Wird mehr gekauft?
Freitag, 15. Juli 2005, 10:26 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Binnennachfrage ist in Deutschland immer noch nicht befriedigend. Es gibt aber auch erste Hoffnungszeichen und die kommen aus Thüringen.
Die Thüringer Einzelhändler setzten nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik im Mai 2005 nominal (in jeweiligen Preisen) 3,9 Prozent mehr Waren um als im Mai 2004. Real, also preisbereinigt, betrug das Umsatzplus 3,6 Prozent. Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, dass es im Mai 2005 mit 24 Verkaufstagen einen Verkaufstag mehr gab als im Mai 2004. Der Umsatzanstieg fiel im Mai in Thüringen höher aus als im bundesweiten Durchschnitt. Die Einzelhandelsumsätze in Deutschland lagen nach ersten vorläufigen Ergebnissen aus sechs Bundesländern im Mai 2005 nominal um 3,1 Prozent und real 2,7 Prozent über dem Ergebnis vom Mai 2004.
In den einzelnen Branchen des Thüringer Einzelhandels verlief die Entwicklung unterschiedlich: Das beste Ergebnis wurde erneut im Facheinzelhandel mit medizinischen, orthopädischen und kosmetischen Artikeln sowie Apotheken erzielt. Der Umsatzanstieg betrug hier nominal 11,4 Prozent und real 12,3 Prozent. Der sonstige Facheinzelhandel (hierzu zählt der Einzelhandel mit Textilien, Schuhen, Möbeln usw.) sowie im 'Einzelhandel mit Waren Verschiedener Art' (darunter zählen Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte) konnten im Mai 2005 mit nominal 4,2 bzw. 2,2 Prozent und real 4,8 bzw. 1,4 Prozent ein Umsatzplus gegenüber Mai 2004 verbuchen.
Dagegen wurde im Facheinzelhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren das Ergebnis des vergleichbaren Vorjahresmonats um nominal 2,9 Prozent und real 5,3 Prozent verfehlt. Ebenfalls Umsatzeinbußen wurden mit nominal 1,3 Prozent und real 11,2 Prozent im 'nicht in Verkaufsräumen tätigen Einzelhandel (darunter zählen u.a. der Versandhandel, der Einzelhandel an Verkaufsständen und auf Märkten sowie der Einzelhandel vom Lager) gemeldet.
Der Thüringer Einzelhandel beschäftigte im Mai dieses Jahres insgesamt 2,6 Prozent weniger Arbeitskräfte als im Mai 2004. Während sich die Anzahl der Vollzeitbeschäftigten um 6,2 Prozent verminderte, erhöhte sich die Anzahl der Teilzeitbeschäftigten um 0,6 Prozent.
Autor: nnzDie Thüringer Einzelhändler setzten nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik im Mai 2005 nominal (in jeweiligen Preisen) 3,9 Prozent mehr Waren um als im Mai 2004. Real, also preisbereinigt, betrug das Umsatzplus 3,6 Prozent. Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, dass es im Mai 2005 mit 24 Verkaufstagen einen Verkaufstag mehr gab als im Mai 2004. Der Umsatzanstieg fiel im Mai in Thüringen höher aus als im bundesweiten Durchschnitt. Die Einzelhandelsumsätze in Deutschland lagen nach ersten vorläufigen Ergebnissen aus sechs Bundesländern im Mai 2005 nominal um 3,1 Prozent und real 2,7 Prozent über dem Ergebnis vom Mai 2004.
In den einzelnen Branchen des Thüringer Einzelhandels verlief die Entwicklung unterschiedlich: Das beste Ergebnis wurde erneut im Facheinzelhandel mit medizinischen, orthopädischen und kosmetischen Artikeln sowie Apotheken erzielt. Der Umsatzanstieg betrug hier nominal 11,4 Prozent und real 12,3 Prozent. Der sonstige Facheinzelhandel (hierzu zählt der Einzelhandel mit Textilien, Schuhen, Möbeln usw.) sowie im 'Einzelhandel mit Waren Verschiedener Art' (darunter zählen Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte) konnten im Mai 2005 mit nominal 4,2 bzw. 2,2 Prozent und real 4,8 bzw. 1,4 Prozent ein Umsatzplus gegenüber Mai 2004 verbuchen.
Dagegen wurde im Facheinzelhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren das Ergebnis des vergleichbaren Vorjahresmonats um nominal 2,9 Prozent und real 5,3 Prozent verfehlt. Ebenfalls Umsatzeinbußen wurden mit nominal 1,3 Prozent und real 11,2 Prozent im 'nicht in Verkaufsräumen tätigen Einzelhandel (darunter zählen u.a. der Versandhandel, der Einzelhandel an Verkaufsständen und auf Märkten sowie der Einzelhandel vom Lager) gemeldet.
Der Thüringer Einzelhandel beschäftigte im Mai dieses Jahres insgesamt 2,6 Prozent weniger Arbeitskräfte als im Mai 2004. Während sich die Anzahl der Vollzeitbeschäftigten um 6,2 Prozent verminderte, erhöhte sich die Anzahl der Teilzeitbeschäftigten um 0,6 Prozent.
