Notschlachtung
Dienstag, 28. Juni 2005, 19:31 Uhr
Nordhausen (nnz). Das Thüringer Gesundheitsministerium will jetzt mit allen zur Verfügung stehen Mitteln gegen die Ausbreitung der Papageienkrankheit vorgehen. Mehr als 700 Tiere sollen notgeschlachtet werden. Einzelheiten wie immer mit einem Klick auf MEHR.
Mehr als 700 mit der Papageienkrankheit infizierte Enten, Gänse und Hühner in Nordthüringen sollen notgeschlachtet werden. Wie das Sozialministerium mitteilte, sind davon alle Tiere der gesperrten Geflügel-Haltungen in Nordthüringen betroffen. Der durch Schnelltests erhobene Anfangsverdacht habe sich durch nachfolgende Untersuchungen bestätigt.
Insgesamt standen im Freistaat 29 Bestände von Kleintierhaltern unter Ornithose-Verdacht. Bei vier Haltern konnte inzwischen Entwarnung gegeben werden. Von den 25 restlichen Beständen in den Landkreisen Sömmerda, Kyffhäuser, Nordhausen und Eichsfeld sind vier mit rund 50 Tieren bereits vor rund einer Woche vernichtet worden. Bei fünf weiteren Beständen ist nach dem Schnelltest bereits die Anordnung zur Tötung erfolgt.
Die ansteckende Papageienkrankheit ist zwar vom Tier auf den Menschen übertragbar, nicht aber von Mensch zu Mensch. Eine erkrankte Frau aus Nordhausen wurde in den zurückliegenden Wochen mit Antibiotika behandelt und ist mittlerweile wieder genesen. Ein Ministeriumssprecher sagte, die Tierhalter im Land seien noch einmal "glimpflich davongekommen", da es in Thüringen rund 3,5 Millionen Stück Geflügel gebe. Der entstandene Schaden belaufe sich auf 1.000 bis 2.000 Euro. Die erkrankten Tiere stammen von einem Züchter aus Sachsen-Anhalt, auf dessen Hof in Großleinungen die Krankheit ausgebrochen und in den Landkreis Nordhausen übertragen worden war.
Autor: nnzMehr als 700 mit der Papageienkrankheit infizierte Enten, Gänse und Hühner in Nordthüringen sollen notgeschlachtet werden. Wie das Sozialministerium mitteilte, sind davon alle Tiere der gesperrten Geflügel-Haltungen in Nordthüringen betroffen. Der durch Schnelltests erhobene Anfangsverdacht habe sich durch nachfolgende Untersuchungen bestätigt.
Insgesamt standen im Freistaat 29 Bestände von Kleintierhaltern unter Ornithose-Verdacht. Bei vier Haltern konnte inzwischen Entwarnung gegeben werden. Von den 25 restlichen Beständen in den Landkreisen Sömmerda, Kyffhäuser, Nordhausen und Eichsfeld sind vier mit rund 50 Tieren bereits vor rund einer Woche vernichtet worden. Bei fünf weiteren Beständen ist nach dem Schnelltest bereits die Anordnung zur Tötung erfolgt.
Die ansteckende Papageienkrankheit ist zwar vom Tier auf den Menschen übertragbar, nicht aber von Mensch zu Mensch. Eine erkrankte Frau aus Nordhausen wurde in den zurückliegenden Wochen mit Antibiotika behandelt und ist mittlerweile wieder genesen. Ein Ministeriumssprecher sagte, die Tierhalter im Land seien noch einmal "glimpflich davongekommen", da es in Thüringen rund 3,5 Millionen Stück Geflügel gebe. Der entstandene Schaden belaufe sich auf 1.000 bis 2.000 Euro. Die erkrankten Tiere stammen von einem Züchter aus Sachsen-Anhalt, auf dessen Hof in Großleinungen die Krankheit ausgebrochen und in den Landkreis Nordhausen übertragen worden war.
