Fußballspaß im AKS
Samstag, 28. Mai 2005, 11:32 Uhr
Nordhausen (nnz). Lange war es her, dass sich ein Bundesligist in den Albert-Kuntz-Sportpark (AKS) verirrt hatte. Zum diesjährigen Saisonabschluss gastierte der FC Energie Cottbus im Wacker Stadion. Was die Zuschauer zu sehen bekamen, waren bekannte Spieler, wie da Silva, Rost, Jungnickel und vor allem der Torhüter von Energie Tomislav Piplica. Trotz der Hitze im Stadion vielen sage und schreibe zehn Tore. Aber der Reihe nach...
Fußballspaß im AKS (Foto: nnz)
Das Spiel war gerade zwei Minuten alt, als der Youngster von Wacker Nordhausen Daniel Braun allein vor dem Cottbusser Schlussmann Thoms auftauchte, aber an diesem scheiterte. Cottbus zeigte sich davon aber unbeeindruckt und erzielte in der zehnten Minute das 0:1 durch Vragel da Silva, der durch die gesamte Wackerabwehr spazierte und Finsterbusch keine Chance ließ. Nur sechs Minuten später war es Lars Jungnickel, der einen Stellungsfehler von Finsterbusch ausnutzte und ihn aus 13 Metern zum 0:2 überlupfte. Energie spielte fortan sehr souverän. Denn in der 26. Minute war es wieder da Silva der von halblinks volley aus 11 Metern abzog und dem Nordhäuser Schlussmann wieder nicht den Hauch einer Chance ließ. Das war das 0:3. Weiter ging es mit Toren für den Gast aus der Lausitz. Nach einem feinen Spielzug über die linke Seite war es Björn Brunnemann, der aus zwei Metern Finsterbusch zum 0:4 überwand.
Als sich die ca. 700 Zuschauer auf die Pausenbratwurst vorbereiteten, war es diesmal der Nordhäuser Braun, der ungestört auf den Energie Keeper zulief und völlig uneigennützig seinen Teamkollegen Pistorius bediente und der vollendete eiskalt zum vielumjubelten 1:4. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Pause. Zur zweiten Halbzeit wechselte Energie dann fast seine komplette Mannschaft aus. Bei Wacker musste vor allem Kulbacki nach einer mehr als enttäuschenden Halbzeit raus. Was dieser seinen Fans geboten hatte, grenzte schon fast an Arbeitsverweigerung, trotz eines Freundschaftsspiels.
In der zweiten Halbzeit merkte man zu Beginn, dass sich die Energie-Spieler erst finden mussten. Doch in der 57. Minute war es der von Leverkusen ausgeliehene Stürmer Kenan Sahin, der sich mit einem Schuss aus 14 Metern dem Nordhäuser Publikum zeigte. Das dieser dann auch unhaltbar in den Maschen zappelte, zeugte von seiner Klasse. Somit stand es 1:5. Es dauerte ganze acht Minuten bis Sahin erneut seine Klasse unter Beweis stellte und diesmal aus 22 Metern trocken aus dem Fußgelenk abzog und Finsterbusch im Nordhäuser Kasten wieder keine Chance lies und damit auf 1:6 erhöhte. In der 70. Minute parierte Finsterbusch einen Fernschuss glänzend, doch bei der anschließenden Ecke machte er keine allzu glückliche Figur bei dem Kopfball von Danny Matthes und es stand 1:7.
Ab der 72. Minute bekam dann das Nordhäuser Publikum auch noch den Etatmäßigen Energie Keeper Tomislav Piplica zu Gesicht. Allerdings nicht dort, wo man ihn erwartet hätte. Piplica lief als Stürmer auf und glänzte in der 75. Minute als Vorbereiter für Zemlin der aus fünf Metern zum 1:8 vollendete. Fortan zeigte der Energie Keeper, dass er auch als Stürmer eingesetzt werden könnte. Er trug definitiv zu einer guten Stimmung im Albert-Kuntz Sportpark bei. Mit dem Schlusspfiff erhöhte der Cottbusser Szelesi zum 1:9.
Das Ergebnis war für die Zuschauer am Ende zweitrangig. Mann hatte ein gutes Spiel gesehen, viele Tore und eine Nordhäuser Mannschaft, die versuchte dagegen zu halten. Das verdient auch seinen Respekt für alle Kicker, die für den FSV Wacker Nordhausen auf dem Feld standen. Nur ein Akteur auf Seiten der Nordhäuser fiel wieder negativ auf. Wie auch schon in den vergangenen Spielen. Man sollte sich vielleicht von Seiten der sportlichen Führung langsam Gedanken machen, ob es noch Sinn macht Kulbacki weiterhin für den Verein zu diesen Konditionen spielen zu lassen.
Christian Greiner
Autor: nnz
Fußballspaß im AKS (Foto: nnz)
Das Spiel war gerade zwei Minuten alt, als der Youngster von Wacker Nordhausen Daniel Braun allein vor dem Cottbusser Schlussmann Thoms auftauchte, aber an diesem scheiterte. Cottbus zeigte sich davon aber unbeeindruckt und erzielte in der zehnten Minute das 0:1 durch Vragel da Silva, der durch die gesamte Wackerabwehr spazierte und Finsterbusch keine Chance ließ. Nur sechs Minuten später war es Lars Jungnickel, der einen Stellungsfehler von Finsterbusch ausnutzte und ihn aus 13 Metern zum 0:2 überlupfte. Energie spielte fortan sehr souverän. Denn in der 26. Minute war es wieder da Silva der von halblinks volley aus 11 Metern abzog und dem Nordhäuser Schlussmann wieder nicht den Hauch einer Chance ließ. Das war das 0:3. Weiter ging es mit Toren für den Gast aus der Lausitz. Nach einem feinen Spielzug über die linke Seite war es Björn Brunnemann, der aus zwei Metern Finsterbusch zum 0:4 überwand.
Als sich die ca. 700 Zuschauer auf die Pausenbratwurst vorbereiteten, war es diesmal der Nordhäuser Braun, der ungestört auf den Energie Keeper zulief und völlig uneigennützig seinen Teamkollegen Pistorius bediente und der vollendete eiskalt zum vielumjubelten 1:4. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Pause. Zur zweiten Halbzeit wechselte Energie dann fast seine komplette Mannschaft aus. Bei Wacker musste vor allem Kulbacki nach einer mehr als enttäuschenden Halbzeit raus. Was dieser seinen Fans geboten hatte, grenzte schon fast an Arbeitsverweigerung, trotz eines Freundschaftsspiels.
In der zweiten Halbzeit merkte man zu Beginn, dass sich die Energie-Spieler erst finden mussten. Doch in der 57. Minute war es der von Leverkusen ausgeliehene Stürmer Kenan Sahin, der sich mit einem Schuss aus 14 Metern dem Nordhäuser Publikum zeigte. Das dieser dann auch unhaltbar in den Maschen zappelte, zeugte von seiner Klasse. Somit stand es 1:5. Es dauerte ganze acht Minuten bis Sahin erneut seine Klasse unter Beweis stellte und diesmal aus 22 Metern trocken aus dem Fußgelenk abzog und Finsterbusch im Nordhäuser Kasten wieder keine Chance lies und damit auf 1:6 erhöhte. In der 70. Minute parierte Finsterbusch einen Fernschuss glänzend, doch bei der anschließenden Ecke machte er keine allzu glückliche Figur bei dem Kopfball von Danny Matthes und es stand 1:7.
Ab der 72. Minute bekam dann das Nordhäuser Publikum auch noch den Etatmäßigen Energie Keeper Tomislav Piplica zu Gesicht. Allerdings nicht dort, wo man ihn erwartet hätte. Piplica lief als Stürmer auf und glänzte in der 75. Minute als Vorbereiter für Zemlin der aus fünf Metern zum 1:8 vollendete. Fortan zeigte der Energie Keeper, dass er auch als Stürmer eingesetzt werden könnte. Er trug definitiv zu einer guten Stimmung im Albert-Kuntz Sportpark bei. Mit dem Schlusspfiff erhöhte der Cottbusser Szelesi zum 1:9.
Das Ergebnis war für die Zuschauer am Ende zweitrangig. Mann hatte ein gutes Spiel gesehen, viele Tore und eine Nordhäuser Mannschaft, die versuchte dagegen zu halten. Das verdient auch seinen Respekt für alle Kicker, die für den FSV Wacker Nordhausen auf dem Feld standen. Nur ein Akteur auf Seiten der Nordhäuser fiel wieder negativ auf. Wie auch schon in den vergangenen Spielen. Man sollte sich vielleicht von Seiten der sportlichen Führung langsam Gedanken machen, ob es noch Sinn macht Kulbacki weiterhin für den Verein zu diesen Konditionen spielen zu lassen.
Christian Greiner



