Gemüseanbau 2001 rückläufig
Donnerstag, 11. Oktober 2001, 11:09 Uhr
Nordhausen (nnz). Im Jahr 2001 wurde in Thüringen auf rund 1 600 Hektar Freilandgemüse zum Verkauf angebaut. Die mit Freilandgemüse bestellte Fläche war damit um 34 Hektar geringer als im Vorjahr. Welches Gemüse im Trend liegt, weiß die nnz.
Blumenkohl, der auf einem Viertel der Gemüseanbaufläche angebaut wurde, war auch in diesem Jahr die am häufigsten angebaute Gemüseart. Weitere wichtige Gemüsearten waren die grüne Pflückbohne und der Spargel mit einem Anbauumfang von jeweils knapp einem Fünftel sowie der Weißkohl, der auf 15 Prozent der Gemüsefläche stand und die Speisezwiebel mit einem Flächenanteil von 10 Prozent. Die genannten Gemüsearten repräsentieren 87 Prozent der Gemüseanbauflächen.
Unter Glas wird auf 27 Hektar Gemüse produziert. Die Anbaufläche in Unterglasanlagen entspricht damit dem Vorjahr. Im Wesentlichen werden hierbei in Thüringen Tomaten (16 ha) und Gurken (8 ha) produziert. Die Thüringer Gemüsebauern bestellten in diesem Jahr insgesamt 1 639 Hektar mit Freilandgemüse. Mit einer Reduzierung der Anbaufläche um 34 Hektar bzw. 2,0 Prozent gegenüber 2000 verlor dieser Produktionszweig weiter an Bedeutung. Nummer eins im Freilandgemüseanbau in Thüringen blieb mit einem Anbau auf 420 Hektar der Blumenkohl. Bei einem Flächenrückgang um 2,0 Prozent wurde auch wie im Vorjahr ein Viertel der Freilandgemüsefläche mit diesem Gemüse bestellt.
Mit einer Anbauausdehnung um 61 Hektar bzw. 25,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr stand auf 296 Hektar Spargel. Von dem Edelgemüse, das 18 Prozent der Gemüsefläche einnahm, standen 226 Hektar (2000: 177 ha) bereits im Ertrag. Grüne Pflückbohnen wurden auf 301 Hektar angebaut (+ 34 ha bzw. 12,5 Prozent gegenüber 2000) und standen, wie auch der Spargel, auf 18 Prozent der Gemüseanbaufläche.Weißkohl gehört, trotz weiteren Anbaurückgang um 13,7 Prozent binnen Jahresfrist auf nunmehr 246 Hektar, noch zu den am häufigsten angebauten Gemüse in Thüringen. Weiter an Bedeutung verloren haben Speisezwiebeln, deren Anbau um 32 Hektar bzw. 15,8 Prozent auf 169 Hektar zurück ging. Das war die niedrigste Anbaufläche in den vergangenen zwanzig Jahren. Dennoch wurden auf 10,3 Prozent der Freilandfläche Speisezwiebeln erzeugt.
Die genannten Gemüsearten repräsentieren 87 Prozent der Gemüseanbauflächen von Thüringen. Der Anbau von Gemüse in Unterglasanlagen entsprach mit 27,03 Hektar dem Vorjahresniveau (2000: 26,96 ha). Gleichfalls blieb die Anbaustruktur in den Gewächshäusern fast unverändert. Ganzjährig reifen auf 15,56 Hektar (Vorjahr: 15,49 ha) Tomaten und auf 8,43 Hektar (Vorjahr: 7,60 ha) wachsen Gurken. Auf beide Gemüsearten zusammen entfielen 89 Prozent der Anbaufläche (Vorjahr: 86 Prozent). Die Restfläche teilten sich im Wesentlichen Kopfsalat (0,82 ha), Feldsalat (0,33 ha), Paprika (0,47 ha), Kohlrabi (0,39 ha) sowie Radieschen (0,29 ha).
Autor: nnzBlumenkohl, der auf einem Viertel der Gemüseanbaufläche angebaut wurde, war auch in diesem Jahr die am häufigsten angebaute Gemüseart. Weitere wichtige Gemüsearten waren die grüne Pflückbohne und der Spargel mit einem Anbauumfang von jeweils knapp einem Fünftel sowie der Weißkohl, der auf 15 Prozent der Gemüsefläche stand und die Speisezwiebel mit einem Flächenanteil von 10 Prozent. Die genannten Gemüsearten repräsentieren 87 Prozent der Gemüseanbauflächen.
Unter Glas wird auf 27 Hektar Gemüse produziert. Die Anbaufläche in Unterglasanlagen entspricht damit dem Vorjahr. Im Wesentlichen werden hierbei in Thüringen Tomaten (16 ha) und Gurken (8 ha) produziert. Die Thüringer Gemüsebauern bestellten in diesem Jahr insgesamt 1 639 Hektar mit Freilandgemüse. Mit einer Reduzierung der Anbaufläche um 34 Hektar bzw. 2,0 Prozent gegenüber 2000 verlor dieser Produktionszweig weiter an Bedeutung. Nummer eins im Freilandgemüseanbau in Thüringen blieb mit einem Anbau auf 420 Hektar der Blumenkohl. Bei einem Flächenrückgang um 2,0 Prozent wurde auch wie im Vorjahr ein Viertel der Freilandgemüsefläche mit diesem Gemüse bestellt.
Mit einer Anbauausdehnung um 61 Hektar bzw. 25,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr stand auf 296 Hektar Spargel. Von dem Edelgemüse, das 18 Prozent der Gemüsefläche einnahm, standen 226 Hektar (2000: 177 ha) bereits im Ertrag. Grüne Pflückbohnen wurden auf 301 Hektar angebaut (+ 34 ha bzw. 12,5 Prozent gegenüber 2000) und standen, wie auch der Spargel, auf 18 Prozent der Gemüseanbaufläche.Weißkohl gehört, trotz weiteren Anbaurückgang um 13,7 Prozent binnen Jahresfrist auf nunmehr 246 Hektar, noch zu den am häufigsten angebauten Gemüse in Thüringen. Weiter an Bedeutung verloren haben Speisezwiebeln, deren Anbau um 32 Hektar bzw. 15,8 Prozent auf 169 Hektar zurück ging. Das war die niedrigste Anbaufläche in den vergangenen zwanzig Jahren. Dennoch wurden auf 10,3 Prozent der Freilandfläche Speisezwiebeln erzeugt.
Die genannten Gemüsearten repräsentieren 87 Prozent der Gemüseanbauflächen von Thüringen. Der Anbau von Gemüse in Unterglasanlagen entsprach mit 27,03 Hektar dem Vorjahresniveau (2000: 26,96 ha). Gleichfalls blieb die Anbaustruktur in den Gewächshäusern fast unverändert. Ganzjährig reifen auf 15,56 Hektar (Vorjahr: 15,49 ha) Tomaten und auf 8,43 Hektar (Vorjahr: 7,60 ha) wachsen Gurken. Auf beide Gemüsearten zusammen entfielen 89 Prozent der Anbaufläche (Vorjahr: 86 Prozent). Die Restfläche teilten sich im Wesentlichen Kopfsalat (0,82 ha), Feldsalat (0,33 ha), Paprika (0,47 ha), Kohlrabi (0,39 ha) sowie Radieschen (0,29 ha).
