Eilmeldung
Blindgänger entschärft - Evakuierung aufgehoben
Mittwoch, 10. Juni 2020, 15:20 Uhr
Laut nnz-Informationen wurde am Theater erneut ein Blindgänger entdeckt. Die aktuellen Informationen...
Der Blindgänger (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)
Neues Update von 21.33 Uhr:
Und da ist die Freudenmeldung: Der Blindgänger konnte erfolgreich entschärft werden!
Der Zünder wird gesprengt. Die Bombenentschärfung ist abgeschlossen. Gut gemacht, Andreas West und Team.
Die Evakuierungsmaßnahmen und Straßensperrungen werden jetzt sukzessive aufgehoben. Die Bewohnerinnen und Bewohner können wieder zurück in die Wohnungen bzw. Häuser.
Die nnz bedankt sich bei allen Einsatzkräften und Helfern, besonders natürlich bei den unerschrockenen Sprengmeistern der Firma Tauber und wünscht uns allen eine gute Nacht!
Neues Update von 21.30 Uhr:
Weiterhin regiert der germanische Gott der Ungeduld (Hammersbald) das Geschehen um die Entschärfung, denn bisher gibt es nichts Neues vom Bauplatz hinter dem Theater zu berichten. Wir hoffen aber, Ihnen bald Entwarnung geben zu können.
Neues Update von 20.10 Uhr:
Der Evakuierungsbereich in Nordhausen wurde freigezogen. Die Bombenentschärfung kann ab jetzt erfolgen!
Neues Update von 19.40 Uhr:
Der Sperrbezirk steht kurz vor der Freigabe. Es erfolgt ein Überflug des Polizeihubschraubers mit einer Wärmebildkamera. dann kann die Entschärfung beginnen.
Neues Update von 18.40 Uhr:
Laut Pressestelle der Polizei verzögert sich die Evakuierung erneut durch einzelne Verweigerer, die nun aus ihren Wohnungen komplimentiert werden müssen. Unterdessen teilt das Hotel "Fürstenhof" mit, dass es noch Kapazitäten hat, um gestrandete Einwohner unter Einhaltung aller verordneten Corona-Maßnahmen aufzunehmen.
Neues Update von 18.10 Uhr:
Polizei und Ordnungsamt prüfen derzeit noch die Durchsetzung der Evakuierungsmaßnahmen. Inzwischen sind weitere 79 Helfer des THW, des Jugendsozialwerkes und des Sanitätsdienstes im Einsatz, die in den Evakuierungszentren die evakuierten Nordhäuserinnen und Nordhäuser betreuen.
Neues Update von 17.05 Uhr:
Der Sperrbezirk ist jetzt aktiviert!
Es müssen bis zu 7000 Nordhäuserinnen und Nordhäuser evakuiert werden. Es sind zirka 225 Einsatzkräfte (Feuerwehr und Polizei) sowie mehr als 80 Beschäftigte der Stadtverwaltung Nordhausen im Einsatz.
Die Einsatzkräfte und die Stadtverwaltung Nordhausen rufen die Bevölkerung zum Verlassen des Evakuierungsbereichs auf. Den Einsatzkräften ist unbedingt Folge zu leisten!
Bitte führen Sie alle wichtigen persönlichen Dokumente, darunter Personalausweis, Führerschein oder medizinische Dokumente mit sich. Zu evakuierende Bewohnerinnen und Bewohner sollen unbedingt an ihre medizinische Versorgung bzw. Versorgung mit speziellen Lebensmitteln (Diätkost, Baby-und Kleinkindnahrung, etc.) denken und diese in ausreichender Menge mitführen.
Die Entschärfung wird mit einem Wasserschneidsystem der Firma Hammelmann durchgeführt. Eine Hochleistungspumpe erzeugt ein Wasserdruck bis zu 3.000 bar. Dem Wasser wird feiner Sand zugeführt und das Gemisch Wasser/Sand schneidet über eine spezielle Düse bis zu 12 cm Stahl. Somit müssen die Sprengmeister nicht mehr den Zünder mit Hammer, Meißel und großer Rohrzange aus der Bombe herausdrehen. Das System wird aus der Deckung heraus gesteuert. Über Kameras wird der Schneidvorgang beobachtet und gesteuert.
Von der Evakuierung sind insgesamt 7 000 Menschen betroffen. Darüber informierte die Stadtverwaltung Nordhausen.
Wie die Firma Tauber Delaborierung der nnz bestätigte, wurde am Nordhäuser Theater erneut ein Blindgänger gefunden. Bei dem Sprengkörper soll es sich um eine amerikanische 500 Pfund Bombe handeln. Weitere Details sind noch nicht bekannt, wir werden weiter berichten.
Wie von der Polizei vor Ort zu erfahren war, soll es noch heute zur Entschärfung der Bombe kommen. Eine Evakuierung soll bis 17 Uhr abgeschlossen sein. Der Radius des zu evakuierenden Gebietes wird 500 m betragen. Wir halten Sie hier zu allen Beschlüssen auf dem laufenden. Ein Krisenstab tagt dazu im Moment.
Update 12.20 Uhr
Die Stadtverwaltung Nordhausen hat für die Evakuierung folgende Evakuierungszentren eingerichtet:
- In den Evakuierungszentren besteht die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasenbedeckung, da der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann.
- Straßenbahnen und die Stadtbusse sind kostenfrei nutzbar.
- Das Betreten des Fundgebietes ist untersagt!
Update 12:55 Uhr: Die Stadtverwaltung hat eine Liste der von der Evakuierung betroffenen Straßenzüge bekannt gegeben. Die Liste findet sich hier .
Update 13:45 Uhr:Der gefundene Blindgänger ist mit einem mechanischen Zünder bestückt, eine sofortige Evakuierung der angrenzenden Bereiche ist, anders als im November 2019, daher nicht nötig. Sprengmeister Andreas West hat dennoch empfohlen, die Bombe bereits heute zu entschärfen.
Wie die Stadtverwaltung weiter mitteilt, sind rund 7.000 Personen von der Evakuierung betroffen. Da im Zuge der Corona-Maßnahmen weiter auf Abstands- und Hygienevorschriften geachtet werden muss, wird man in den Evakuierungszentren nicht wie üblich allein auf die Turnhallen zurückgreifen, sondern Personengruppen in einzelnen Klassenräumen unterbringen, um größere Menschenansammlungen zu vermeiden. In Nordhausen-Ost wird dabei auch das "Regenbogenhaus" einbezogen. Im vergangenen November hatte man hier das Lagezentrum eingerichtet. Unter den besonderen Umständen habe der Sprengmeister gestattet, das Lagezentrum im Ratssaal beizubehalten, obwohl sich dieser innerhalb des Evakuierungsbereiches befindet, erklärte der städtische Pressesprecher, Lutz Fischer.
Man hoffe die Evakuierung zügig abschließen zu können, so Fischer weiter. Im November war es zu erheblichen Verzögerungen gekommen und die Entschärfung zog sich bis in die Morgenstunden hin, da sich mehrere Personen nicht an die Vorgaben der Behörden gehalten hatten.
Autor: red
Der Blindgänger (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)
Neues Update von 21.33 Uhr:
Und da ist die Freudenmeldung: Der Blindgänger konnte erfolgreich entschärft werden!
Der Zünder wird gesprengt. Die Bombenentschärfung ist abgeschlossen. Gut gemacht, Andreas West und Team.
Die Evakuierungsmaßnahmen und Straßensperrungen werden jetzt sukzessive aufgehoben. Die Bewohnerinnen und Bewohner können wieder zurück in die Wohnungen bzw. Häuser.
Die nnz bedankt sich bei allen Einsatzkräften und Helfern, besonders natürlich bei den unerschrockenen Sprengmeistern der Firma Tauber und wünscht uns allen eine gute Nacht!
Neues Update von 21.30 Uhr:
Weiterhin regiert der germanische Gott der Ungeduld (Hammersbald) das Geschehen um die Entschärfung, denn bisher gibt es nichts Neues vom Bauplatz hinter dem Theater zu berichten. Wir hoffen aber, Ihnen bald Entwarnung geben zu können.
Neues Update von 20.10 Uhr:
Der Evakuierungsbereich in Nordhausen wurde freigezogen. Die Bombenentschärfung kann ab jetzt erfolgen!
Neues Update von 19.40 Uhr:
Der Sperrbezirk steht kurz vor der Freigabe. Es erfolgt ein Überflug des Polizeihubschraubers mit einer Wärmebildkamera. dann kann die Entschärfung beginnen.
Neues Update von 18.40 Uhr:
Laut Pressestelle der Polizei verzögert sich die Evakuierung erneut durch einzelne Verweigerer, die nun aus ihren Wohnungen komplimentiert werden müssen. Unterdessen teilt das Hotel "Fürstenhof" mit, dass es noch Kapazitäten hat, um gestrandete Einwohner unter Einhaltung aller verordneten Corona-Maßnahmen aufzunehmen.
Neues Update von 18.10 Uhr:
Polizei und Ordnungsamt prüfen derzeit noch die Durchsetzung der Evakuierungsmaßnahmen. Inzwischen sind weitere 79 Helfer des THW, des Jugendsozialwerkes und des Sanitätsdienstes im Einsatz, die in den Evakuierungszentren die evakuierten Nordhäuserinnen und Nordhäuser betreuen.
Neues Update von 17.05 Uhr:
Der Sperrbezirk ist jetzt aktiviert!
Es müssen bis zu 7000 Nordhäuserinnen und Nordhäuser evakuiert werden. Es sind zirka 225 Einsatzkräfte (Feuerwehr und Polizei) sowie mehr als 80 Beschäftigte der Stadtverwaltung Nordhausen im Einsatz.
Die Einsatzkräfte und die Stadtverwaltung Nordhausen rufen die Bevölkerung zum Verlassen des Evakuierungsbereichs auf. Den Einsatzkräften ist unbedingt Folge zu leisten!
Bitte führen Sie alle wichtigen persönlichen Dokumente, darunter Personalausweis, Führerschein oder medizinische Dokumente mit sich. Zu evakuierende Bewohnerinnen und Bewohner sollen unbedingt an ihre medizinische Versorgung bzw. Versorgung mit speziellen Lebensmitteln (Diätkost, Baby-und Kleinkindnahrung, etc.) denken und diese in ausreichender Menge mitführen.
Die Entschärfung wird mit einem Wasserschneidsystem der Firma Hammelmann durchgeführt. Eine Hochleistungspumpe erzeugt ein Wasserdruck bis zu 3.000 bar. Dem Wasser wird feiner Sand zugeführt und das Gemisch Wasser/Sand schneidet über eine spezielle Düse bis zu 12 cm Stahl. Somit müssen die Sprengmeister nicht mehr den Zünder mit Hammer, Meißel und großer Rohrzange aus der Bombe herausdrehen. Das System wird aus der Deckung heraus gesteuert. Über Kameras wird der Schneidvorgang beobachtet und gesteuert.
Von der Evakuierung sind insgesamt 7 000 Menschen betroffen. Darüber informierte die Stadtverwaltung Nordhausen.
Wie die Firma Tauber Delaborierung der nnz bestätigte, wurde am Nordhäuser Theater erneut ein Blindgänger gefunden. Bei dem Sprengkörper soll es sich um eine amerikanische 500 Pfund Bombe handeln. Weitere Details sind noch nicht bekannt, wir werden weiter berichten.
Wie von der Polizei vor Ort zu erfahren war, soll es noch heute zur Entschärfung der Bombe kommen. Eine Evakuierung soll bis 17 Uhr abgeschlossen sein. Der Radius des zu evakuierenden Gebietes wird 500 m betragen. Wir halten Sie hier zu allen Beschlüssen auf dem laufenden. Ein Krisenstab tagt dazu im Moment.
Update 12.20 Uhr
Die Stadtverwaltung Nordhausen hat für die Evakuierung folgende Evakuierungszentren eingerichtet:
- Staatliche Grund- und Regelschule Am Förstemannweg, Nordhausen-Ost, Ostrower Str. 13, 99734 Nordhausen.
- Staatliche Grundschule Niedersalza, Hüpedenweg 48, 99734 Nordhausen.
- Staatliche Regelschule Gotthold Ephraim Lessing, Am Salzagraben 4 99734 Nordhausen.
- In den Evakuierungszentren besteht die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasenbedeckung, da der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann.
- Straßenbahnen und die Stadtbusse sind kostenfrei nutzbar.
- Das Betreten des Fundgebietes ist untersagt!
Update 12:55 Uhr: Die Stadtverwaltung hat eine Liste der von der Evakuierung betroffenen Straßenzüge bekannt gegeben. Die Liste findet sich hier .
Update 13:45 Uhr:Der gefundene Blindgänger ist mit einem mechanischen Zünder bestückt, eine sofortige Evakuierung der angrenzenden Bereiche ist, anders als im November 2019, daher nicht nötig. Sprengmeister Andreas West hat dennoch empfohlen, die Bombe bereits heute zu entschärfen.
Wie die Stadtverwaltung weiter mitteilt, sind rund 7.000 Personen von der Evakuierung betroffen. Da im Zuge der Corona-Maßnahmen weiter auf Abstands- und Hygienevorschriften geachtet werden muss, wird man in den Evakuierungszentren nicht wie üblich allein auf die Turnhallen zurückgreifen, sondern Personengruppen in einzelnen Klassenräumen unterbringen, um größere Menschenansammlungen zu vermeiden. In Nordhausen-Ost wird dabei auch das "Regenbogenhaus" einbezogen. Im vergangenen November hatte man hier das Lagezentrum eingerichtet. Unter den besonderen Umständen habe der Sprengmeister gestattet, das Lagezentrum im Ratssaal beizubehalten, obwohl sich dieser innerhalb des Evakuierungsbereiches befindet, erklärte der städtische Pressesprecher, Lutz Fischer.
Man hoffe die Evakuierung zügig abschließen zu können, so Fischer weiter. Im November war es zu erheblichen Verzögerungen gekommen und die Entschärfung zog sich bis in die Morgenstunden hin, da sich mehrere Personen nicht an die Vorgaben der Behörden gehalten hatten.



