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Geld für Anne Frank

Montag, 06. Juni 2005, 14:01 Uhr
Nordhausen (nnz). Anne Frank kommt nach Nordhausen, schon zum zweiten Mal. Das jüdische Mädchen lebt zwar nicht mehr, aber ihre Geschichte kann jungen Menschen die Augen öffnen für das Leben in der Nazizeit. Mehr erfahren Sie mit einem Klick.

Geld für Anne Frank (Foto: nnz) Geld für Anne Frank (Foto: nnz) Eine Multimedia Ausstellung soll junge Menschen bekannt machen mit „Anne Frank-Ein Mädchen aus Deutschland“. Das Schicksal des Mädchens macht vor allem die 12 bis 18 Jährigen betroffen. Für sie soll es ab dem 09. November die neue Ausstellung im Atrium der Petersbergschule geben. Neben der Biographie Anne Franks wird auch ihre Suche nach dem Sinn des Lebens dargestellt, ein Thema, welches sie mit den jungen Leuten von heute verbindet.

Oberbürgermeisterin Barbara Rinke freute sich darüber, daß wieder Jugendliche die Führungen durch die Schau übernehmen. Vor zwei Jahren hatte es ein ähnliches Projekt gegeben welches großen Anklang fand. Zur Realisation der Ausstellung gab es jetzt eine Spende aus Lottomitteln. Sozialminister Dr. Klaus Zeh übergab die 3.000 Euro. Der Minister sagte, daß auch ihn das Leben der Anne Frank sehr beeindruckt habe. „Die Multimedia-Ausstellung bietet eine große Chance zur Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus. Das Schicksal macht das Leiden lebendig und verständlich für die Altersgruppe.“ So Zeh.

Vor zwei Jahren gab es ein großes Begleitprogramm zu der Ausstellung. Kulturamtsleiterin Dr. Cornelia Klose sagte, daß es auch diesmal Aktionen geben wird, wenn auch nicht in der Größenordnung. Man wolle aber wieder in Schulen auf die Jugendlichen zugehen. Die Ausstellung ist vom 09. November bis 10. Dezember im Atrium der Petersbergschule zu sehen.
Autor: wf

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