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nnz-Tipps für die Reisekasse

Donnerstag, 07. Juli 2005, 11:33 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Reisezeit steht vor der Tür. Auch in diesem Jahr ist der Sommerurlaub bei vielen Bundesbürgern bereits fest gebucht, die Fahrtroute geplant und die Koffer stehen schon zum Packen bereit. Was jedoch oftmals wenig beachtet wird: Die richtige Zusammenstellung der Reise-Zahlungsmittel!


Insbesondere bei Auslandsreisen stellt sich die Frage nach einer sicheren, bequemen und günstigen Zahlungsweise am Urlaubsort. „Die Antwort findet sich in einem sinnvollen Mix aus Bargeld, Schecks und Karten, der je nach Urlaubsziel und eigenen Präferenzen individuell zusammengestellt werden kann“, so die Experten der Nordhäuser Kreissparkasse gegenüber der nnz.

Aus Sicherheitsgründen sollte der Bargeldbestand in jedem Fall möglichst gering gehalten werden. Lediglich die Taxifahrt vom Flughafen ins Hotel oder das erste Abendessen sollte man hier einplanen. Reist man außerhalb der Eurozone, gilt die Faustregel: Starke Währungen, wie z.B. der Schweizer Franken, können oftmals günstiger vorab in Deutschland als am Zielort getauscht werden.

Ein sehr sicheres Auslandszahlungsmittel sind Reiseschecks. Diese sind durch Unterschriften beim Kauf sowie bei der späteren Einlösung gesichert und werden im Verlustfall schnell ersetzt. Reiseschecks sind insbesondere für Fernreisende zu empfehlen; auch für Jugendliche sind sie im Ausland eine praktische und vielfach bewährte Zahlungsvariante.

Die Bank- und Sparkassen-Karten, also die früheren EC-Karten, erfreut sich beim Bezahlen im Urlaub großer Beliebtheit und Akzeptanz. Mit dieser Karte kann an über 900.000 Automaten in der ganzen Welt Bargeld abgehoben und in fast 10 Millionen Geschäften oder Restaurants (mit dem blau-roten Maestro-Zeichen) bezahlt werden. Noch mehr Unabhängigkeit und Komfort bieten Kreditkarten, die an weltweit über 30 Millionen Akzeptanzstellen zum Einsatz kommen können.

Um einen Kartenmissbrauch zu vermeiden, sollte ein möglicher Verlust oder Diebstahl unverzüglich gemeldet werden. Ab dem 1. Juli können Kunden von Sparkassen und Landesbanken unter der bundesweit einheitlichen Telefonnummer 116 116 sowohl ihre Sparkassen- als auch ihre Kreditkarten sperren lassen. Damit ist nur noch ein einziger Anruft für Kartensperren erforderlich, der innerhalb Deutschlands kostenlos ist. Übrige Servicenummern, bspw. die 01805-021021 oder die Rufnummern der Kreditkartengesellschaften, behalten davon unberührt ihre Gültigkeit.
Autor: nnz

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