nnz-Forum: Ferienprojekt POKèMON
Donnerstag, 11. Oktober 2001, 12:17 Uhr
Nordhausen (nnz). Vor knapp einem Jahr entstand in der Nordhäuser Rothleimmühle eine zukunftsweisende Idee. Das Team entschloß sich, ein deutschlandweit einmaliges Ferienprojekt zu starten: POKèMON-Ferien lagen voll im Trend! nnz berichtet.
Nach positivem Entgegenkommen der Firma Nintendo of Europe wurde fleißig an den Programmangeboten getüftelt. Spannend sollten sie sein, den Teamgeist wecken, aber auch eine gesunde Lebensweise fördern. Dass man dies alles mit den umstrittenen POKèMON erreichen kann - daran hat wohl so manch Aussenstehender gezweifelt.
Zum Gelingen des Gesamtprojektes trugen 2 Studentinnen der Fachhochschule Köln maßgeblich bei. Melanie Wellmann und Conny Meyer studieren Sozialpädagogik und haben sich während ihrer Studienzeit wissenschaftlich mit den "kleinen Monstern" und deren Wirkung auf Kinder beschäftigt. Unter Leitung des bekannten Spielpädagogen Prof. Jürgen Fritz fanden sie heraus,
dass das POKèMON-Universum viele spieldynamische Muster bietet und vielfältige kindliche Bedürfnisse befriedigen kann.
Kinder sind darauf angewiesen, ihre Gefühle und inneren Bilder in Formen (Schemata) zu übertragen, die für ihre Umwelt (also auch für andere Kinder) verständlich sind.
POKèMON bietet eine Vielzahl solcher Schemata an, mit deren Hilfe es dem Kind möglich ist, seine innere Verfassung (Gemütslage, Gefühle, Wünsche) und unbewusste Bilder zur Geltung zu bringen. POKèMON ist ein Symbolspiel, das die Innenwelt der Kinder mit der Außenwelt in einer spezifisch vorgeformten Weise (also in den Bildern der POKèMON-Welt) verbindet. Bei POKéMON können Kinder für ihre Monster Verantwortung tragen, erfolgreich sein, wachsen und stärker werden, Errungenes und Erreichtes in andere Welten übertragen. Damit schafft POKèMON im Spiel eine Brücke zur Welt der Erwachsenen, die in der realen Welt Verantwortung übernehmen und tragen müssen.
Nach positivem Entgegenkommen der Firma Nintendo of Europe wurde fleißig an den Programmangeboten getüftelt. Spannend sollten sie sein, den Teamgeist wecken, aber auch eine gesunde Lebensweise fördern. Dass man dies alles mit den umstrittenen POKèMON erreichen kann - daran hat wohl so manch Aussenstehender gezweifelt.Zum Gelingen des Gesamtprojektes trugen 2 Studentinnen der Fachhochschule Köln maßgeblich bei. Melanie Wellmann und Conny Meyer studieren Sozialpädagogik und haben sich während ihrer Studienzeit wissenschaftlich mit den "kleinen Monstern" und deren Wirkung auf Kinder beschäftigt. Unter Leitung des bekannten Spielpädagogen Prof. Jürgen Fritz fanden sie heraus,
dass das POKèMON-Universum viele spieldynamische Muster bietet und vielfältige kindliche Bedürfnisse befriedigen kann.
Kinder sind darauf angewiesen, ihre Gefühle und inneren Bilder in Formen (Schemata) zu übertragen, die für ihre Umwelt (also auch für andere Kinder) verständlich sind.
POKèMON bietet eine Vielzahl solcher Schemata an, mit deren Hilfe es dem Kind möglich ist, seine innere Verfassung (Gemütslage, Gefühle, Wünsche) und unbewusste Bilder zur Geltung zu bringen. POKèMON ist ein Symbolspiel, das die Innenwelt der Kinder mit der Außenwelt in einer spezifisch vorgeformten Weise (also in den Bildern der POKèMON-Welt) verbindet. Bei POKéMON können Kinder für ihre Monster Verantwortung tragen, erfolgreich sein, wachsen und stärker werden, Errungenes und Erreichtes in andere Welten übertragen. Damit schafft POKèMON im Spiel eine Brücke zur Welt der Erwachsenen, die in der realen Welt Verantwortung übernehmen und tragen müssen.
Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht zwingend mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor. |
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