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"Nicht jeder darf in den Sack"

Mittwoch, 29. Juni 2005, 08:04 Uhr
Nordhausen (nnz). Sie können sicher auch die fetzigen Sprüche an den Nordhäuser Müllautos wie: Na, ihr Säcke! Doch in diese Säcke darf einfach nicht alles rein.


In den Gelben Sack gehören nicht sämtliche Plastikabfälle, sondern nur Verkaufsverpackungen mit dem Grünen Punkt wie Kunststoffflaschen, Joghurtbecher oder Kunststofffolien. Außerdem werden z.B. auch Getränkekartons (z.B. Tetrapak), Getränke- und Konservendosen, Spraydosen (vollständig entleert) Aluminiumfolien und Verpackungsstyropor im Gelben Sack gesammelt. Leider werden noch immer einige Abfälle falsch im Gelben Sack entsorgt, insbesondere Restabfälle wie z.B. Kunststoffgegenstände, defektes Spielzeug, Videobänder, Tapetenreste, Deckenplatten, Baustyropor, Babywindeln oder Kehricht. Fehlwürfe verursachen unnötige hohe Aufwendungen in der Sortierung und Aufbereitung und sollten deshalb unbedingt vermieden werden.

Die Gelben Wertstoffsäcke sind einzig für die Wertstoffsammlung vorgesehen. Die Beschriftung der Säcke gibt konkrete Auskunft über die zugelassenen Inhaltsstoffe. Fragen zur Abfallproblematik werden von Katrin Wolff, Abfallberaterin des Landratsamtes Nordhausen unter 03631/91330. Ferner findet man auf der Internetseite des Landratsamtes unter www.landratsamt-nordhausen.de umfangreiche Informationen zu dieser Thematik.

Zukünftig werden nicht ordnungsgemäß befüllte Gelbe Säcke nicht abgefahren. Entsprechende rote Aufkleber zeigen dies an. In den kommenden Wochen finden wieder verstärkt Kontrollen statt, um die korrekte Trennung zu prüfen.
Autor: nnz

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