nnz-Rückspiegel: Durchbrüche
Freitag, 08. Juli 2005, 06:45 Uhr
Nordhausen (nnz). Die nnz hatte sich am 8. Juni des vergangenen Jahres wieder einmal dem Schienenverkehr im Südharz gewidmet. Dann hatte ein Rektor die FHN verlassen und der Stadtrat beschäftigte sich mit den Bündnisgrünen.
Durchbruch im Südharz?
Die nnz hatte in den zurückliegenden Wochen mehrfach über die Schienenverkehr im Südharz berichtet. Jetzt könnte es nach den massiven Kritiken erste Hoffnungszeichen geben. Damit hat sich die Initiative Höchste Eisenbahn für den Südharz auseinander gesetzt. Den jüngsten Pressemeldungen zufolge scheint es Lichtblicke zu geben: Bauarbeiten sind freigegeben, Langsamfahrstellen werden behoben, allerdings - und da beginnt es schon - erst im Oktober oder gar später, wenn im Südharz schon leise der Schnee rieseln und auf Baustellen die Winterruhe einkehren könnte. Aber unterstellen wir einmal, es würde klappen. Dann wäre der Weg frei für den neuen Fahrplan mit mehr Zügen zwischen Herzberg und Osterode und mehr durchgehenden Zügen zwischen dem Südharz und Göttingen...ausführlich in nnz-Archiv
Juckenack-Weggang: Erste Reaktionen
Auch in der großen Politik gibt es ab und zu noch Überraschungen. Eine solche ist Ministerpräsident Dieter Althaus mit der Vorstellung der neuen Minister und Staatssekretäre gelungen (siehe nnz von gestern). Was kommunale Politiker zum Weggang von Rektor Prof.Juckenack sagen und wie es an der FHN weitergeht, die nnz hatte die Reaktionen. Oberbürgermeisterin BarbaraRinke (SPD) findet diesen Schritt von Prof. Juckenack in erster Linie bedauerlich. Der Fachhochschule geht damit der wichtigste Mann verloren und der Stadt Nordhausen fehle ein wichtiger Repräsentant. Für Landrat Joachim Claus (CDU) kam wirkte die Nachricht gestern Abend wie ein Paukenschlag. Es gibt sie doch noch, die Überraschungen in der Politik, so seine erste Reaktion. Wenn Prof. Juckenack nicht vergesse, aus welcher Region er komme und wenn er sich diesem Nordthüringen auch weiterhin verbunden fühle, dann sei die jetzige Entscheidung sicher nicht schlecht. An der Fachhochschuhle Nordhausen wird indes das große Stühlerücken vorbereitet. Momentan führen die beiden Prorektoren die Geschäfte zusammen mit dem Kanzler.
Keine Chance für Bündnisgrüne Auf der gestrigen konstituierenden Sitzung des Nordhäuser Stadtrats ging es auch noch einmal um die Auszählung der Stimmen zur Wahl des Stadtrates. Stadtwahlleiter Günter Wagner ging auch auf die Bündnisgrünen ein. Auf der gestrigen konstituierenden Sitzung des Nordhäuser Stadtrates hat Gemeindewahlleiter Günter Wagner in seinem Bericht zur Kommunalwahl betont, dass sich der Gemeindewahlausschuss am 28. Juni einstimmig für die Feststellung des Wahlergebnisses ausgesprochen habe. Dem Gremium hätten Vertreter von CDU - Wenzel Hromada, SPD - Anett Jähne, PDS - Karin Linsel, B 90 / Grüne - Ruth Wagner sowie der Gemeindewahlleiter angehört. Wagner: "Wir hatten damals die Frage geklärt, ob angesichts der vorgesehen Nachzählung der Kreistagswahl auch das Ergebnis der Stadtratswahl zu einer solchen Maßnahme Anlass gebe. Es bestand darüber hinaus die Alternative, die Sitzung des Wahlausschusses zu vertagen, bis das endgültige Ergebnis des Landkreises vorliege. Alle hatten sich allerdings einstimmig entschieden, das Ergebnis am selben Tag festzustellen." Es habe auch keinerlei Beanstandungen gegeben; Berichtigungen seien ebenfalls nicht erforderlich gewesen...ausführlich in nnz-Archiv
Autor: nnzDurchbruch im Südharz?
Die nnz hatte in den zurückliegenden Wochen mehrfach über die Schienenverkehr im Südharz berichtet. Jetzt könnte es nach den massiven Kritiken erste Hoffnungszeichen geben. Damit hat sich die Initiative Höchste Eisenbahn für den Südharz auseinander gesetzt. Den jüngsten Pressemeldungen zufolge scheint es Lichtblicke zu geben: Bauarbeiten sind freigegeben, Langsamfahrstellen werden behoben, allerdings - und da beginnt es schon - erst im Oktober oder gar später, wenn im Südharz schon leise der Schnee rieseln und auf Baustellen die Winterruhe einkehren könnte. Aber unterstellen wir einmal, es würde klappen. Dann wäre der Weg frei für den neuen Fahrplan mit mehr Zügen zwischen Herzberg und Osterode und mehr durchgehenden Zügen zwischen dem Südharz und Göttingen...ausführlich in nnz-Archiv
Juckenack-Weggang: Erste Reaktionen
Auch in der großen Politik gibt es ab und zu noch Überraschungen. Eine solche ist Ministerpräsident Dieter Althaus mit der Vorstellung der neuen Minister und Staatssekretäre gelungen (siehe nnz von gestern). Was kommunale Politiker zum Weggang von Rektor Prof.Juckenack sagen und wie es an der FHN weitergeht, die nnz hatte die Reaktionen. Oberbürgermeisterin BarbaraRinke (SPD) findet diesen Schritt von Prof. Juckenack in erster Linie bedauerlich. Der Fachhochschule geht damit der wichtigste Mann verloren und der Stadt Nordhausen fehle ein wichtiger Repräsentant. Für Landrat Joachim Claus (CDU) kam wirkte die Nachricht gestern Abend wie ein Paukenschlag. Es gibt sie doch noch, die Überraschungen in der Politik, so seine erste Reaktion. Wenn Prof. Juckenack nicht vergesse, aus welcher Region er komme und wenn er sich diesem Nordthüringen auch weiterhin verbunden fühle, dann sei die jetzige Entscheidung sicher nicht schlecht. An der Fachhochschuhle Nordhausen wird indes das große Stühlerücken vorbereitet. Momentan führen die beiden Prorektoren die Geschäfte zusammen mit dem Kanzler.
Keine Chance für Bündnisgrüne Auf der gestrigen konstituierenden Sitzung des Nordhäuser Stadtrats ging es auch noch einmal um die Auszählung der Stimmen zur Wahl des Stadtrates. Stadtwahlleiter Günter Wagner ging auch auf die Bündnisgrünen ein. Auf der gestrigen konstituierenden Sitzung des Nordhäuser Stadtrates hat Gemeindewahlleiter Günter Wagner in seinem Bericht zur Kommunalwahl betont, dass sich der Gemeindewahlausschuss am 28. Juni einstimmig für die Feststellung des Wahlergebnisses ausgesprochen habe. Dem Gremium hätten Vertreter von CDU - Wenzel Hromada, SPD - Anett Jähne, PDS - Karin Linsel, B 90 / Grüne - Ruth Wagner sowie der Gemeindewahlleiter angehört. Wagner: "Wir hatten damals die Frage geklärt, ob angesichts der vorgesehen Nachzählung der Kreistagswahl auch das Ergebnis der Stadtratswahl zu einer solchen Maßnahme Anlass gebe. Es bestand darüber hinaus die Alternative, die Sitzung des Wahlausschusses zu vertagen, bis das endgültige Ergebnis des Landkreises vorliege. Alle hatten sich allerdings einstimmig entschieden, das Ergebnis am selben Tag festzustellen." Es habe auch keinerlei Beanstandungen gegeben; Berichtigungen seien ebenfalls nicht erforderlich gewesen...ausführlich in nnz-Archiv
