Baden im Stadtrat
Mittwoch, 08. Juni 2005, 19:02 Uhr
Nordhausen (nnz). Der unbefangene Besucher der heutigen Sitzung des Nordhäuser Stadtrates konnte sich eines Lächelns nicht erwehren. Im Bürgersaal waren eine Schubkarre mit Blumen sowie ein Plastik-Planschbecken aufgebaut worden. Auch Sand wurde verstreut. Ein Gruß der Stadtgärtner – extra für die Stadträte. Und die verspürten auch einen Hauch der großen weiten Welt...
Baden im Stadtrat (Foto: nnz)
Den verbreitete Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) mit ihrem Bericht von der Teilnahme einer Nordhäuser Delegation an der Versammlung des Deutschen Städtetages. Da sei ein Aufbruch unter den großen Kommunen des deutschen Landes bemerkbar gewesen, doch man wisse auch, dass sich in den kommenden Jahren an den Finanzen kaum etwas verändern werde, dass auch Visionen in der Politik in weite Ferne gerückt seien. Barbara Rinke erzählte weiterhin von einer Frauenkonferenz in Polen und von den Feierlichkeiten zur zehnjährigen Städtepartnerschaft mit der polnischen Kommune Ostrów/Wielkopolski.
Und dann kam der Part der Nordhäuser Verkehrsbetriebe. Deren Geschäftsführer Bodo Hempel legte die Planungen für den Umbau der Straßenbahnwendeschleife in Nordhausen-Nord dar. Damit sollte eigentlich schon vor zwei Jahren begonnen werden, doch die Landesgartenschau machte dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. Jetzt aber soll die Sanierung der Gleisanlage mit einer Straßenbaumaßnahme kombiniert werden. Optimierung des Nahverkehrs nennen das die Experten. Regionaler und städtischer Busverkehr soll in Nord mit der Straßenbahn verknüpft werden. Das schaffe Synergien und Kosteneinsparungen.
Die Busse können nach Abschluß der Umbauten in das Innere der Wendeschleife fahren, die Fahrgäste können damit auch die Steige der Straßenbahn nutzen. Los geht es mit dem Bauen, wenn der avisierte Fördermittelbescheid aus Erfurt eingetroffen ist. Die Förderquote liege zwischen 75 und 85 Prozent, für die Verkehrsbetriebe verbleiben 145.000 Euro Eigenmittel, die per Kredit finanziert werden sollen. Insgesamt sollen Aufträge in Höhe von mehr als 800.000 Euro ausgelöst werden. Bodo Hempel rechnet mit einer zweimonatigen Bauzeit.
Autor: nnz
Baden im Stadtrat (Foto: nnz)
Den verbreitete Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) mit ihrem Bericht von der Teilnahme einer Nordhäuser Delegation an der Versammlung des Deutschen Städtetages. Da sei ein Aufbruch unter den großen Kommunen des deutschen Landes bemerkbar gewesen, doch man wisse auch, dass sich in den kommenden Jahren an den Finanzen kaum etwas verändern werde, dass auch Visionen in der Politik in weite Ferne gerückt seien. Barbara Rinke erzählte weiterhin von einer Frauenkonferenz in Polen und von den Feierlichkeiten zur zehnjährigen Städtepartnerschaft mit der polnischen Kommune Ostrów/Wielkopolski. Und dann kam der Part der Nordhäuser Verkehrsbetriebe. Deren Geschäftsführer Bodo Hempel legte die Planungen für den Umbau der Straßenbahnwendeschleife in Nordhausen-Nord dar. Damit sollte eigentlich schon vor zwei Jahren begonnen werden, doch die Landesgartenschau machte dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. Jetzt aber soll die Sanierung der Gleisanlage mit einer Straßenbaumaßnahme kombiniert werden. Optimierung des Nahverkehrs nennen das die Experten. Regionaler und städtischer Busverkehr soll in Nord mit der Straßenbahn verknüpft werden. Das schaffe Synergien und Kosteneinsparungen.
Die Busse können nach Abschluß der Umbauten in das Innere der Wendeschleife fahren, die Fahrgäste können damit auch die Steige der Straßenbahn nutzen. Los geht es mit dem Bauen, wenn der avisierte Fördermittelbescheid aus Erfurt eingetroffen ist. Die Förderquote liege zwischen 75 und 85 Prozent, für die Verkehrsbetriebe verbleiben 145.000 Euro Eigenmittel, die per Kredit finanziert werden sollen. Insgesamt sollen Aufträge in Höhe von mehr als 800.000 Euro ausgelöst werden. Bodo Hempel rechnet mit einer zweimonatigen Bauzeit.
