nnz-online

Abschied vom jungen Theater

Dienstag, 17. Mai 2005, 14:02 Uhr
Nordhausen (nnz). Abschiede sind immer schwer. Auch am Theater. Das junge Theater wird sich mit zwei Aufführungen in diesem Monat von seinem Publikum verabschieden. Einzelheiten dazu wie immer mit dem bekannten Klick.


Abschied vom jungen Theater  (Foto: nnz) Abschied vom jungen Theater (Foto: nnz) Die letzten beiden Gelegenheiten in dieser Spielzeit, das Junge Theater auf der Bühne und in Aktion zu erleben, bieten sich am 24. Mai, um 17.30 Uhr im Theater unterm Dach bei „Das Hochhaus“ sowie am 28. Mai, um 19.30 Uhr auf der großen Bühne des Hauses mit der Opernbearbeitung „zauberflöte reloaded“.

„Das Hochhaus“ ist die erste Produktion des Jungen Theaters, die in dieser Spielzeit schon sechsmal erfolgreich aufgeführt wurde. Die sechs jugendlichen Darsteller inszenierten dieses Stück in eigener Verantwortung, die Regie übernahmen dabei Jonas Arand und Juliane Spaniel. Zwei Jugendliche auf dem Dach eines Hochhauses. Sie warten. Die Person, auf die sie warten, ist vielleicht die Alternative zu dem, was sie erwartet, wenn niemand kommt: Der Sprung vom Hochhausdach. Aber sie sind sich nicht einmal sicher, ob der, auf den sie warten, ihnen das mitbringen wird, was sie so dringend brauchen. Es erscheinen einige Alternativen. In Form von Entwürfen, Haltungen, Versuchen. Auch in Gestalt konkreter Personen. Am Ende ist die Entscheidung, die getroffen werden muss, eine grundlegende.

„zauberflöte reloaded“ ist eine erfrischende Neufassung des Opernklassikers und wird von den jungen Sängern enthusiastisch umgesetzt und die bekannten Figuren der „Zauberflöte“ verlieren in der Darstellung der Jugendlichen ihre Unnahbarkeit, werden menschlich und für jedermann greif- und begreifbar. Die unsterblichen Melodien Mozarts treffen auf Reggae, Rap und Rock’n’Roll und verbinden sich zu einem bunten Mozart-Abenteuer voller Überraschungen. Das Junge Theater bietet dabei mehr, als nur gute Unterhaltung. Es beschäftigt sich auch mit den Themen, die Jugendliche heute und zu allen Zeiten beschäftigen, stellt sie auf die Bühne und damit zur Diskussion.
Karten erhalten Sie an der Theaterkasse oder unter Telefon 03631/ 983452.
Autor: nnz

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de