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nnz-Forum: Stadt bezieht Stellung

Donnerstag, 11. Oktober 2001, 16:32 Uhr
Nordhausen (nnz). Stellungnahme der Oberbürgermeisterin Barbara Rinke zu dem »Nächtigen« Wernher von Brauns im einstigen Stadtmuseum und den kürzlich ausgegrabenen historischen Fundstücke.


Eventuelles »Nächtigen« Wernher von Brauns in Nordhausen spielt keine Rolle bei Planungen und Projekten

Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke stellte in Bezug auf eine öffentliche Wortmeldung der Bürgerinitiative „Pro Nordhausen“ klar: „Die Tatsache, dass Wernher von Braun eventuell an einer bestimmten Stelle in Nordhausen »nächtigte«, bei seinen Inspektions-Besuchen im »Raketenwerk« – es war ein Konzentrationslager! – , werden wir selbstverständlich nicht als historisch wertvoll werten und bei den Planungen zur Umgestaltung des Areals um das Theater nicht gesondert berücksichtigen.“


Bauarbeiten in Nordhausen: Wertvolle Fundstücke werden dokumentiert, gesichert und präsentiert

Nordhausen Oberbürgermeisterin Barbara Rinke betonte, dass sämtliche historisch wertvollen Stücke, die bei Bauarbeiten in der Stadt gefunden werden, „selbstverständlich durch Experten kartiert, dokumentiert und beschrieben werden. Sind sie von besonderem historischem Wert, werden sie an geeigneter Stelle - möglichst nahe ihres Fundortes - der Öffentlichkeit präsentiert. Das Landesgartenschau-Projekt der „Historischen Spurensuche in Nordhausen“ wird dazu den geeigneten Raum bieten.“ „Wir wissen konkret, auf welche historischen Strukturen wir bei unseren Bauarbeiten im Stadtgebiet stoßen werden. Das gilt natürlich auch für das Areal rings um das Theater“ , ergänzte Inge Klaan, die Geschäftsführerin der Landesgartenschau-Gesellschaft. Frau Klaan weiter: „Den historischen städtebaulichen Raum am Theater - konkret den Verlauf der Stadtmauer - bilden wir mit einem Lindehain und einer Heckenstruktur nach - so haben wir die Planungen auch mehrfach öffentlich vorgestellt. Wir sind bemüht, den historisch-städtebaulichen Raum wieder in seine alte Maßstäblichkeit zurückzuführen. Dabei geht es nicht in jedem Fall um die originalgetreue Wiederherstellung.“ Pressestelle Stadtverwaltung
Anmerkung der Redaktion:
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Autor: nnz

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