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Der Weg wird länger

Donnerstag, 07. Juli 2005, 07:08 Uhr
Nordhausen (nnz). Der Wasserverband Nordhausen sollte eigentlich schon eine GmbH sei. Doch der Weg dorthin ist schwieriger, als sich Verbandschef Martin Höche das einst gedacht hatte.


Es war im vergangenen Jahr, da wurde Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) von den Nordhäuser Stadträten beauftragt, sich im Wasserverband für die Umwandlung in eine GmbH einzusetzen. Wie die nnz in den zurückliegenden Monaten mehrfach berichtete, hatte sich vor allem Verbandsvorsitzender Martin Höche für die GmbH stark gemacht. Der Bürgermeister der Gemeinde Hohenstein machte Werbung innerhalb des Verbandes und wollte bei mehreren Besuchen im Thüringer Innenministerium die Weichen für Metamorphose stellen.

Das Ministerium aber habe sich noch als Ort der Blockade erwiesen, informierte gestern Barbara Rinke die Stadträte. Anfang des Jahres sei vom Verband ein Grundsatzbeschluß zur Umwandlung in eine GmbH gefasst worden und hinter den Kulissen wurde der Entwurf eine Gesellschaftervertrages niedergeschrieben. Mitte Juni dann die Mitteilung aus dem Innenministerium, dass man der Gründung einer solchen GmbH noch nicht zustimmen könne.

Doch die Verbandsräte wollen sich von ihrem Vorhaben nicht abbringen lassen, vermutlich wolle das Land Thüringen erst noch abwarten, wie sich die Verbandsstruktur im Freistaat selbst entwickeln werden. Angedacht seien seitens des Innenministeriums größere Verbände bei Wasser, aber auch beim Abwasser.
Autor: nnz

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