iPad-Kauf für Schüler freiwillig
Schnelle Antworten der Verwaltung
Mittwoch, 17. Juni 2020, 18:38 Uhr
In der Recherche zu unserem Artikel Aufregung in der Unterstadt hatten wir bei der Nordhäuser Stadtverwaltung angefragt, ob es der Wahrheit entspricht, dass die Stadtverwaltung als Schulträger den Eltern und Schülern der RS G.-E.-Lessing vorgegeben habe, sich perspektivisch ein iPad anzuschaffen, um am digitalen Unterricht teilnehmen zu können. Hier die Antwort …
Es antwortete uns darauf der Sprecher der Stadt Nordhausen, Lutz Fischer:
Nein. Die Regelschule G.E. Lessing hat als Digitale Pilotschule sehr früh ein Konzept zur Digitalisierung im Unterricht erarbeitet und dafür eine Förderung in Höhe von 25.000€ vom Land erhalten. Seit vielen Monaten wird erfolgreich mit den angeschafften zwei Klassensätzen Ipads und drei Großbildschirmen gearbeitet. Bei diesen Geräten handelt es sich um Lehrmittel, für die die Schulträgerin verantwortlich ist. Das Konzept der Schule sieht perspektivisch eine 1:1-Ausstattung der Schülerinnen und Schüler mit Ipads vor. Die Schule steht seit Beginn in engem Kontakt mit den Elternvertretern. Da mittlerweile - auch und gerade wegen der Coronapandemie - eine Anzahl Eltern Ihren Kindern gerne ein Tablet kaufen möchte, wurde ein Elternbrief verfasst. In diesem wird den Eltern die Anschaffung eines mit dem vorhandenen System kompatiblen Ipads empfohlen. Es gibt keinen Zwang zur Anschaffung. Es handelt sich hier auch um Lernmittel, für die die Schulträgerin nicht verantwortlich zeichnet. Vielmehr sollten Eltern, die gerne in absehbarer Zeit ein Gerät anschaffen möchten, in die Lage versetzt werden, eine zukunftssichere Investition zu tätigen, statt ein Gerät anzuschaffen, welches später möglicherweise nicht kompatibel ist.
Auch wollten wir wissen, welche Maßnahmen die Stadt Nordhausen ergreift, um sozial schwächere Eltern bei der Anschaffung eines solchen Gerätes zu unterstützen. Herr Fischer erklärte dazu: Die Unterstützung von sozial schwächeren Eltern ist ein wichtiger Punkt. Aus dem nachgeschobenen 500-Mio-€ Paket des Bundes werden auch die Schulen der Stadt Nordhausen einen Anteil erhalten, der dafür verwendet werden kann. Da die obligatorische Richtlinie des Landes hierzu noch nicht bekannt ist, kann noch keine genauere Information zum Wann und Wie gegeben werden. Dies wurde den Eltern seitens der Schule mittels der FAQ Liste mitgeteilt. Ferner befindet sich auch hier die Stadt Nordhausen in der Abstimmung mit dem Landkreis Nordhausen, um einerseits die sozialen Aspekte abzufedern und bei einem möglichen Übergang auf die gymnasiale Oberstufe, die Verwendung von einheitlichen Geräten abzustimmen.
Autor: redEs antwortete uns darauf der Sprecher der Stadt Nordhausen, Lutz Fischer:
Nein. Die Regelschule G.E. Lessing hat als Digitale Pilotschule sehr früh ein Konzept zur Digitalisierung im Unterricht erarbeitet und dafür eine Förderung in Höhe von 25.000€ vom Land erhalten. Seit vielen Monaten wird erfolgreich mit den angeschafften zwei Klassensätzen Ipads und drei Großbildschirmen gearbeitet. Bei diesen Geräten handelt es sich um Lehrmittel, für die die Schulträgerin verantwortlich ist. Das Konzept der Schule sieht perspektivisch eine 1:1-Ausstattung der Schülerinnen und Schüler mit Ipads vor. Die Schule steht seit Beginn in engem Kontakt mit den Elternvertretern. Da mittlerweile - auch und gerade wegen der Coronapandemie - eine Anzahl Eltern Ihren Kindern gerne ein Tablet kaufen möchte, wurde ein Elternbrief verfasst. In diesem wird den Eltern die Anschaffung eines mit dem vorhandenen System kompatiblen Ipads empfohlen. Es gibt keinen Zwang zur Anschaffung. Es handelt sich hier auch um Lernmittel, für die die Schulträgerin nicht verantwortlich zeichnet. Vielmehr sollten Eltern, die gerne in absehbarer Zeit ein Gerät anschaffen möchten, in die Lage versetzt werden, eine zukunftssichere Investition zu tätigen, statt ein Gerät anzuschaffen, welches später möglicherweise nicht kompatibel ist.
Auch wollten wir wissen, welche Maßnahmen die Stadt Nordhausen ergreift, um sozial schwächere Eltern bei der Anschaffung eines solchen Gerätes zu unterstützen. Herr Fischer erklärte dazu: Die Unterstützung von sozial schwächeren Eltern ist ein wichtiger Punkt. Aus dem nachgeschobenen 500-Mio-€ Paket des Bundes werden auch die Schulen der Stadt Nordhausen einen Anteil erhalten, der dafür verwendet werden kann. Da die obligatorische Richtlinie des Landes hierzu noch nicht bekannt ist, kann noch keine genauere Information zum Wann und Wie gegeben werden. Dies wurde den Eltern seitens der Schule mittels der FAQ Liste mitgeteilt. Ferner befindet sich auch hier die Stadt Nordhausen in der Abstimmung mit dem Landkreis Nordhausen, um einerseits die sozialen Aspekte abzufedern und bei einem möglichen Übergang auf die gymnasiale Oberstufe, die Verwendung von einheitlichen Geräten abzustimmen.
