Nichts wie hin
Samstag, 09. Juli 2005, 20:57 Uhr
Nordhausen (nnz). Eben erst angefangen und schon online. So schnell kann Ihnen die nnz Lust machen auf ein besonderes Nachtprogramm, welches noch bis in den Morgen läuft. Wo es lohnt hinzugehen, die nnz verrät es.
Nichts wie hin (Foto: nnz)
Die erste Nacht der Kirchen, zum ersten Mal öffnen alle historischen Kirchen ihre Tore für Besucher. Für das musikalische Programm muß man nicht an Gott glauben, auch alle Nicht-Christen sind willkommen. Pfarrer Joachim Kruse von der Frauenbergkirche hat viele der heutigen Besucher bisher noch nicht gesehen. Nun hofft er, daß sie wiederkommen, eventuell zu den Gottesdiensten, aber ganz sicher zu weiteren geplanten Konzerten. Bis vor wenigen Minuten spielten in seiner Kirche, die während der Landesgartenschau im letzten Jahr die neue Mitte war, das Duo Iris Bürger (Flöte) und Daniela Heise (Gitarre).
Jetzt geht es weiter im Dom. Die katholische Kirche bietet ab 21 Uhr Jazz Improvisationen an der großen Orgel mit dem Ausnahmeorganisten David Timm aus Leipzig. Die dritte offene Kirche ist die Alterdörfer Kirche, dort gibt’s mit dem Gospelchor aus Menteroda ein Programm besonders für junge Leute. Let’s swing heißt es dann. Ab 23 Uhr lädt dann die Blasii Kirche unter dem Titel PsalmWortKlang zu Chormusik mit Eckhard Bürger und dem Kleinen Chor Nordhausen ein.
Wer lieber diskutieren möchte, ist ab 22 Uhr in der Frauenbergkirche willkommen. Eine Talkrunde unter dem Titel: Zwischen Werteverlust und Mitgliederschwund: Wie offen darf die Kirche sein? diskutieren hier Reinhard Höppner, ehemaliger Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Ehrenbürger Andreas Lesser, Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und Theaterintendant Lars Tietje. Danach locken Open Air Filme und summertime persussions zum Bleiben bis in die frühen Morgenstunden. Das alles ist absolut kostenlos, finanziert sich über Essen und Getränke, oder kleine Spenden, die gibt, wem es gefallen hat. Also nichts wie los zur Nacht der Kirchen.
Autor: wf
Nichts wie hin (Foto: nnz)
Die erste Nacht der Kirchen, zum ersten Mal öffnen alle historischen Kirchen ihre Tore für Besucher. Für das musikalische Programm muß man nicht an Gott glauben, auch alle Nicht-Christen sind willkommen. Pfarrer Joachim Kruse von der Frauenbergkirche hat viele der heutigen Besucher bisher noch nicht gesehen. Nun hofft er, daß sie wiederkommen, eventuell zu den Gottesdiensten, aber ganz sicher zu weiteren geplanten Konzerten. Bis vor wenigen Minuten spielten in seiner Kirche, die während der Landesgartenschau im letzten Jahr die neue Mitte war, das Duo Iris Bürger (Flöte) und Daniela Heise (Gitarre).
Jetzt geht es weiter im Dom. Die katholische Kirche bietet ab 21 Uhr Jazz Improvisationen an der großen Orgel mit dem Ausnahmeorganisten David Timm aus Leipzig. Die dritte offene Kirche ist die Alterdörfer Kirche, dort gibt’s mit dem Gospelchor aus Menteroda ein Programm besonders für junge Leute. Let’s swing heißt es dann. Ab 23 Uhr lädt dann die Blasii Kirche unter dem Titel PsalmWortKlang zu Chormusik mit Eckhard Bürger und dem Kleinen Chor Nordhausen ein.
Wer lieber diskutieren möchte, ist ab 22 Uhr in der Frauenbergkirche willkommen. Eine Talkrunde unter dem Titel: Zwischen Werteverlust und Mitgliederschwund: Wie offen darf die Kirche sein? diskutieren hier Reinhard Höppner, ehemaliger Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Ehrenbürger Andreas Lesser, Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und Theaterintendant Lars Tietje. Danach locken Open Air Filme und summertime persussions zum Bleiben bis in die frühen Morgenstunden. Das alles ist absolut kostenlos, finanziert sich über Essen und Getränke, oder kleine Spenden, die gibt, wem es gefallen hat. Also nichts wie los zur Nacht der Kirchen.
