Millionen ausgeschüttet
Donnerstag, 19. Mai 2005, 17:27 Uhr
Nordhausen (nnz). Mitunter hat man als Beobachter den Eindruck, daß gute Arbeit nicht mehr belohnt wird. Doch beim genaueren Hinsehen täuscht dieser Eindruck. Zumindest beim größten Arbeitgeber der Region.
Mit 1.800 Mitarbeitern ist das zweifelsohne das Südharz-Krankenhaus Nordhausen. Dort gab es – so war vereinbart worden - in den Jahren 2003 und 2004 keine Tariferhöhung mehr. Im Klartext heißt das, die Frauen und Männer arbeiten nach dem Tarif des Jahres 2002. Doch die damalige Vereinbarung, die von allen Mitarbeitern so akzeptiert worden war, hatte nicht nur einen Verzicht zum Inhalt. Wie ein Prediger ging damals Geschäftsführer Antonius Pille durch Abteilungen und Stationen und warb für seinen Plan. Der sah vor, im Falle einer Gewinnerzielung diesen auch auszuschütten.
Dieser Gewinn resultiert natürlich aus der hervorragenden Arbeit der Angestellten, er resultiert aber auch aus der Tatsache, daß die Personalkosten als wesentlicher Faktor der gesamten Kostenseite stabil gehalten wurden. Und so konnte denn bereits im vergangenen Jahr ein Gewinn in Höhe von 250.000 Euro ausgeschüttet werden.
In diesem Jahr gab es eine nicht ganz unwesentliche Erhöhung zu vermelden: Das Südharz-Krankenhaus verbuchte einen Gewinn in Höhe von 2,3 Millionen Euro, der nun mit dem Mai-Gehalt an die Mitarbeiter verteilt werden soll. Das ist vor allem für die Motivation der Leute enorm wichtig. Sie spüren, daß sich ihr Engagement und ihr Fleiß gelohnt haben. Nicht nur für die Patienten, sondern auch für ihre Brieftasche.
Damals, vor zwei Jahren, gelang Antonius Pille ein Coup, den Außenstehende kaum für möglich gehalten hatte. Ich war damals fünf Wochen lang durchs Haus gelaufen und hatte meinen Vorschlag allen erläutert. Anschließend gab es keine Klage vor Gericht und keine Widersprüche, erzählt Pille heute locker der nnz.
Autor: nnzMit 1.800 Mitarbeitern ist das zweifelsohne das Südharz-Krankenhaus Nordhausen. Dort gab es – so war vereinbart worden - in den Jahren 2003 und 2004 keine Tariferhöhung mehr. Im Klartext heißt das, die Frauen und Männer arbeiten nach dem Tarif des Jahres 2002. Doch die damalige Vereinbarung, die von allen Mitarbeitern so akzeptiert worden war, hatte nicht nur einen Verzicht zum Inhalt. Wie ein Prediger ging damals Geschäftsführer Antonius Pille durch Abteilungen und Stationen und warb für seinen Plan. Der sah vor, im Falle einer Gewinnerzielung diesen auch auszuschütten.
Dieser Gewinn resultiert natürlich aus der hervorragenden Arbeit der Angestellten, er resultiert aber auch aus der Tatsache, daß die Personalkosten als wesentlicher Faktor der gesamten Kostenseite stabil gehalten wurden. Und so konnte denn bereits im vergangenen Jahr ein Gewinn in Höhe von 250.000 Euro ausgeschüttet werden.
In diesem Jahr gab es eine nicht ganz unwesentliche Erhöhung zu vermelden: Das Südharz-Krankenhaus verbuchte einen Gewinn in Höhe von 2,3 Millionen Euro, der nun mit dem Mai-Gehalt an die Mitarbeiter verteilt werden soll. Das ist vor allem für die Motivation der Leute enorm wichtig. Sie spüren, daß sich ihr Engagement und ihr Fleiß gelohnt haben. Nicht nur für die Patienten, sondern auch für ihre Brieftasche.
Damals, vor zwei Jahren, gelang Antonius Pille ein Coup, den Außenstehende kaum für möglich gehalten hatte. Ich war damals fünf Wochen lang durchs Haus gelaufen und hatte meinen Vorschlag allen erläutert. Anschließend gab es keine Klage vor Gericht und keine Widersprüche, erzählt Pille heute locker der nnz.
