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Es geht auch gemeinsam

Montag, 23. Mai 2005, 07:37 Uhr
Nordhausen (nnz). Eigentlich erhält die Verwaltungschemie zwischen der Stadt und dem Landkreis Nordhausen immer wieder mal eine kleine negative Prise. Das ist über Jahre hinweg so gewesen. Aber: Es geht auch anders, nämlich miteinander. Die nnz mit einem Beispiel...


Zum ersten Mal in dieser Legislaturperiode saßen die Ausschüsse für Kultur, Soziales, Schulen und Sport der Stadt Nordhausen und der Schul-, Kultur- und Sportausschusses des Landkreises Nordhausen gestern in einer gemeinsamen Sitzung an einem Tisch. Thema war die Erarbeitung einer Schulnetz- und Entwicklungsplanung aller Schulen für den Landkreis sowie deren Abstimmung mit der Stadt Nordhausen, die einen entsprechenden Beschluss bereits im Jahr 2001 im Stadtrat verabschiedete.

Der entsprechende Beschluss des Kreistages wurde zu dem verbleibenden Punkt ‚Schulentwicklungsplanung’ an den Ausschuss verwiesen und eine Abstimmung mit der Stadt Nordhausen durch Oberbürgermeisterin und Kreistagsmitglied Barbara Rinke (SPD) angeregt. Ziel dieses Beschlusses solle die Sicherung und der Ausbau des Bildungsstandards in Nordhausen mit seinen Grundschulstandorten und Schulhorten, den Regelschulen mit unterschiedlichen Profilen bzw. die Erhaltung der zwei bestehenden Gymnasien sein.

Damit solle Nordhausen auch weiterhin neben seinen oberzentralen Funktionen mit ausgefallenen Bildungsangeboten und einer vielfältigen Schullandschaft interessant bleiben, erklärte Kreistagsmitglied Gisela Hartmann, deren Partei –das „Bündnis 90/ Die Grünen“- den Beschluss einbrachte. Wichtig sei es, dabei eine gemeinsame Schulentwicklungskonzeption zu erarbeiten, die Synergien durch die bereits bestehenden Strukturen und Lerninhalte in den Nordhäuser Schulen aufzeige, um Kräfte zu sparen.

Die Ausschussmitglieder waren sich einig, dass eine ständige Abstimmung und ein regelmäßiger Informationsaustausch zwischen den Ausschüssen von Stadt und Landkreis bei der Erarbeitung einer Schulentwicklungskonzeption angebracht sei - auch wenn die Öffnung der Schulbezirke wie in der Stadt Nordhausen im Landkreis nicht möglich wäre. Denn nur so können Doppelungen bei den Profilen der Schulen vermieden werden. Künftig wolle man sich deshalb einmal jährlich treffen.
Autor: nnz

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