Bürgermeister bleibt im Amt
Mittwoch, 01. Juni 2005, 06:59 Uhr
Nordhausen/Steinbrücken (nnz). Eigentlich hatte Andreas Kruse vor, in diesem Jahr noch zurückzutreten. Doch der Bürgermeister kann vermutlich im Amt bleiben. Warum? Das erfahren Sie mit dem bekannten Klick auf MEHR.
Bürgermeister bleibt im Amt (Foto: nnz)
In einer Stadtratssitzung hatte Andreas Kruse lautstark verkündet, dass er sein Amt niederlegen werden, wenn es in diesem Jahr keine Gelder für Steinbrücken geben werde. Die gibt es, jedenfalls vom Land Thüringen. Mit dem Straßenbau und der Neugestaltung am Ring beginnen im August die Arbeiten zur Dorferneuerung in Nordhausens Ortsteil Steinbrücken. Das kündigt Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU) an. Die Details der Planung sollen den Einwohnern in den nächsten Wochen auf einer Bürgerversammlung vorgestellt werden. Der 2. Fördermittelbescheid über 60.000 Euro vom Land Thüringen ist jetzt im Rathaus eingegangen, und die Stadt hat ihren Eigenanteil für den Straßenbau auch bereit gestellt, der zusammen mit dem Beitrags-Anteil der Grundstückseigentümer weitere 100.000 Euro ausmacht, so der Dezernent. Zusammen mit dem 1. Bescheid aus dem Vorjahr über 130.000 stünden so insgesamt 290.000 Euro zur Verfügung.
Die Arbeiten am Steinbrücker Ring sollen im 1. Bauabschnitt bis zum Frühjahr 2006 dauern. Beyse: Der Ring wird auf 150 Meter Länge zwischen Wolfental und Stadtberg neu gepflastert, die Gehwege werden neu angelegt, und die Grünflächen entlang der Straße werden ebenfalls eine völlig neues Gesicht bekommen. Mitten im Ort wird sich auch einiges tun: Ein großer Baum mit einer Rundbank wird künftig den Ortskern prägen. Hinzu kommt die Installation von neuen Straßenlampen entlang der Straße.
Mit der Dorferneuerung wird auch das Ende der Hauskläranlagen eingeläutet: Parallel zum Straßenbau installiert der Nordhäuser Stadtentwässerungsbetrieb die Abwasserleitung. Mit dieser zusätzlichen 140.000-Euro-Investition wird der Anschluss von Steinbrücken an die Nordhäuser Kläranlage vorbereitet, so Beyse. Der könne aber nicht sofort umgesetzt werden, da erst die Leitung von der Kläranlage zum Ortsteil verlegt werden müsse.
Autor: nnz
Bürgermeister bleibt im Amt (Foto: nnz)
In einer Stadtratssitzung hatte Andreas Kruse lautstark verkündet, dass er sein Amt niederlegen werden, wenn es in diesem Jahr keine Gelder für Steinbrücken geben werde. Die gibt es, jedenfalls vom Land Thüringen. Mit dem Straßenbau und der Neugestaltung am Ring beginnen im August die Arbeiten zur Dorferneuerung in Nordhausens Ortsteil Steinbrücken. Das kündigt Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU) an. Die Details der Planung sollen den Einwohnern in den nächsten Wochen auf einer Bürgerversammlung vorgestellt werden. Der 2. Fördermittelbescheid über 60.000 Euro vom Land Thüringen ist jetzt im Rathaus eingegangen, und die Stadt hat ihren Eigenanteil für den Straßenbau auch bereit gestellt, der zusammen mit dem Beitrags-Anteil der Grundstückseigentümer weitere 100.000 Euro ausmacht, so der Dezernent. Zusammen mit dem 1. Bescheid aus dem Vorjahr über 130.000 stünden so insgesamt 290.000 Euro zur Verfügung. Die Arbeiten am Steinbrücker Ring sollen im 1. Bauabschnitt bis zum Frühjahr 2006 dauern. Beyse: Der Ring wird auf 150 Meter Länge zwischen Wolfental und Stadtberg neu gepflastert, die Gehwege werden neu angelegt, und die Grünflächen entlang der Straße werden ebenfalls eine völlig neues Gesicht bekommen. Mitten im Ort wird sich auch einiges tun: Ein großer Baum mit einer Rundbank wird künftig den Ortskern prägen. Hinzu kommt die Installation von neuen Straßenlampen entlang der Straße.
Mit der Dorferneuerung wird auch das Ende der Hauskläranlagen eingeläutet: Parallel zum Straßenbau installiert der Nordhäuser Stadtentwässerungsbetrieb die Abwasserleitung. Mit dieser zusätzlichen 140.000-Euro-Investition wird der Anschluss von Steinbrücken an die Nordhäuser Kläranlage vorbereitet, so Beyse. Der könne aber nicht sofort umgesetzt werden, da erst die Leitung von der Kläranlage zum Ortsteil verlegt werden müsse.
