Unterschätzte Nettoeinkommen
Samstag, 21. Mai 2005, 07:26 Uhr
Nordhausen (nnz). Statistische Ergebnisse führen nicht selten zu Verwunderung bei denen, die von solchen Ergebnissen betroffen sind oder tangiert werden, unabhängig davon, dass stets betont wird, dass es sich um Durchschnittswerte handelt. Das jüngst ermittelte Familieneinkommen ist ein Beispiel dafür.
Auch nnz berichtete in der vergangenen Woche über das vom Statistischen Bundesamt ermittelte Einkommen von Familien (siehe nnz-Archiv). Das Echo auf dieses Ergebnis war vielfältig und ließ es dem Statistischen Bundesamt nötig erscheinen, dazu inhaltlich Stellung zu nehmen, die in einer Zurückweisung der Kritiken bestand. Bekanntlich war das Amt in seiner Einkommensstatistik zu dem Ergebnis gekommen, das durchschnittliche Nettoeinkommen von Paaren mit Kindern betrage 3753 Euro . Der zuständige Referatsleiter Thomas Krebs sagte den "Stuttgarter Nachrichten" (Donnerstag): Der Statistik wurde der Vorwurf gemacht, dass die Daten irreal seien, dass wir Brutto mit Netto oder Euro mit Mark verwechselt hätten. Das weisen wir kategorisch zurück.
Vielmehr unterschätzen die Haushalte ihre Nettoeinkommen vielfach um eine Größenordnung von mehreren hundert bis über tausend Euro, weil sie Einkommen mit Verdienst verwechseln oder verschiedene Einkommenskomponenten vergessen. Die an der Erhebung beteiligten Haushalte hätten drei Monate detailliert ein Haushaltsbuch mit allen Ein- und Ausgaben geführt.
Zu den Einkommensquellen zählten nicht nur Einkünfte aus Erwerbstätigkeit, sondern auch jene aus Sozialhilfe, Arbeitslosen-, Kinder- oder Erziehungsgeld, aus Urlaubs- und Weihnachtsgeld und aus Vermögen und sonstigen Transfers. Krebs: Zum Bruttoeinkommen gehören Erstattungen von privaten Krankenkassen, Unterhaltsleistungen, Geldgeschenke von Großeltern an Enkel, Zins-und
Dividendeneinnahmen als auch Geld aus Vermietungen und Verpachtung.
Autor: nnzAuch nnz berichtete in der vergangenen Woche über das vom Statistischen Bundesamt ermittelte Einkommen von Familien (siehe nnz-Archiv). Das Echo auf dieses Ergebnis war vielfältig und ließ es dem Statistischen Bundesamt nötig erscheinen, dazu inhaltlich Stellung zu nehmen, die in einer Zurückweisung der Kritiken bestand. Bekanntlich war das Amt in seiner Einkommensstatistik zu dem Ergebnis gekommen, das durchschnittliche Nettoeinkommen von Paaren mit Kindern betrage 3753 Euro . Der zuständige Referatsleiter Thomas Krebs sagte den "Stuttgarter Nachrichten" (Donnerstag): Der Statistik wurde der Vorwurf gemacht, dass die Daten irreal seien, dass wir Brutto mit Netto oder Euro mit Mark verwechselt hätten. Das weisen wir kategorisch zurück.
Vielmehr unterschätzen die Haushalte ihre Nettoeinkommen vielfach um eine Größenordnung von mehreren hundert bis über tausend Euro, weil sie Einkommen mit Verdienst verwechseln oder verschiedene Einkommenskomponenten vergessen. Die an der Erhebung beteiligten Haushalte hätten drei Monate detailliert ein Haushaltsbuch mit allen Ein- und Ausgaben geführt.
Zu den Einkommensquellen zählten nicht nur Einkünfte aus Erwerbstätigkeit, sondern auch jene aus Sozialhilfe, Arbeitslosen-, Kinder- oder Erziehungsgeld, aus Urlaubs- und Weihnachtsgeld und aus Vermögen und sonstigen Transfers. Krebs: Zum Bruttoeinkommen gehören Erstattungen von privaten Krankenkassen, Unterhaltsleistungen, Geldgeschenke von Großeltern an Enkel, Zins-und
Dividendeneinnahmen als auch Geld aus Vermietungen und Verpachtung.
