Spielplatz freigegeben
Ein neuer Platz zum Austoben
Donnerstag, 14. Mai 2020, 14:06 Uhr
Im Januar war die Zeit für das kleine Holzdorf im Herzen der Stadt abgelaufen. Nach 16 Jahren wurde der Spielplatz auf dem Petersberg abgerissen und umgestaltet. Das Ergebnis wurde heute für das junge Publikum freigegeben…
Der Zahn der Zeit hatte sich zuletzt immer deutlicher bemerkbar gemacht - der 2004 eröffnete Holzspielplatz auf dem Petersberg musste zu Beginn des Jahres weichen. An seine Stelle tritt jetzt eine Hommage an das alte Konzept mit jeder Menge Platz zum toben.
Der alte Spielplatz hatte seinen eigenen Reiz, das war ein Konzept aus einem Guss, sagt Sabine Dautz, die sich im Nordhäuser Amt für Grünordnung mit den öffentlichen Spielplätzen befasst. Der neue Platz hat eine ganz andere, eigene Qualität, die besser zu dem Publikum passt, das wir im Auge haben, also vor allem die Schulkinder des Petersberges. In der Pause und im Hort sollten sich die Kinder richtig austoben können und das geht jetzt besser. Man habe viel Wert auf motorische Herausforderungen gelegt, von sechs bis zwölf Jahren sollte hier jetzt für jeden etwas dabei sein und auch für jüngere Kinder gibt es eine kleine Spielecke.
Zweiter Vorteil: das Holzambiente des alten Spielplatzes ist größtenteils Metall gewichen. Das macht die Pflege und Wartung leichter und ist weniger Störanfällig für vandalistische Attacken. Statt eine komplexe Anlage komplett auszutauschen können wir jetzt problemlos einzelne Elemente tauschen, wenn es nötig werden sollte, sagt Dautz. Konzipiert ist der neue Platz, wie alle Spielplätze der Stadt, für einen Zeitraum von 10 Jahren, sollte aber mindestens doppelt so lange halten.
Rund 90.000 Euro hatte die Stadt für die Realisierung des zweiten Bauabschnitts in die Hand genommen. Man habe nun den schönsten und größten Spielplatz mitten im Herzen der Stadt, freute sich Oberbürgermeister Kai Buchmann. Der erste Bauabschnitt, etwas versteckt zur linken des Hauptplatzes, liegt bereits einige Zeit zurück und schlug damals mit etwa 125.000 Euro zu Buche. Im dritten und letzten Abschnitt soll auch die verbliebene Holzburg weichen. Wann das passieren und wieviel das kosten wird, steht noch nicht fest. Man müsse sehen wie sich die Haushaltslage entwickele, erklärte Bürgermeisterin Jutta Krauth.
Auf der weiteren Agenda für das laufende Jahr stehen erst einmal andere Standorte: in der Promenade und im Ortsteil Bielen sollen Spielgeräte hinzukommen. Der Spielplatz in Petersdorf ist bereits fertig und soll in den nächsten Tagen für die Öffentlichkeit freigegeben werden.
Wer nun zum Sturm auf die Burg blasen will, muss aber bedenken das auch auf dem neuen Platz noch die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln gelten.
Angelo Glashagel
Autor: redDer Zahn der Zeit hatte sich zuletzt immer deutlicher bemerkbar gemacht - der 2004 eröffnete Holzspielplatz auf dem Petersberg musste zu Beginn des Jahres weichen. An seine Stelle tritt jetzt eine Hommage an das alte Konzept mit jeder Menge Platz zum toben.
Der alte Spielplatz hatte seinen eigenen Reiz, das war ein Konzept aus einem Guss, sagt Sabine Dautz, die sich im Nordhäuser Amt für Grünordnung mit den öffentlichen Spielplätzen befasst. Der neue Platz hat eine ganz andere, eigene Qualität, die besser zu dem Publikum passt, das wir im Auge haben, also vor allem die Schulkinder des Petersberges. In der Pause und im Hort sollten sich die Kinder richtig austoben können und das geht jetzt besser. Man habe viel Wert auf motorische Herausforderungen gelegt, von sechs bis zwölf Jahren sollte hier jetzt für jeden etwas dabei sein und auch für jüngere Kinder gibt es eine kleine Spielecke.
Zweiter Vorteil: das Holzambiente des alten Spielplatzes ist größtenteils Metall gewichen. Das macht die Pflege und Wartung leichter und ist weniger Störanfällig für vandalistische Attacken. Statt eine komplexe Anlage komplett auszutauschen können wir jetzt problemlos einzelne Elemente tauschen, wenn es nötig werden sollte, sagt Dautz. Konzipiert ist der neue Platz, wie alle Spielplätze der Stadt, für einen Zeitraum von 10 Jahren, sollte aber mindestens doppelt so lange halten.
Rund 90.000 Euro hatte die Stadt für die Realisierung des zweiten Bauabschnitts in die Hand genommen. Man habe nun den schönsten und größten Spielplatz mitten im Herzen der Stadt, freute sich Oberbürgermeister Kai Buchmann. Der erste Bauabschnitt, etwas versteckt zur linken des Hauptplatzes, liegt bereits einige Zeit zurück und schlug damals mit etwa 125.000 Euro zu Buche. Im dritten und letzten Abschnitt soll auch die verbliebene Holzburg weichen. Wann das passieren und wieviel das kosten wird, steht noch nicht fest. Man müsse sehen wie sich die Haushaltslage entwickele, erklärte Bürgermeisterin Jutta Krauth.
Auf der weiteren Agenda für das laufende Jahr stehen erst einmal andere Standorte: in der Promenade und im Ortsteil Bielen sollen Spielgeräte hinzukommen. Der Spielplatz in Petersdorf ist bereits fertig und soll in den nächsten Tagen für die Öffentlichkeit freigegeben werden.
Wer nun zum Sturm auf die Burg blasen will, muss aber bedenken das auch auf dem neuen Platz noch die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln gelten.
Angelo Glashagel






