Geld für Projekte
Freitag, 03. Juni 2005, 08:43 Uhr
Nordhausen (nnz). Am Montag wird sich in Nordhausen ein kleiner Geldsegen ergießen. Das liegt auch daran, daß die Thüringer in den zurückliegenden Monaten fleißig in die Lotto-Annahmestellen gegangen sind. Wer sich über "einige" Euros freuen kann, das hat die nnz erfahren.
Die Stadtverwaltung Nordhausen erhält vom Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit einen Lottomittelbescheid in Höhe von 3.000 Euro. Dabei handelt es sich um einen Zuschuss für die Gestaltung einer Multimedia-Ausstellung mit dem Titel "Anne Frank. Ein Mädchen aus Deutschland". Der Bescheid wird von Sozialminister Dr. Klaus Zeh (CDU) persönlich an Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) übergeben.
"Erst vor kurzem haben wir des 60. Jahrestages des Kriegsendes gedacht. Dazu gehörte auch die Erinnerung an die Befreiung der Konzentrationslager. Ich habe an der entsprechenden Veranstaltung in Mittelbau-Dora teilgenommen. Leider gibt es nicht mehr viele Überlebende, die als Zeitzeugen ihre Erfahrungen weitergeben. Daher ist es wichtig, dass die deutsche Geschichte auch mit Hilfe von Ausstellungen an die nachfolgenden Generationen vermittelt wird, so Dr. Zeh zur Begründung.
Zuvor wird der Minister aus Nordhausen Station im Theater der Stadt machen. Dort erhält der Kinderzirkus Zappelini ebenfalls Geld aus Lottomitteln, exakt 1.320 Euro. Mit diesem Geld soll die diesjährige Kinderzirkusproduktion des Vereins unterstützt werden. Die 20 teilnehmenden Kinder und Jugendlichen trainieren Akrobatik, Einradfahren und Diabolo spielen. Die Trainingsbereiche werden durch eine Zirkuspädagogin abgesichert. Die Teilnehmer trainieren wöchentlich in kleinen Gruppen.
Für den Minister sind die 20 teilnehmenden Kinder und Jugendlichen sympathische Botschafter unserer Region Nordhausen. Neben dem Erlernen von typischen Zirkusdisziplinen wie Akrobatik und Clownerie stehe vor allem die Förderung der Selbstständigkeit und des Gemeinschaftssinns der jungen Leute im Vordergrund. Dieses Projekt habe nicht nur eine kulturelle, sondern auch eine wichtige soziale Bedeutung. Kinder und Jugendliche, die sich ehrenamtlich in einem Zirkus engagieren, sind nicht so leicht anfällig für Drogen oder Gewalt.
Autor: nnzDie Stadtverwaltung Nordhausen erhält vom Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit einen Lottomittelbescheid in Höhe von 3.000 Euro. Dabei handelt es sich um einen Zuschuss für die Gestaltung einer Multimedia-Ausstellung mit dem Titel "Anne Frank. Ein Mädchen aus Deutschland". Der Bescheid wird von Sozialminister Dr. Klaus Zeh (CDU) persönlich an Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) übergeben.
"Erst vor kurzem haben wir des 60. Jahrestages des Kriegsendes gedacht. Dazu gehörte auch die Erinnerung an die Befreiung der Konzentrationslager. Ich habe an der entsprechenden Veranstaltung in Mittelbau-Dora teilgenommen. Leider gibt es nicht mehr viele Überlebende, die als Zeitzeugen ihre Erfahrungen weitergeben. Daher ist es wichtig, dass die deutsche Geschichte auch mit Hilfe von Ausstellungen an die nachfolgenden Generationen vermittelt wird, so Dr. Zeh zur Begründung.
Zuvor wird der Minister aus Nordhausen Station im Theater der Stadt machen. Dort erhält der Kinderzirkus Zappelini ebenfalls Geld aus Lottomitteln, exakt 1.320 Euro. Mit diesem Geld soll die diesjährige Kinderzirkusproduktion des Vereins unterstützt werden. Die 20 teilnehmenden Kinder und Jugendlichen trainieren Akrobatik, Einradfahren und Diabolo spielen. Die Trainingsbereiche werden durch eine Zirkuspädagogin abgesichert. Die Teilnehmer trainieren wöchentlich in kleinen Gruppen.
Für den Minister sind die 20 teilnehmenden Kinder und Jugendlichen sympathische Botschafter unserer Region Nordhausen. Neben dem Erlernen von typischen Zirkusdisziplinen wie Akrobatik und Clownerie stehe vor allem die Förderung der Selbstständigkeit und des Gemeinschaftssinns der jungen Leute im Vordergrund. Dieses Projekt habe nicht nur eine kulturelle, sondern auch eine wichtige soziale Bedeutung. Kinder und Jugendliche, die sich ehrenamtlich in einem Zirkus engagieren, sind nicht so leicht anfällig für Drogen oder Gewalt.
