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Spannung in Bleicherode

Montag, 13. Juni 2005, 13:44 Uhr
Nordhausen/Bleicherode (nnz). Am 30. April 1905 begann in und um Bleicherode so zusagen das elektrische Zeitalter. Und das soll in der ehemaligen bergarbeiterstadt spannend gefeiert werden. Die nnz hat sich schon mal das Programm angesehen.


Die 875-Jahr-Feier der Stadt Bleicherode und das 100jährige Stromjubiläum der Stadt sind für die TEAG ein Anlaß, um die Präsenz des Unternehmens mit einem Tag der offenen Tür zu feiern. Am Samstag (18.6.) lädt der Ernergieversorger deshalb zur Eröffnung der Ausstellung „100 Jahre mit Spannung in Bleicherode“ und zu einem Volksfest ein.

Die Ausstellung dokumentiert die Historie der Stromversorgung der nordthüringischen Region vom Eichsfeld bis zum Südharz. Gezeigt werden historische und neuzeitliche Mess- und Arbeitsgeräte unserer Mitarbeiter, Fotografien, technische Dokumentationen und elektrisch betriebene Haushaltsgeräte aus 100 Jahren Energiegeschichte. Die Exposition ist bis Mitte Juli geöffnet.

Zum Volksfest im Hof der Gebietsdirektion Nord sind unter anderen Bühnenshows, Stromexperimente und am Abend die 80-er Jahre Party geplant. Auch während der Festwoche zum 875jährigen Bleicheröder Stadtjubiläum wird es Veranstaltungen in den Räumen der Thüringer Energie geben.

So findet am 24. Juni die Bürgermeisterkonferenz des Landkreises Nordhausen unter Leitung des Ministerpräsidenten Dieter Althaus und am 25. Juni, zum Start der Festwoche, eine Podiumsdiskussion statt.

Vor genau einhundert Jahren, am 3130. April 1905, begann mit der Einweihung eines kleinen Elektrizitätswerkes die Geschichte der Energieerzeugung in der nordthüringischen Stadt. Heute ist Bleicherode Standort der Gebietsdirektion Nord der Thüringer Energie AG. Das kleine Elektrizitätswerk hat sich mittlerweile zu einem der größten Unternehmen der Stadt mit 140 Mitarbeitern entwickelt.

Insgesamt 7,5 Millionen Euro investierte die TEAG in den vergangenen Jahren in den Standort. Hinzu kommen Investitionen ins Netz. Seit 1990 wurden in Bleicherode beispielsweise cirka 28 Kilometer Stromkabel verlegt und acht neue Trafostationen gebaut. Freileitungen sind selbst im Stadtrandgebiet kaum zu entdecken.
Autor: nnz

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