Sieben Olympiasieger kommen
Donnerstag, 02. Juni 2005, 07:10 Uhr
Nordhausen (nnz). Andere Städte müssen jahrelang darauf warten, dass mal ein prominenter Sportler vorbeischaut. In Nordhausen dagegen kommt es am Samstag zu einer wahren Invasion an olympischen Medaillen und Titeln aller Coloeur.
Wo sonst die jüngsten Wacker-Kicker ihre Trainingsspielchen machen, dreht am Samstag, 4. Juni eine hochprominente Schar ehemaliger Spitzensportler ihre Runden, um sich für das Fußballspiel gegen die Wacker-Oldies warm zu machen. Möglich machen es die Feierlichkeiten zum 100. Gründungstag des FSV Wacker.
Sieben Olympiasieger, knapp zwanzig olympische Medaillen, diverse Europa- und Weltmeistertitel und ungezählte deutsche Meistertitel können die Freizeitspieler des FC Olympia vorweisen.
Schön paritätisch mit Ost- und Westdeutschen besetzt, wird die Truppe angeführt vom Ex-Speerwerfer Klaus Wolfermann. Legendäre Sportler wie Waldemar Cierpinski, der zweifache Marathon-Olympiasieger oder Marlies Göhr gehören zur Olympiasiegermannschaft, die im Anschluss an das Spiel die Stadt besichtigen und in der Traditionsbrennerei vorbeischauen will.
Trotz der hohen läuferischen Qualitäten solcher Leute wie Waldemar Cierpinski, kämpferischer Tugenden wie sie Judoka Klaus Glahn oder Boxer Günther Meier vertreten und der fußballerischer Meisterklasse einer Britta Unsleber (Europameisterin vom 1.FFC Frankfurt) oder eines Uli Göhr (Stammspieler der erfolgreichen Jenaer FCCZ-Truppe der achtziger Jahre) muss es den Nordhäuser Oldies nicht bange werden.
Unter Leitung ihres spielenden Teamchefs Arndt Forberger schießen sich die Veteranen derzeit für das Spiel des Jahres ein. Einem 7:2 zum Auftakt ließen sie am vergangenen Wochenende einen 4:1-Sieg folgen. Da scheint also die Abteilung Reinrutschen des FC Olympia gefragt zu sein, die mit gleich fünf berühmten Rodel- und Bobsportlern ordentlich vertreten ist. Und wenn de zweifache Vize-Weltmeister im Kugelstoßen Oliver-Sven Buder das Tor hüten sollte, wird es für die Nordhäuser Fußballer eng werden, an ihm vorbeizukommen.
Aber Fußballer wie Görke, Ludwig, Zepezauer, Etzrodt und Gogsch verstehen es immer noch, ihr Publikum zu begeistern und so können wir uns auf eine interessante Partie freuen, wenn der ehemalige Liga-Schiedsrichter Henner Hirschelmann am Samstag um 13 Uhr das Spektakel im Albert-Kuntz-Sportpark anpfeift. In der Halbzeitpause werden Elfmeter und Fotos geschossen. Elfmeter von Sponsoren des Vereins und den nicht mitspielenden Damen des FC Olympia. Fotos von der aktuellen ersten Männermannschaft, die für das Coverbild der Wackerhymnen-CD mit den Mädchen des Hagazussen-Chores posiert.
Für die Zuschauer werden vor und nach dem Match reichlich Gelegenheiten bestehen, sich Autogramme der prominenten Gäste zu holen. Oldies-Chef Forberger bestreitet heftig, dass es Ergebnisabsprachen zwischen den Teams gäbe und am Ende ein 5:5 zu Buche stehen würde. Aber es geht in erster Linie um den Spaß und eine attraktive Show für die Nordhäuser, betont er schmunzelnd.
Im zweiten Teil des Nachmittags wollen sich die Aufsteiger zur Landesliga gegen Walschleben mit einer guten Vorstellungen von ihren Fans verabschieden – und nach dem Spiel mit einem Becher Bier. Das Gerücht vom Freibier ist nämlich keines mehr.
Autor: oschWo sonst die jüngsten Wacker-Kicker ihre Trainingsspielchen machen, dreht am Samstag, 4. Juni eine hochprominente Schar ehemaliger Spitzensportler ihre Runden, um sich für das Fußballspiel gegen die Wacker-Oldies warm zu machen. Möglich machen es die Feierlichkeiten zum 100. Gründungstag des FSV Wacker.
Sieben Olympiasieger, knapp zwanzig olympische Medaillen, diverse Europa- und Weltmeistertitel und ungezählte deutsche Meistertitel können die Freizeitspieler des FC Olympia vorweisen.
Schön paritätisch mit Ost- und Westdeutschen besetzt, wird die Truppe angeführt vom Ex-Speerwerfer Klaus Wolfermann. Legendäre Sportler wie Waldemar Cierpinski, der zweifache Marathon-Olympiasieger oder Marlies Göhr gehören zur Olympiasiegermannschaft, die im Anschluss an das Spiel die Stadt besichtigen und in der Traditionsbrennerei vorbeischauen will.
Trotz der hohen läuferischen Qualitäten solcher Leute wie Waldemar Cierpinski, kämpferischer Tugenden wie sie Judoka Klaus Glahn oder Boxer Günther Meier vertreten und der fußballerischer Meisterklasse einer Britta Unsleber (Europameisterin vom 1.FFC Frankfurt) oder eines Uli Göhr (Stammspieler der erfolgreichen Jenaer FCCZ-Truppe der achtziger Jahre) muss es den Nordhäuser Oldies nicht bange werden.
Unter Leitung ihres spielenden Teamchefs Arndt Forberger schießen sich die Veteranen derzeit für das Spiel des Jahres ein. Einem 7:2 zum Auftakt ließen sie am vergangenen Wochenende einen 4:1-Sieg folgen. Da scheint also die Abteilung Reinrutschen des FC Olympia gefragt zu sein, die mit gleich fünf berühmten Rodel- und Bobsportlern ordentlich vertreten ist. Und wenn de zweifache Vize-Weltmeister im Kugelstoßen Oliver-Sven Buder das Tor hüten sollte, wird es für die Nordhäuser Fußballer eng werden, an ihm vorbeizukommen.
Aber Fußballer wie Görke, Ludwig, Zepezauer, Etzrodt und Gogsch verstehen es immer noch, ihr Publikum zu begeistern und so können wir uns auf eine interessante Partie freuen, wenn der ehemalige Liga-Schiedsrichter Henner Hirschelmann am Samstag um 13 Uhr das Spektakel im Albert-Kuntz-Sportpark anpfeift. In der Halbzeitpause werden Elfmeter und Fotos geschossen. Elfmeter von Sponsoren des Vereins und den nicht mitspielenden Damen des FC Olympia. Fotos von der aktuellen ersten Männermannschaft, die für das Coverbild der Wackerhymnen-CD mit den Mädchen des Hagazussen-Chores posiert.
Für die Zuschauer werden vor und nach dem Match reichlich Gelegenheiten bestehen, sich Autogramme der prominenten Gäste zu holen. Oldies-Chef Forberger bestreitet heftig, dass es Ergebnisabsprachen zwischen den Teams gäbe und am Ende ein 5:5 zu Buche stehen würde. Aber es geht in erster Linie um den Spaß und eine attraktive Show für die Nordhäuser, betont er schmunzelnd.
Im zweiten Teil des Nachmittags wollen sich die Aufsteiger zur Landesliga gegen Walschleben mit einer guten Vorstellungen von ihren Fans verabschieden – und nach dem Spiel mit einem Becher Bier. Das Gerücht vom Freibier ist nämlich keines mehr.
