Kindergartenkosten müssen in Werther durchschnittlich um 80 Mark erhöht werden
Dienstag, 17. Oktober 2000, 14:03 Uhr
Werther (nnz). Mit der Vorbereitung des Haushaltes 2001 hat der Bürgermeister der Einheitsgemeinde Werther, Klaus Hummitzsch, so seine Sorgen. Die Gemeinde soll nach ersten Schätzungen 250.000 Mark weniger an Zuschüssen aus Erfurt erhalten. Eine viertel Million Mark sind bei einem Verwaltungshaushalt von rund 4,5 Millionen Mark schon ein dicker Brocken.
Besonders heftig wird es die Eltern erwischen, deren Kinder in den beiden Kindergärten der Gemeinde betreut werden. Wenn das Niveau der Betreuung für die gegenwärtig 196 Kinder beibehalten werden soll, dann müssen die Eltern rief in die Taschen greifen. Unter Beibehaltung des Niveaus versteht Hummitzsch unter anderem die Möglichkeit, Kinder ab einen Jahr betreuen zu lassen, das Personal in den Kindertagesstätten nicht zu reduzieren sowie das Essen für die Kleinsten selbst zu kochen. Sollte das Erfurter Vorhaben der Kostenreduzierung durchgesetzt werden, dann müssen die Eltern in der Gemeinde Werther für ein Kind durchschnittlich 80 Mark mehr im Monat zahlen müssen. Zur Zeit sind es im Schnitt 180 Mark. Hinzu kommt dann noch das Essengeld. Die Steigerung um fast 50 Prozent ist für viele Familien fast nicht mehr durchzustehen. Denen muß eine Aussage von Thüringens Sozialminister Frank-Michael Pietzsch wie Hohn in den Ohren klingen. Der sagte am 9. Oktober in Erfurt: "Die Elternbeiträge werden nicht drastisch steigen. Die Beiträge liegen ganz erheblich unter den Beiträgen in den alten Bundesländern, wo ein Kindergartenplatz doppelt so viel kostet, wie in Thüringen."
Autor: nnzBesonders heftig wird es die Eltern erwischen, deren Kinder in den beiden Kindergärten der Gemeinde betreut werden. Wenn das Niveau der Betreuung für die gegenwärtig 196 Kinder beibehalten werden soll, dann müssen die Eltern rief in die Taschen greifen. Unter Beibehaltung des Niveaus versteht Hummitzsch unter anderem die Möglichkeit, Kinder ab einen Jahr betreuen zu lassen, das Personal in den Kindertagesstätten nicht zu reduzieren sowie das Essen für die Kleinsten selbst zu kochen. Sollte das Erfurter Vorhaben der Kostenreduzierung durchgesetzt werden, dann müssen die Eltern in der Gemeinde Werther für ein Kind durchschnittlich 80 Mark mehr im Monat zahlen müssen. Zur Zeit sind es im Schnitt 180 Mark. Hinzu kommt dann noch das Essengeld. Die Steigerung um fast 50 Prozent ist für viele Familien fast nicht mehr durchzustehen. Denen muß eine Aussage von Thüringens Sozialminister Frank-Michael Pietzsch wie Hohn in den Ohren klingen. Der sagte am 9. Oktober in Erfurt: "Die Elternbeiträge werden nicht drastisch steigen. Die Beiträge liegen ganz erheblich unter den Beiträgen in den alten Bundesländern, wo ein Kindergartenplatz doppelt so viel kostet, wie in Thüringen."
