Pflegen und Sägen
Donnerstag, 07. Juli 2005, 14:19 Uhr
Nordhausen (nnz). Nicht nur Menschen erreichen ein Alter, wo man sich mehr als sonst um sie kümmern muß. So ist das auch bei Bäumen. Sie werden alt und krank. Manchmal reicht Pflege, ab und zu muß die Säge ran. Die nnz mit Beispielen aus Nordhausen.
Pflegen und Sägen (Foto: nnz)
Am Baumbestand in der Kasseler Landstraße und am Stresemannring sind Fällungen und Pflegearbeiten dringend notwendig. Das beschloss der Stadtrat in seiner gestrigen Sitzung. In der Kasseler Landstraße habe sich der Vitalitätszustand der ca. 90-jährigen Bäume in den letzten Jahren derart verschlechtert, dass der Baumbestand nicht mehr den Anforderungen der Verkehrssicherungspflicht entspricht. Dieser Zustand zeichne sich schon seit 10 Jahren ab, alle 2 Jahre wurden deshalb schon Bäume entfernt, sagte Umweltamtsleiter Steffen Meyer. Auf Grund der Tatsache, dass es sich um eine stark frequentierte Straße handele, bestehe jetzt dringender Handlungsbedarf. Die Bäume zeigten nach ausführlicher Begutachtung starke Fäulnis, Hohlräume, Totholz, damit starke Statikprobleme und totale Vitalitätsverluste.
Da dies eine hohe Gefahr darstelle, sei im Zuge der geplanten Pflegearbeiten und unter Beachtung der rechtlichen Bestimmungen die Fällung von 29 Bäumen erforderlich. Am restlichen Bestand von 10 Bäumen sollen Pflegearbeiten erfolgen, wobei man langfristig davon ausgeht, dass der gesamte Altbestand entnommen werden muss. Um den ökologischen und raumgestalterischen Eingriff zu kompensieren sowie diesen Einfahrtsbereich in die Stadt aufzuwerten, ist die komplexe Erneuerung der Allee mit hochwertigen Laubbäume, im Herbst 2007 geplant. Der gesamte Umfang dieser Maßnahme wird im Vorfeld mit den Verkehrsbehörden, Naturschutzbehörde und den Anliegern abgestimmt.
Am Stresemannring machen sich ebenfalls am Baumbestand baumpflegerische Eingriffe erforderlich, so Meyer. Der Gesamtumfang der Arbeiten belaufe sich an dieser Straße auf 100 zu pflegende Bäume. In verschiedenen Bereichen zeigen sich auch hier unterschiedliche Schadensbilder. Ein besonders hoher Anteil an abgestorbenen Bäumen sei im Umfeld des Parkplatzes am Hauptfriedhof zu erkennen.
So stehen in Bereichen der Zufahrten, z.B. Kleiststraße, zu 70 % abgestorbene Pappeln. Auf Grund der schlechten Vitalität und des hohen Alters ist zur Wahrung der Verkehrssicherungspflicht die Fällung von 31 Bäumen erforderlich. Auf Grund der Dichte des Bestandes wird das äußere Erscheinungsbild des Stresemannringes durch die Fällungen kaum beeinträchtigt. Eine Nachpflanzung soll hier partiell erfolgen.
Autor: nnz
Pflegen und Sägen (Foto: nnz)
Am Baumbestand in der Kasseler Landstraße und am Stresemannring sind Fällungen und Pflegearbeiten dringend notwendig. Das beschloss der Stadtrat in seiner gestrigen Sitzung. In der Kasseler Landstraße habe sich der Vitalitätszustand der ca. 90-jährigen Bäume in den letzten Jahren derart verschlechtert, dass der Baumbestand nicht mehr den Anforderungen der Verkehrssicherungspflicht entspricht. Dieser Zustand zeichne sich schon seit 10 Jahren ab, alle 2 Jahre wurden deshalb schon Bäume entfernt, sagte Umweltamtsleiter Steffen Meyer. Auf Grund der Tatsache, dass es sich um eine stark frequentierte Straße handele, bestehe jetzt dringender Handlungsbedarf. Die Bäume zeigten nach ausführlicher Begutachtung starke Fäulnis, Hohlräume, Totholz, damit starke Statikprobleme und totale Vitalitätsverluste.Da dies eine hohe Gefahr darstelle, sei im Zuge der geplanten Pflegearbeiten und unter Beachtung der rechtlichen Bestimmungen die Fällung von 29 Bäumen erforderlich. Am restlichen Bestand von 10 Bäumen sollen Pflegearbeiten erfolgen, wobei man langfristig davon ausgeht, dass der gesamte Altbestand entnommen werden muss. Um den ökologischen und raumgestalterischen Eingriff zu kompensieren sowie diesen Einfahrtsbereich in die Stadt aufzuwerten, ist die komplexe Erneuerung der Allee mit hochwertigen Laubbäume, im Herbst 2007 geplant. Der gesamte Umfang dieser Maßnahme wird im Vorfeld mit den Verkehrsbehörden, Naturschutzbehörde und den Anliegern abgestimmt.
Am Stresemannring machen sich ebenfalls am Baumbestand baumpflegerische Eingriffe erforderlich, so Meyer. Der Gesamtumfang der Arbeiten belaufe sich an dieser Straße auf 100 zu pflegende Bäume. In verschiedenen Bereichen zeigen sich auch hier unterschiedliche Schadensbilder. Ein besonders hoher Anteil an abgestorbenen Bäumen sei im Umfeld des Parkplatzes am Hauptfriedhof zu erkennen.
So stehen in Bereichen der Zufahrten, z.B. Kleiststraße, zu 70 % abgestorbene Pappeln. Auf Grund der schlechten Vitalität und des hohen Alters ist zur Wahrung der Verkehrssicherungspflicht die Fällung von 31 Bäumen erforderlich. Auf Grund der Dichte des Bestandes wird das äußere Erscheinungsbild des Stresemannringes durch die Fällungen kaum beeinträchtigt. Eine Nachpflanzung soll hier partiell erfolgen.
