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Vergitterte Investition

Mittwoch, 01. Juni 2005, 13:00 Uhr
Nordhausen (nnz). In Nordhausen bewegt sich was. Es wird investiert. Momentan hat man als Betrachter zwar den Eindruck, dass hier vergittert wird. Doch das ist bei einer Investition von 40 Millionen Euro nur eine Momentaufnahme.



Nur die Nordhäuser, die fast täglich am Darrweg entlang fahren, werden etwas von Veränderungen auf der Baustelle der Klemme AG mitbekommen. Derzeit werden gigantisch hohe Gerüste an einer Front des Produktionskomplexes hochgezogen. Sie verliehen dem Gebäude einen fast utopischen Charakter. Doch das hat irgendwie und irgendwas mit Funktionalität zu tun. Mit seiner Investition von 40 Millionen Euro will das Unternehmen aus dem Mansfelder Land insgesamt 100 Arbeitsplätze und 12 Ausbildungsplätze schaffen.

Die 1993 gegründete Klemme AG mit Produktionsstätten in Mansfeld und Eisleben (beide Sachsen-Anhalt) produziert mit derzeit rund 650 Beschäftigten Tiefkühlbackwaren für Bäckereien, Hotels, Systemgastronomen, Catering, Tankstellen, Heimlieferdienste und den Lebensmitteleinzelhandel. Zu den Abnehmern zählen Unternehmen wie Langnese, Nestlé, McDonalds; Absatzregionen sind neben Deutschland praktisch alle europäischen Länder, insbesondere Großbritannien, Benelux und Frankreich. Mit einer Produktionsmenge von 55 000 Tonnen zählt Klemme nach eigenen Angaben zu den führenden Backwaren-Produzenten in Europa.

Im September vergangenen Jahres wurde der Baubeginn mit einem symbolischen Spatenstich gefeiert. Damals wurde gelobt, ein Jahr später die Produktion im Gewerbegebiet „Darrweg Nord“ aufzunehmen. Dann gehen die ersten beiden Produktionslinien in Betrieb.
Autor: nnz

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