Tachoabstand beachten
Freitag, 24. Juni 2005, 06:55 Uhr
Nordhausen (nnz). Trotz aller Appelle an die Autofahrer, sich im Verkehr fair zu verhalten, scheint es der Regierung notwendig, bestimmte Verkehrsvergehen härter zu bestrafen. Wer davon betroffen sein wird erläutert Ihr nnz.
Eine Erhöhung des Bußgeldes für Drängler von 150 Euro auf 250 Euro will Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe (SPD) noch im Spätsommer durchsetzen. Dann müssen Autofahrer, die den gesetzlichen Mindestabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug unterschreiten, statt für einen Monat den Führerschein für drei Monate abgeben.
Als Faustformel für den richtigen Abstand gilt die Hälfte der gefahrenen Geschwindigkeit in Metern, im Volksmund "halber Tachoabstand" genannt.
Stolpe verkündete sein Vorhaben bei der Enthüllung der neuen Plakate der Initiative "Rücksicht ist besser", die vom Ministerium zusammen mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) und der gewerblichen Berufsgenossenschaft durchgeführt wird. Die Plakate sollen Drängler und Raser zu mehr Vorsicht mahnen und werden jetzt entlang den Autobahnen in ganz Deutschland aufgestellt.
Autor: nnzEine Erhöhung des Bußgeldes für Drängler von 150 Euro auf 250 Euro will Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe (SPD) noch im Spätsommer durchsetzen. Dann müssen Autofahrer, die den gesetzlichen Mindestabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug unterschreiten, statt für einen Monat den Führerschein für drei Monate abgeben.
Als Faustformel für den richtigen Abstand gilt die Hälfte der gefahrenen Geschwindigkeit in Metern, im Volksmund "halber Tachoabstand" genannt.
Stolpe verkündete sein Vorhaben bei der Enthüllung der neuen Plakate der Initiative "Rücksicht ist besser", die vom Ministerium zusammen mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) und der gewerblichen Berufsgenossenschaft durchgeführt wird. Die Plakate sollen Drängler und Raser zu mehr Vorsicht mahnen und werden jetzt entlang den Autobahnen in ganz Deutschland aufgestellt.
