nnz-Rückspiegel: 14. Oktober 2000
Sonntag, 14. Oktober 2001, 11:26 Uhr
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden.
Aus dem Nachbarkreis: Skinhead-Konzert von Polizei aufgelöst
Großfurra (nnz). Ein Skinhead-Konzert mit über 100 Teilnehmern ist am Samstagabend in Großfurra (Kyffhäuserkreis) von einem massiven Polizeiaufgebot verhindert worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wurden Liedtexte der Band sichergestellt. Er werde geprüft, ob sie strafbaren Inhalt haben. Der Name der Musikgruppe sei bislang nicht bekannt. Verletzt wurde bei der Polizeiaktion niemand.
Die Konzertbesucher seien nach Angaben der Polizei schon aufgrund ihres Erscheinungsbildes der rechten Szene zuzuordnen. Die meisten seien bereits wegen Landfriedensbruchs und der Verwendung von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen den Sicherheitsbehörden bekannt. Sie stammen aus Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein.
Die Polizei stellte die Personalien fest, durchsuchte Personen und Autos und erteilte Platzverweise. 21 Skinheads wurden festgenommen, acht von ihnen werden im Laufe des Sonntags dem Haftrichter vorgeführt. Einem wird ein Verstoß gegen das Waffengesetz vorgeworfen. Dabei werde ein beschleunigtes Verfahren angestrebt. CDs und Kassetten mit rechter Musik, verfassungswidrige Symbole, Fahnen und ein Baseballschläger wurden sichergestellt. Die Abreise erfolgte unter Kontrolle der Polizei und für den Rest der Nacht wurden die Streifen im Kyffhäuserkreis verstärkt, um eine erneute Ansammlung zu verhindern.
Autor: nnzAus dem Nachbarkreis: Skinhead-Konzert von Polizei aufgelöst
Großfurra (nnz). Ein Skinhead-Konzert mit über 100 Teilnehmern ist am Samstagabend in Großfurra (Kyffhäuserkreis) von einem massiven Polizeiaufgebot verhindert worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wurden Liedtexte der Band sichergestellt. Er werde geprüft, ob sie strafbaren Inhalt haben. Der Name der Musikgruppe sei bislang nicht bekannt. Verletzt wurde bei der Polizeiaktion niemand.
Die Konzertbesucher seien nach Angaben der Polizei schon aufgrund ihres Erscheinungsbildes der rechten Szene zuzuordnen. Die meisten seien bereits wegen Landfriedensbruchs und der Verwendung von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen den Sicherheitsbehörden bekannt. Sie stammen aus Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein.
Die Polizei stellte die Personalien fest, durchsuchte Personen und Autos und erteilte Platzverweise. 21 Skinheads wurden festgenommen, acht von ihnen werden im Laufe des Sonntags dem Haftrichter vorgeführt. Einem wird ein Verstoß gegen das Waffengesetz vorgeworfen. Dabei werde ein beschleunigtes Verfahren angestrebt. CDs und Kassetten mit rechter Musik, verfassungswidrige Symbole, Fahnen und ein Baseballschläger wurden sichergestellt. Die Abreise erfolgte unter Kontrolle der Polizei und für den Rest der Nacht wurden die Streifen im Kyffhäuserkreis verstärkt, um eine erneute Ansammlung zu verhindern.
