Nordhäuser Volleyballdamen in Erfurt ohne Punkte
Eine vertane Chance
Sonntag, 08. März 2020, 19:08 Uhr
Nach dem etwas überraschendem Erfolg aus der Vorwoche wollten die SVC Mädels in der Thüringenliga den Schwung auch am Wochenende beim SWE Volley Team III in Erfurt nutzen...
Dabei agierten die Südharzerinnen über weite Strecken mit dem Kontrahenten auf Augenhöhe, versäumten es aber in den entscheidenden Momenten die Big-Points zum Erfolg zu verwandeln. So stand am Ende eine zu hoch ausgefallene 0:3 Pleite mit ganzen neun weniger erzielten Spielpunkten zu Buche. In der Tabelle bleibt alles beim Alten, die SVC Schmetterlinge belegen weiterhin Rang acht mit drei Zählern Vorsprung auf die rote Zone.
Bis Mitte des ersten Satzes lieferten sich beide Mannschaften ein Kopf-an-Kopf-Rennen, auf Seiten der Südharzer Gäste konnte an die ansteigende Formkurve aus der Vorwoche angeknüpft werden. Mit zunehmender Spieldauer wurde sich sogar zunehmend ein Punktevorteil verschafft und durch vier Zähler am Stück eine 23:17 Führung erzielt. Wie aus dem Nichts riss dann urplötzlich der Spielfaden, der entscheidende Punkt beim Stand von 24:20 wollte partout nicht gelingen. Nach 28 Minuten trat das ein was die Wenigsten für möglich gehalten hatten, dass 24:26 auf der Anzeigetafel bedeutete für die SVC Damen als zweiter Sieger vom Feld zu gehen.
Davon ließen sich Kapitän Madlen Trümper, Nadine Lehmann, Emelie Glahn, Corinna Hesse, Libera Laura Pezely, Janine Müller-Buntfuß, Merle Meyer, Stefanie Karnstedt, Nina Liebald und Annika Zawada keinesfalls entmutigen und boten den Erfurterinnen weiter einen Kampf auf Biegen und Brechen. Bis zum 7:7 konnte sich kein Team einen entscheidenden Vorteil verschaffen, dann setzte die Liebold-Sechs erneut die Akzente auf dem Parkett in der Landeshauptstadt. Durch sechs Punkte in Serie konnte man bis auf 19:10 enteilen, selbst beim 22:19 lag der Satzerfolg noch auf dem Präsentierteller. In einer wiederum wie verhexten Schlussphase wollte der Ball in den entscheidenden Situationen nicht in des Gegners Spielfeldhälfte einschlagen, sodass die Nordhäuser Damen nach dem 23:25 erneut nach 28 Minuten mit leeren Händen die Seiten wechseln mussten. Auch im dritten Abschnitt steckten die Gäste aus dem Südharz keinesfalls auf, selbst ein zwischenzeitlicher Rückstand war beim 8:8 wieder egalisiert.
Eine Sechs-Punkte Serie der SWE Damen konnte am Ende trotz einiger spektakulärer Aktionen und Kämpferherz jedoch nicht noch einmal wettgemacht werden. Nach 86 Minuten ertönte der Schlusspfiff beim Stande von 20:25 aus Sicht des SVC, direkt im Anschluss fand bereits in der Halle des Sportgymnasiums eine erste mannschaftsinterne Auswertung der Ereignisse statt. Viel Zeit zum Analysieren des Spielgeschehens bleibt nicht, schon in der kommenden Woche steht die schwere Auswärtsaufgabe beim VSV Jena II auf der Tagesordnung.
Jens Moldenhawer
Autor: redDabei agierten die Südharzerinnen über weite Strecken mit dem Kontrahenten auf Augenhöhe, versäumten es aber in den entscheidenden Momenten die Big-Points zum Erfolg zu verwandeln. So stand am Ende eine zu hoch ausgefallene 0:3 Pleite mit ganzen neun weniger erzielten Spielpunkten zu Buche. In der Tabelle bleibt alles beim Alten, die SVC Schmetterlinge belegen weiterhin Rang acht mit drei Zählern Vorsprung auf die rote Zone.
Bis Mitte des ersten Satzes lieferten sich beide Mannschaften ein Kopf-an-Kopf-Rennen, auf Seiten der Südharzer Gäste konnte an die ansteigende Formkurve aus der Vorwoche angeknüpft werden. Mit zunehmender Spieldauer wurde sich sogar zunehmend ein Punktevorteil verschafft und durch vier Zähler am Stück eine 23:17 Führung erzielt. Wie aus dem Nichts riss dann urplötzlich der Spielfaden, der entscheidende Punkt beim Stand von 24:20 wollte partout nicht gelingen. Nach 28 Minuten trat das ein was die Wenigsten für möglich gehalten hatten, dass 24:26 auf der Anzeigetafel bedeutete für die SVC Damen als zweiter Sieger vom Feld zu gehen.
Davon ließen sich Kapitän Madlen Trümper, Nadine Lehmann, Emelie Glahn, Corinna Hesse, Libera Laura Pezely, Janine Müller-Buntfuß, Merle Meyer, Stefanie Karnstedt, Nina Liebald und Annika Zawada keinesfalls entmutigen und boten den Erfurterinnen weiter einen Kampf auf Biegen und Brechen. Bis zum 7:7 konnte sich kein Team einen entscheidenden Vorteil verschaffen, dann setzte die Liebold-Sechs erneut die Akzente auf dem Parkett in der Landeshauptstadt. Durch sechs Punkte in Serie konnte man bis auf 19:10 enteilen, selbst beim 22:19 lag der Satzerfolg noch auf dem Präsentierteller. In einer wiederum wie verhexten Schlussphase wollte der Ball in den entscheidenden Situationen nicht in des Gegners Spielfeldhälfte einschlagen, sodass die Nordhäuser Damen nach dem 23:25 erneut nach 28 Minuten mit leeren Händen die Seiten wechseln mussten. Auch im dritten Abschnitt steckten die Gäste aus dem Südharz keinesfalls auf, selbst ein zwischenzeitlicher Rückstand war beim 8:8 wieder egalisiert.
Eine Sechs-Punkte Serie der SWE Damen konnte am Ende trotz einiger spektakulärer Aktionen und Kämpferherz jedoch nicht noch einmal wettgemacht werden. Nach 86 Minuten ertönte der Schlusspfiff beim Stande von 20:25 aus Sicht des SVC, direkt im Anschluss fand bereits in der Halle des Sportgymnasiums eine erste mannschaftsinterne Auswertung der Ereignisse statt. Viel Zeit zum Analysieren des Spielgeschehens bleibt nicht, schon in der kommenden Woche steht die schwere Auswärtsaufgabe beim VSV Jena II auf der Tagesordnung.
Jens Moldenhawer
