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Wacker weiterhin sieglos

Sonntag, 14. Oktober 2001, 13:04 Uhr
Nordhausen (nnz). Wacker 90 Nordhausen scheint das Siegen verlernt zu haben. Im Kellerduell in Mühlhausen gelang der Weißhaupt-Elf nur ein Unentschieden. Mit diesem Remis, das keine der beiden Mannschaften etwas nützt, vergrößerte sich der Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz auf sechs Punkte.


Die Nordhäuser waren in der ersten Hälfte der kampfbetonten Partie optisch überlegen, ohne jedoch größere Chancen herauszuarbeiten. Das änderte sich in der zweiten Halbzeit, als die Mühlhäuser einen Spieler durch die Ampelkarte verloren. Wacker kam zu einigen guten Möglichkeiten, die aber alle nicht genutzt werden konnten. In der 68. Spielminute erzielte Sugareishvilli für Nordhausen den verdienten Führungstreffer.

Die Mühlhäuser setzten nun alles auf eine Karte und erarbeiteten sich einige gute Einschussmöglichkeiten. Wacker verlegte sich aufs Kontern, die sich bietenden Chancen wurden jedoch leichtfertig vergeben. Als der erste Sieg für den einstigen Oberligisten schon in greifbar nahe war, nutzte Klipstein einen Abwehrfehler der Nordhäuser Verteidigung - Elle war zu weit von seinem direkten Gegenspieler Klipstein entfernt - und erzielte den vielumjubelten Ausgleich. Glück für Wacker wenige Sekunden vor dem Abpfiff, denn fast wäre dem Union-Torjäger noch der Siegestreffer gelungen. So blieb es am Ende der Begegnung, in der der Schiedsrichter nicht immer nachvollziehbare Entscheidungen traf, beim für Nordhausen enttäuschenden Unentschieden.

Am kommenden Wochenende empfängt Wacker 90 die Elf aus Weimar. Für die Nordhäuser ist diese Begegnung wieder ein „Sechs-Punkte-Spiel“. Ein Sieg muss her, wenn sich der Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz nicht noch vergrößern soll.

Für den Landesklasse-Vertreter FSG Salza wird nach der erneuten Heimpleite gegen Bad Salzungen (0:2) die Luft auch immer dünner. Vor Beginn der Saison als möglicher Ausstiegskanditat gehandelt, blieb die Böhm Elf bisher den Beweis schuldig, zu den Besten der Staffel zu gehören. Ein Sieg und ein Unentschieden in acht Begegnungen ist die magere Ausbeute. 23 Gegentore sprechen eine eindeutige Sprache in Bezug auf die Schwächen in der Mannschaft. Am Sonnabend muss Salza in Veilsdorf antreten. Bei den ebenfalls bisher enttäuschenden Veilsdorfern muss nun ein Sieg her, um wenigstens aus der Abstiegszone herauszukommen.
Autor: rh

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