Sicher radeln
Freitag, 20. Mai 2005, 15:00 Uhr
Nordhausen (nnz). So ein Unfall passiert ganz schnell, sogar an einem Fußgängerüberweg. Nicht immer ist der Autofahrer schuld. Wieso das so ist, erklärte heute die Verkehrswacht.
Sicher radeln (Foto: nnz)
Der alte Mann ist entsetzt, da rast tatsächlich ein Truck auf einen Radfahrer zu, noch dazu an einem Fußgängerüberweg. Der Radfahrer fliegt über den Lenker, zum Glück hat er einen Helm auf. Einige Kinder stehen am Rand, schauen halb staunend, halb entsetzt zu. So begann heute der Aktionstag der Verkehrswacht zum Thema Fahr Rad-aber sicher auf dem Gelände der Sportanlage in Nordhausen-Ost. Natürlich ist der Unfall gestellt, der entsetzte Opa mußte nicht die Rettung rufen.
Vor allem Kinder denken, auf dem Fußgängerüberweg sind sie sicher, auch mit dem Rad. Aber im Verkehr ist niemand sicher, besonders dann nicht, wenn er in den gefürchteten toten Winkel eines großen LKW gerät. Davon hatten die Jungen und Mädchen noch nichts gehört. Sie waren ganz erstaunt, als sie erfuhren, daß sich der Radfahrer nicht richtig verhalten hatte. Er hätte nämlich absteigen und kucken müssen, eventuell auch warten, da der LKW -Fahrer ihn nicht sehen konnte. Einfach auf ein Verkehrsschild vertrauen und drauflos rasen ist zu gefährlich, das lernten die Kinder.
Neben der Unfalldemonstration konnten Radfahrer aller Altersgruppen ihr Wissen beim Verkehrsquiz testen und ihr Rad auf Verkehrsicherheit untersuchen lassen. In der mobilen Fahrradwerkstatt wurden kleinere Fehler gleich behoben. Die Auffrischung der Erste Hilfe Kenntnisse war auch möglich. Beim Fahrradparcours auf der Sportanlage kam es besonders auf Geschicklichkeit an. 250 Teilnehmer hatten bei diesem Aktionstag der Kreisverkehrswacht und des Berufsbildungszentrums für den Straßenverkehr ihren Spaß.
Der nächste große Aktionstag in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung läßt nicht lange auf sich warten. Schon am Mittwoch, dem 25.05. sind Fahrradfahrer ab 8.30 Uhr auf den Petersberg eingeladen. Etwa 600 Besucher erwartet Projektleiter Dieter Köhler an diesem Tag.
Autor: wf
Sicher radeln (Foto: nnz)
Der alte Mann ist entsetzt, da rast tatsächlich ein Truck auf einen Radfahrer zu, noch dazu an einem Fußgängerüberweg. Der Radfahrer fliegt über den Lenker, zum Glück hat er einen Helm auf. Einige Kinder stehen am Rand, schauen halb staunend, halb entsetzt zu. So begann heute der Aktionstag der Verkehrswacht zum Thema Fahr Rad-aber sicher auf dem Gelände der Sportanlage in Nordhausen-Ost. Natürlich ist der Unfall gestellt, der entsetzte Opa mußte nicht die Rettung rufen.
Vor allem Kinder denken, auf dem Fußgängerüberweg sind sie sicher, auch mit dem Rad. Aber im Verkehr ist niemand sicher, besonders dann nicht, wenn er in den gefürchteten toten Winkel eines großen LKW gerät. Davon hatten die Jungen und Mädchen noch nichts gehört. Sie waren ganz erstaunt, als sie erfuhren, daß sich der Radfahrer nicht richtig verhalten hatte. Er hätte nämlich absteigen und kucken müssen, eventuell auch warten, da der LKW -Fahrer ihn nicht sehen konnte. Einfach auf ein Verkehrsschild vertrauen und drauflos rasen ist zu gefährlich, das lernten die Kinder.
Neben der Unfalldemonstration konnten Radfahrer aller Altersgruppen ihr Wissen beim Verkehrsquiz testen und ihr Rad auf Verkehrsicherheit untersuchen lassen. In der mobilen Fahrradwerkstatt wurden kleinere Fehler gleich behoben. Die Auffrischung der Erste Hilfe Kenntnisse war auch möglich. Beim Fahrradparcours auf der Sportanlage kam es besonders auf Geschicklichkeit an. 250 Teilnehmer hatten bei diesem Aktionstag der Kreisverkehrswacht und des Berufsbildungszentrums für den Straßenverkehr ihren Spaß.
Der nächste große Aktionstag in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung läßt nicht lange auf sich warten. Schon am Mittwoch, dem 25.05. sind Fahrradfahrer ab 8.30 Uhr auf den Petersberg eingeladen. Etwa 600 Besucher erwartet Projektleiter Dieter Köhler an diesem Tag.
