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Kunstsymposium entsteht

Dienstag, 28. Juni 2005, 18:09 Uhr
Nordhausen (nnz). Derzeit sind Künstler des Bundes Thüringer Kunsthandwerker e.V in Nordhausen und in Wolkramshausen schwer zu Gange. Sie wollen in beiden Orten ein Kunstsymposium entstehen. Was sich dahinter verbirgt, das erfahren nnz-Leser schon heute mit einem künstlerischen Klick.

Kunstsymposium entsteht (Foto: nnz) Kunstsymposium entsteht (Foto: nnz) Die Textilgestalterin Ulrike Drasdo, die Metallgestalter Jörg Ernst und Lutz-Martin Figulla sowie die Holzbildhauerin Gabriele Leuschner arbeiten derzeit in Zusammenarbeit mit der Stadt Nordhausen unter dem Thema "Religion - Wandel einer Beziehung" gemeinsam in einem Kunstsymposium. Dabei sind künstlerische, räumliche Arbeiten, die sich mit diesem Thema beschäftigen und Aspekte aus individueller bildkünstlerischer Sicht zur Sprache bringen, entstanden. Die Arbeiten wurden an zwei Standorten im Freien am Torhäuschen in der Nordhäuser Altstadt und sowie in der Werkstatt des Metallgestalters Lutz-Martin Figulla in Wolkramshausen ausgeführt.

Rundum zufrieden waren alle fünf mit den Bedingungen in den Werkstätten im Torhäuschen. Metallgestalter Jörg Ernst, der erstmals Ziegelkeramik mit Metall kombiniert, findet, dass gerade das den Reiz im Kunstsymposium ausmacht. Viele würden jetzt mit Materialien arbeiten, die sie sonst nicht verwendet würden. So auch Beate Borchard, die sich am Torhäuschen mit Holz auseinander setzt.

Am Donnerstag (30.6.) laden alle Künstler um 18 Uhr ins Torhäuschen zu einem Künstlergespräch ein. Damit wolle man jedem Interessierten den Zugang zu den Werken der zeitgenössischen Kunst erleichtern, sagt Lutz-Martin Figulla. Jeder Künstler hat zwischen 1 bis 3 Kunstobjekte gefertigt, die alle vom 1.7. – 21.9. im Park des Kunsthauses Meyenburg ausgestellt werden.
Autor: nnz

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