Von Deutschland in die Welt
Montag, 06. Juni 2005, 12:07 Uhr
Nordhausen (nnz). Der Arbeitsmarkt in Deutschland war schon mal besser aufgestellt. Das wissen nicht nur Experten. Viele Deutsche verließen also ihre Heimat in Richtung Job im Ausland. Nicht ganz unschuldig ist daran die ZAV. Die hat jetzt ihren Jahresbericht vorgestellt.
Mit ihrem Jahresbericht 2004 stellt die Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV), internationale Personalagentur der Bundesagentur für Arbeit, Anfang Juni 2005 gleichzeitig ihre vielfältigen Dienstleistungen in internationalen Teilmärkten vor. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die Bedeutung des europäischen und internationalen Arbeitsmarktes ist es Monika Varnhagen, Direktorin der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung, besonders wichtig, die Aufgaben der ZAV als Spezialist für die Vermittlung in internationale Arbeitsmärkte transparent zu machen.
Die ZAV ist bereits über viele Jahre als internationaler Personaldienstleister erfolgreich tätig, so Varnhagen. Die Ergebnisse der ZAV im Bereich der Vermittlung in europäische Länder liegen mit 5119 Vermittlungen im Geschäftsjahr 2004 sogar um 47 Prozent höher als im Vorjahr. Der Anteil derer, die vorher Leistungsbezieher waren, liegt bei 66 Prozent.
Die zunehmende Bedeutung grenzüberschreitender Arbeitsvermittlung lässt sich auch an mehr als 60000 von der ZAV bearbeiteten Anfragen zu Arbeit, Ausbildung und Studium im Ausland im vergangenen Jahr ablesen.
So hat sich der positive Trend einer steigenden Nachfrage und Platzierung von Arbeitskräften im europäischen Wirtschaftsraum fortgesetzt. Der größte Teil der vermittelten Personen ging nach Österreich, gefolgt von der Schweiz, den Niederlanden, Großbritannien und Irland. Ungebrochen ist der hohe Bedarf an qualifizierten Bewerbern aus der Baubranche und an gewerblich-technischem Personal. Der Anteil der unter 40 Jährigen beträgt dabei 61 Prozent, der 40 bis 50 Jährigen 29 Prozent. Zehn Prozent waren älter als 50 Jahre.
Die Vermittlung in europäische Länder löst zwar keine strukturellen Probleme auf dem heimischen Arbeitsmarkt, trägt aber zur Reduzierung von Arbeitslosigkeit bei und fördert die Mobilität in Europa.
Fach- und Führungskräfte der Hotellerie und Gastronomie, von jungen Restaurantfachleuten über Köche und Rezeptionisten bis zu Hoteldirektoren, die sich mit ihren internationalen Erfahrungen wichtige Karrierebausteine sichern, vermittelt die ZIHOGA in der ZAV - weltweit in 26 Länder, zur Kreuzschifffahrt oder zum Beispiel in das erste Sieben-Sterne-Hotel der Welt, das Burj-al-Arab in Dubai.
Einen Überblick über diese und zahlreiche andere Geschäftsfelder der ZAV gibt der Jahresbericht 2004. Interessenten können ihn als
pdf-Dokument unter www.ba-bestellservice.de herunterladen.
Autor: nnzMit ihrem Jahresbericht 2004 stellt die Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV), internationale Personalagentur der Bundesagentur für Arbeit, Anfang Juni 2005 gleichzeitig ihre vielfältigen Dienstleistungen in internationalen Teilmärkten vor. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die Bedeutung des europäischen und internationalen Arbeitsmarktes ist es Monika Varnhagen, Direktorin der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung, besonders wichtig, die Aufgaben der ZAV als Spezialist für die Vermittlung in internationale Arbeitsmärkte transparent zu machen.
Die ZAV ist bereits über viele Jahre als internationaler Personaldienstleister erfolgreich tätig, so Varnhagen. Die Ergebnisse der ZAV im Bereich der Vermittlung in europäische Länder liegen mit 5119 Vermittlungen im Geschäftsjahr 2004 sogar um 47 Prozent höher als im Vorjahr. Der Anteil derer, die vorher Leistungsbezieher waren, liegt bei 66 Prozent.
Die zunehmende Bedeutung grenzüberschreitender Arbeitsvermittlung lässt sich auch an mehr als 60000 von der ZAV bearbeiteten Anfragen zu Arbeit, Ausbildung und Studium im Ausland im vergangenen Jahr ablesen.
So hat sich der positive Trend einer steigenden Nachfrage und Platzierung von Arbeitskräften im europäischen Wirtschaftsraum fortgesetzt. Der größte Teil der vermittelten Personen ging nach Österreich, gefolgt von der Schweiz, den Niederlanden, Großbritannien und Irland. Ungebrochen ist der hohe Bedarf an qualifizierten Bewerbern aus der Baubranche und an gewerblich-technischem Personal. Der Anteil der unter 40 Jährigen beträgt dabei 61 Prozent, der 40 bis 50 Jährigen 29 Prozent. Zehn Prozent waren älter als 50 Jahre.
Die Vermittlung in europäische Länder löst zwar keine strukturellen Probleme auf dem heimischen Arbeitsmarkt, trägt aber zur Reduzierung von Arbeitslosigkeit bei und fördert die Mobilität in Europa.
Fach- und Führungskräfte der Hotellerie und Gastronomie, von jungen Restaurantfachleuten über Köche und Rezeptionisten bis zu Hoteldirektoren, die sich mit ihren internationalen Erfahrungen wichtige Karrierebausteine sichern, vermittelt die ZIHOGA in der ZAV - weltweit in 26 Länder, zur Kreuzschifffahrt oder zum Beispiel in das erste Sieben-Sterne-Hotel der Welt, das Burj-al-Arab in Dubai.
Einen Überblick über diese und zahlreiche andere Geschäftsfelder der ZAV gibt der Jahresbericht 2004. Interessenten können ihn als
pdf-Dokument unter www.ba-bestellservice.de herunterladen.
