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SPD fordert Anpassung

Mehr Geld für ehrenamtliche Brandbekämpfer

Donnerstag, 18. Juni 2020, 15:17 Uhr
Die Nordhäuser SPD möchte die Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Führungs- und Fachkräfte der Feuerwehren neu ordnen. Die bestehenden Regeln der Stadt entsprächen nicht mehr den Vorgaben des Freistaates und müssten rückwirkend angepasst werden, fordern die Genossen…

Ende 2019 entschied das Thüringer Innenministerium, die Verordnung zur Entschädigung für Ehrenamtler in den Feuerwehren des Freistaates neu zu regeln. Im Dezember vergangenen Jahres wurden die Höchst- und Mindestsätze der Aufwandsentschädigungen für die ehrenamtlichen Führungs- und Fachkräfte um etwa 50% angehoben.

Die Regelungen der Stadt Nordhausen stammen noch aus dem Jahr 2014 und wurden bisher nicht angepasst. Das soll sich nach dem Willen der Nordhäuser Genossen möglichst bald ändern.

„Es gestaltet sich immer schwieriger nicht nur Bürgerinnen und Bürger für das Ehrenamt in der Feuerwehr zu begeistern, sondern vor allem auch Feuerwehrangehörige zu finden, die Bereit sind Führungsfunktionen zu übernehmen. Zur Würdigung des Ehrenamtes und als Anerkennung und Wertschätzung der Arbeit der Wehrführer und Jugendfeuerwehrwarte müssen die Landesvorgaben zeitnah umgesetzt werden. Hierbei solle der Satzungsentwurf nicht hinter der Steigerung des Landes zurückbleiben um die Intention des Verordnungsgebers umzusetzen.“, sagt Hans-Georg Müller, Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtrat. Die Anpassung der Satzung würde der allgemeinen Preisentwicklung wie auch den „in erheblichem Maße“ gestiegenen Anforderungen an das Ehrenamt Rechnung tragen.

Eine Verzögerung könne den Angehörigen der Feuerwehr nicht zugemutet werden, die Anpassungen müssten rückwirkend erfolgen, fordert der SPD’ler. Einen entsprechenden Antrag werde seine Fraktion demnächst in den Stadtrat einbringen, erklärt Müller.
Autor: red

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