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SPD regt Übernahme der Grabkosten durch die Stadt an

Ehrenbürger Helmut Zinke gebührend würdigen

Donnerstag, 20. Februar 2020, 16:40 Uhr
Die SPD-Fraktion im Nordhäuser Stadtrat schlägt vor, die Begräbniskosten für Helmut Zinke, den verstorbenen Sprengmeister und Ehrenbürger der Rolandstadt zu übernehmen und sich zukünftig an der Grabpflege zu beteiligen. Das teilte Fraktionschef Hans Georg Müller am Nachmittag der nnz mit…

„Bei den Verdiensten, die sich Helmut Zinke mit seinen 250 Bombenentschärfungen um die Stadt Nordhausenund ihre Einwohner erworben hat, halten wir es für geboten, diesem mutigen Manne als Stadt unsere Dankbarkeit auch über seinen Tod hinaus zu erweisen.“ Müller will seine Idee zügig mit der Stadtverwaltung besprechen, um den Hinterbliebenen schnell beistehen zu können.

Für Irritation hatte unterdessen ein post des Oberbürgermeisters Kai Buchmann in den sozialen Netzwerken gesorgt, in dem das Stadtoberhaupt angesichts der gestrigen und heutigen Überprüfungen von Anomalien vor dem Theater auf eventuelle Blindgänger davon sprach, dass „9 Nieten gezogen“ worden seien. Bürger hatten sich daraufhin an Müller gewandt und es für unangemessen gehalten, im Bezug auf den positiven Ausgang der Überprüfungen todbringender Waffen von gezogenen „Nieten“ zu sprechen.

Im genauen Wortlaut heißt es auf der Facebook-Seite des Oberbürgermeisters: „Bei 9 Versuchen 9 „Nieten gezogen“ … wann ist das einmal die beste Nachricht des Tages?! Vielen Dank an alle Beteiligten.“

Der Kontext ordnet die „Nieten“ dann allerdings deutlich ein und bringt Buchmanns Freude zum Ausdruck, dass keine Bomben gefunden wurde. Glücklich formuliert war es aber nicht.
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