Monolog in der Schule
Mittwoch, 01. Juni 2005, 17:50 Uhr
Nordhausen (nnz). Monologe müssen keinesfalls langweilig sein. Das beweist der Monolog eines Kontrabassisten, in dem sich ein bieder-selbstgerechter Charakter offenbart, dessen Vorurteile und Denkschablonen wir im wirklichen Leben überall finden. Neugierig? Dann einfach klicken.
Dieser hier dramaturgisch aufgearbeitete epische Text Kontrabass gilt als genialer Wurf Süskinds, der seine Kunst in eine scheinbar so triviale Form gepresst zu haben schien. Genaue Beobachtungen und Beschreibungen fesseln den Zuschauer genauso wie unendliches Wissen über Musik. Karl Koch spielt die Hauptfigur, einen (tragi-)komischen Helden, dessen Hassliebe seinem Instrument und dessen vergebliche Sehnsucht einer Sängerin gilt, und der seinem Leben eine deutliche Wende geben will. Das Monodram versteht sich als eine atemberaubende musikalische Reise durch einen verbissenen, selbstgefälligen, sensiblen Charakter, der uns ebenso erheitert wie erschüttert (Prospekthinweis).
Zusammen mit dem Tourneetheater Ensemble Radiks lädt das Herder-Gymnasium am Mittwoch nächster Woche (8.5.) zum Kontrabass in die Aula der Wiedigsburg ein. Die 90minütige Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr.
Bereits vor wenigen Wochen war Süskinds Das Geheimnis des Herrn Sommer für die Oberstufe aufgeführt worden. In der anschließenden Diskussionsrunde hinterfragten die Gymnasiasten sowohl Inhalte als auch die dramaturgische Umsetzung und zeigten Hochachtung vor der Leistung des Schauspielers im Ein-Personen-Stück.
Mit der Öffnung des Theaterangebotes am Mittwoch legt das Herder-Gymnasium den Grundstein für die Reihe Herder liest. Diese soll in Zusammenarbeit mit dem Buchhaus Rose ab dem kommenden Schuljahr regelmäßig Lesungen und Aufführungen anbieten, die auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein werden. Der Eintritt beträgt 5 bzw. 3 Euro.
Heike Röder
Autor: nnzDieser hier dramaturgisch aufgearbeitete epische Text Kontrabass gilt als genialer Wurf Süskinds, der seine Kunst in eine scheinbar so triviale Form gepresst zu haben schien. Genaue Beobachtungen und Beschreibungen fesseln den Zuschauer genauso wie unendliches Wissen über Musik. Karl Koch spielt die Hauptfigur, einen (tragi-)komischen Helden, dessen Hassliebe seinem Instrument und dessen vergebliche Sehnsucht einer Sängerin gilt, und der seinem Leben eine deutliche Wende geben will. Das Monodram versteht sich als eine atemberaubende musikalische Reise durch einen verbissenen, selbstgefälligen, sensiblen Charakter, der uns ebenso erheitert wie erschüttert (Prospekthinweis).
Zusammen mit dem Tourneetheater Ensemble Radiks lädt das Herder-Gymnasium am Mittwoch nächster Woche (8.5.) zum Kontrabass in die Aula der Wiedigsburg ein. Die 90minütige Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr.
Bereits vor wenigen Wochen war Süskinds Das Geheimnis des Herrn Sommer für die Oberstufe aufgeführt worden. In der anschließenden Diskussionsrunde hinterfragten die Gymnasiasten sowohl Inhalte als auch die dramaturgische Umsetzung und zeigten Hochachtung vor der Leistung des Schauspielers im Ein-Personen-Stück.
Mit der Öffnung des Theaterangebotes am Mittwoch legt das Herder-Gymnasium den Grundstein für die Reihe Herder liest. Diese soll in Zusammenarbeit mit dem Buchhaus Rose ab dem kommenden Schuljahr regelmäßig Lesungen und Aufführungen anbieten, die auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein werden. Der Eintritt beträgt 5 bzw. 3 Euro.
Heike Röder
