IHK-Hotline bietet über 650 freie Ausbildungsplätze
Endspurt bei der Berufswahl
Mittwoch, 10. Juni 2020, 15:11 Uhr
Heute startete die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt erneut ihre Telefonhotline, in der Fragen rund um die Berufsausbildung beantwortet und freie Lehrstellen vermittelt werden - aus aktuellem Anlass bereits rund fünf Wochen vor Ferienbeginn...
In der heißen Phase der Lehrstellensuche vor den Sommerferien mussten auch die Berufsorientierungsmaßnahmen über zwei Monate wegen Corona ruhen. Deshalb schalten wir noch früher als üblich unsere telefonische Lehrstellen-Vermittlung. Unter der Rufnummer 0361 3484-278 informieren Bildungsexperten ab heute über freie Stellen, erläutern Ausbildungsinhalte und geben Tipps zur Bewerbung, informiert Thomas Fahlbusch, IHK-Abteilungsleiter für Aus- und Weiterbildung. Derzeit wären noch 677 offene Ausbildungsplätze in der Lehrstellenbörse der Kammer registriert.
Vor allem im industriell-technischen Bereich würde aktuell Nachwuchs gesucht. Aber auch kaufmännische Ausbildungsstellen stehen zahlreich zur Verfügung. Jugendliche mit schwächeren Schulleistungen wären jetzt besonders in der Pflicht. Gute Noten sind zwar sehr wichtig bei der Bewerbung, spielen aber nicht mehr die zentrale Rolle wie noch vor wenigen Jahren, macht Fahlbusch Mut. So seien Erfahrungen aus einem betrieblichen Praktikum und persönliche Kontakte ganz oft die Eintrittskarte in die duale Ausbildung.
Auch Unternehmen mit freien Lehrstellen sollten nicht mehr länger warten und ihre Angebote in der IHK-Börse registrieren. Das wäre in der aktuellen Situation wichtiger denn je: Auszubildende sind die Mitarbeiter von morgen und übermorgen. Nach der Pandemie wird der Fachkräftemangel erneut an die Tür klopfen, denn der Nachwuchs fehlte vielerorts bereits vor Corona, so Fahlbusch weiter.
Branchen mit hohem Personalaufwand wie z.B. die Hotel- und Gastronomiebranche sind durch die Corona-Krise zusätzlich betroffen. Alle Azubis, die 2020 nicht eingestellt werden oder schlimmstenfalls durch die Folgen der Einschränkungen entlassen werden, vergrößern die Fachkräftelücke in zwei bis drei Jahren. Auch wenn Unternehmens- und Fachkräftesicherung sich in der jetzigen Lage eigentlich ausschließen, sollten die Firmen jetzt alles dafür tun, Auszubildenden zu halten bzw. neu einzustellen und diese wichtige Säule des Unternehmenserfolgs zu festigen, rät der Experte.
Autor: redIn der heißen Phase der Lehrstellensuche vor den Sommerferien mussten auch die Berufsorientierungsmaßnahmen über zwei Monate wegen Corona ruhen. Deshalb schalten wir noch früher als üblich unsere telefonische Lehrstellen-Vermittlung. Unter der Rufnummer 0361 3484-278 informieren Bildungsexperten ab heute über freie Stellen, erläutern Ausbildungsinhalte und geben Tipps zur Bewerbung, informiert Thomas Fahlbusch, IHK-Abteilungsleiter für Aus- und Weiterbildung. Derzeit wären noch 677 offene Ausbildungsplätze in der Lehrstellenbörse der Kammer registriert.
Vor allem im industriell-technischen Bereich würde aktuell Nachwuchs gesucht. Aber auch kaufmännische Ausbildungsstellen stehen zahlreich zur Verfügung. Jugendliche mit schwächeren Schulleistungen wären jetzt besonders in der Pflicht. Gute Noten sind zwar sehr wichtig bei der Bewerbung, spielen aber nicht mehr die zentrale Rolle wie noch vor wenigen Jahren, macht Fahlbusch Mut. So seien Erfahrungen aus einem betrieblichen Praktikum und persönliche Kontakte ganz oft die Eintrittskarte in die duale Ausbildung.
Auch Unternehmen mit freien Lehrstellen sollten nicht mehr länger warten und ihre Angebote in der IHK-Börse registrieren. Das wäre in der aktuellen Situation wichtiger denn je: Auszubildende sind die Mitarbeiter von morgen und übermorgen. Nach der Pandemie wird der Fachkräftemangel erneut an die Tür klopfen, denn der Nachwuchs fehlte vielerorts bereits vor Corona, so Fahlbusch weiter.
Branchen mit hohem Personalaufwand wie z.B. die Hotel- und Gastronomiebranche sind durch die Corona-Krise zusätzlich betroffen. Alle Azubis, die 2020 nicht eingestellt werden oder schlimmstenfalls durch die Folgen der Einschränkungen entlassen werden, vergrößern die Fachkräftelücke in zwei bis drei Jahren. Auch wenn Unternehmens- und Fachkräftesicherung sich in der jetzigen Lage eigentlich ausschließen, sollten die Firmen jetzt alles dafür tun, Auszubildenden zu halten bzw. neu einzustellen und diese wichtige Säule des Unternehmenserfolgs zu festigen, rät der Experte.
