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Der Kreisvorsitzende des Städte- u. Gemeindebunds Stephan Klante ist besorgt.

Appell an die Sachlichkeit

Sonntag, 27. September 2020, 17:28 Uhr
"Es vergeht nunmehr kein Tag, an welchem, entweder der Landrat oder der Oberbürgermeister in der Presse mit Meldungen und Gegenmeldungen erscheinen." So beginnt der eindringliche Appell des Gemeindebund-Chefs Stephan Klante angesichts der Auseinandersetzungen um den öffentlichen Nahverkehr ihm Kreis...

Und er fährt fort: "Diese Art und Weise der Unterhaltung sollte bei einem so wichtigen Thema, wie dem ÖPNV, nicht in derartiger Form stattfinden.

Eine Übernahme des ÖPNV, mit all seinen Facetten, ist derart umfangreich, dass sie nicht aufgrund von Bauchentscheidungen getroffen werden darf. Diese Entscheidungen haben weitreichende Folgen in die Unternehmen hinein und bis hin zur kleinsten angebundenen Kommune. Ganz zu schweigen von der Verunsicherung der betroffenen Mitarbeiter in sämtlichen Bereichen.

Bisher galt im Landkreis Nordhausen immer das Solidarprinzip, welches im Zuge der andauernden Auseinandersetzung zunehmend in Frage gestellt wird. Dies wäre ein sehr bedauerlicher Vorgang. Deshalb appelliere ich im Namen aller Kommunen eindringlich an den Landrat, Herrn Jendricke und den Oberbürgermeister, Herrn Buchmann, im Sinne der Sache, in einen konstruktiven persönlichen Austausch einzutreten. Ziel muss es unbedingt sein, gemeinsam eine erforderliche Datenbasis zu erarbeiten, die alle betroffenen Bereiche bei einer Übertragung des ÖPNV beleuchtet."
Stephan Klante
Vorsitzender Gemeinde und Städtebund
Kreisverband Nordhausen
Autor: red

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