Krach steht ins Haus
Mittwoch, 22. Juni 2005, 18:04 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Stadtverwaltung Nordhausen und das Jugendsozialwerk – das waren einst zwei feste Größen in dieser Stadt. Dieser Status hatte auch politische Hintergründe. Doch seit einigen Monaten kracht es kräftig im Gebälk, denn beim Geld hört bekanntlich die Freundschaft auf.
Das hat auf der einen Seite mit bestehenden Mietverträgen vom mindestens zwölf Einrichtungen zu tun, die vom Jugendsozialwerk betrieben werden. Für die wurden in der ersten Hälfte der wilden 90er Jahre großzügige Betreiber-, Finanzierungs- und Mietverträge für städtische Gebäude abgeschlossen.
Seit sechs Jahren bemüht sich die Stadtverwaltung, mit den freien Träger neue Verträge abzuschließen. Die waren zwar nicht gerade glücklich darüber, setzten dann aber doch ihre Unterschrift unter Verträge, die immer noch als großzügig zu bezeichnen sind. Lediglich das Jugendsozialwerk stemmte sich gegen diesen Trend. Von Anfang an. Dessen einstiger Chef Thomas Pape schienen vor allem die Mietverträge so komfortabel ausgestattet zu sein, dass er von denen auch nicht nur einen Millimeter wegrücken will, zumal sie ja mit einer festen Laufzeit versehen wurden. Bei derartigen sozialen Einrichtungen sind 25 Jahre durchaus üblich. Welche Strategie Pape-Nachfolger Dr. Wolfgang Jessen einschlägt, das soll ein morgiges Gespräch erbringen. Eine Erleuchtung erhofft sich jedenfalls Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD).
Was rathausintern Fakt ist - jetzt sollen die Mietverträge für die zwölf Einrichtungen gekündigt werden, aus besonderem Grund. Hintergrund ist vielleicht auch die Tatsache, dass die Stadt Nordhausen vom Landesrechnungshof zart darauf hingewiesen wurde, auf Einnahmen zu bestehen. Wir können nichts mehr verschenken, mahnte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) mehrfach an.
Mit der angekündigten Kündigung sei in keinster Weise die Existenz der Einrichtungen gefährdet, betonte Rinke heute. Vielmehr solle der Verhandlungsprozess wieder in Gang kommen. Mit ein klein wenig Druck.
Autor: nnzDas hat auf der einen Seite mit bestehenden Mietverträgen vom mindestens zwölf Einrichtungen zu tun, die vom Jugendsozialwerk betrieben werden. Für die wurden in der ersten Hälfte der wilden 90er Jahre großzügige Betreiber-, Finanzierungs- und Mietverträge für städtische Gebäude abgeschlossen.
Seit sechs Jahren bemüht sich die Stadtverwaltung, mit den freien Träger neue Verträge abzuschließen. Die waren zwar nicht gerade glücklich darüber, setzten dann aber doch ihre Unterschrift unter Verträge, die immer noch als großzügig zu bezeichnen sind. Lediglich das Jugendsozialwerk stemmte sich gegen diesen Trend. Von Anfang an. Dessen einstiger Chef Thomas Pape schienen vor allem die Mietverträge so komfortabel ausgestattet zu sein, dass er von denen auch nicht nur einen Millimeter wegrücken will, zumal sie ja mit einer festen Laufzeit versehen wurden. Bei derartigen sozialen Einrichtungen sind 25 Jahre durchaus üblich. Welche Strategie Pape-Nachfolger Dr. Wolfgang Jessen einschlägt, das soll ein morgiges Gespräch erbringen. Eine Erleuchtung erhofft sich jedenfalls Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD).
Was rathausintern Fakt ist - jetzt sollen die Mietverträge für die zwölf Einrichtungen gekündigt werden, aus besonderem Grund. Hintergrund ist vielleicht auch die Tatsache, dass die Stadt Nordhausen vom Landesrechnungshof zart darauf hingewiesen wurde, auf Einnahmen zu bestehen. Wir können nichts mehr verschenken, mahnte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) mehrfach an.
Mit der angekündigten Kündigung sei in keinster Weise die Existenz der Einrichtungen gefährdet, betonte Rinke heute. Vielmehr solle der Verhandlungsprozess wieder in Gang kommen. Mit ein klein wenig Druck.
