Eklat im Stadtrat
Freitag, 10. Juni 2005, 18:09 Uhr
Bleicherode (nnz). Gestern wurden im Bleicheröder Stadtrat einige Beschlüsse gefasst. Bei einem davon gab es jedoch einen Eklat. Der wurde nämlich sofort wieder aufgehoben – vom Bürgermeister.
In Bleicherode gibt es einen Freizeittreff in der Baustrasse. Der wird vom Horizont e.V. betrieben und von der Stadtverwaltung unterstützt. Jetzt soll der Vertrag mit Horizont zum Jahresende gekündigt werden. Als Begründung wurde fehlendes Geld angegeben, nach nnz-Informationen sollen 8.000 Euro fehlen.
Der Sozialausschuss des Bleicheröder Stadtrates hatte sich in dieser Woche bereits mit der Kündigung befasst und diese Thematik, versehen mit einer Dringlichkeit, auf die Tagesordnung der gestrigen Stadtratssitzung gebracht. Die Mehrheit des Gremiums stimmte schließlich gegen eine Kündigung des Vertrages. Auch die vielen jugendlichen Gäste dachten nun, der Freizeittreff sei gerettet. Doch das war nicht weit genug gedacht, denn just nach dem Beschluß hob Bürgermeister Dieter Kochbeck diesen wieder auf. Kraft seines Amtes darf er das, wenn er damit Gefahr für die Stadt Bleicherode abwenden kann. Und so dann auch seine Begründung. Für viele Stadtratsmitglieder, vor allem aber für die Gäste der Veranstaltung ein Schock, denn gerade die Jugendlichen hatten sich Demokratie so nicht vorgestellt.
Autor: nnzIn Bleicherode gibt es einen Freizeittreff in der Baustrasse. Der wird vom Horizont e.V. betrieben und von der Stadtverwaltung unterstützt. Jetzt soll der Vertrag mit Horizont zum Jahresende gekündigt werden. Als Begründung wurde fehlendes Geld angegeben, nach nnz-Informationen sollen 8.000 Euro fehlen.
Der Sozialausschuss des Bleicheröder Stadtrates hatte sich in dieser Woche bereits mit der Kündigung befasst und diese Thematik, versehen mit einer Dringlichkeit, auf die Tagesordnung der gestrigen Stadtratssitzung gebracht. Die Mehrheit des Gremiums stimmte schließlich gegen eine Kündigung des Vertrages. Auch die vielen jugendlichen Gäste dachten nun, der Freizeittreff sei gerettet. Doch das war nicht weit genug gedacht, denn just nach dem Beschluß hob Bürgermeister Dieter Kochbeck diesen wieder auf. Kraft seines Amtes darf er das, wenn er damit Gefahr für die Stadt Bleicherode abwenden kann. Und so dann auch seine Begründung. Für viele Stadtratsmitglieder, vor allem aber für die Gäste der Veranstaltung ein Schock, denn gerade die Jugendlichen hatten sich Demokratie so nicht vorgestellt.
