Arbeiten bis Mai in Niedersachswerfen
Herkules wird modernisiert
Mittwoch, 12. Februar 2020, 11:27 Uhr
Der Herkules-Markt in Niedersachswerfen ist derzeit eine riesige Baustelle. Welche Arbeiten dort geplant sind und bis wann gebaut wird, hat die nnz in einem Gespräch mit der Unternehmensführung erfahren...
Der Herkules-Markt in Niedersachswerfen wird umgebaut. Auch der Eingangsbereich wird geändert. (Foto: Susanne Schedwill)
Seit einigen Wochen wird im Herkulesmarkt in Niedersachswerfen geräumt, gebaut und saniert. Der Verbraucher- und der Baumarkt werden komplett auf den Kopf gestellt Alles, was stehen bleibt, ist der Bäcker, sagt Florian Kramm, der Geschäftsführer der Herkules-Märkte in Thüringen und Hessen.
Der Markt in Niedersachswerfen wurde am 21. Februar 1995 als einer der ersten Märkte in Thüringen eröffnet. Heute ist er einfach nicht mehr zeitgemäß, eine Modernisierung ist an der Zeit, sagt Kramm. Einkaufen soll, so Kramm, bequemer und einfacher werden. Das fängt bei flacheren Regalen an und hört bei einer neuen Anordnung der Verkaufsfläche auf. Diese wird nicht vergrößert, aber umorganisiert.
Von der Elektronikabteilung hat sich das Unternehmen verabschieden, kleinere Haushaltselektronik wird es zukünftig direkt im Supermarkt geben. Kramm begründete die Entscheidung damit, dass Elektronik heute hauptsächlich online gekauft werde. Zudem sei der Markt mit der Geschäftseröffnung eines zweiten Großelektronikmarktes in der Marktpassage in Nordhausen noch einmal härter umkämpft.
Die einstige Elektronikmarkt-Fläche soll zukünftig für den Getränkemarkt genutzt werden, der vergrößert und auch Teil des Verbrauchermarktes werden soll.
Verändert wird auch der Eingangsbereich. Der gläserne Vorbau wird zurückgebaut, sowohl Getränkemarkt als auch Verbraucher- und Baumarkt erhalten dann einen separaten Eingang.
Mit dem Umbau einhergehend werde auch das Sortiment überarbeitet: Zukünftig wolle man noch mehr Lebensmittel anbieten. Eine wachsende Rolle spielen dabei regionale und Bio-Produkte. Aktuell verzeichne der Markt in Niedersachswerfen über 3.000 Artikel aus diesem Segment. Tendenz steigend.
Der komplette Umbau erfolgt im laufenden Betrieb. Das ist natürlich eine Zumutung für unsere Kunden und unsere 100 Mitarbeiter an diesem Standort. Aber anders lässt sich das leider nicht lösen, sagt Kramm.
Im Mai soll die Sanierung beendet sein. Wie viel Geld das Handelsunternehmen für die Modernisierung in die Hand nimmt, wollte der 42-Jährige nicht verraten.
Es sei jedoch ein deutliches Statement dafür, dass das Handelsunternehmen auch zukünftig an seinen Märkten in Niedersachswerfen festhalte.
In Nordhausen wird sich das Unternehmen im Sommer, zum 1. Juli, aus der Südharz-Galerie zurückziehen. Einzelne Mitarbeiter sollen in Niedersachwerfen weiterbeschäftigt werden, so Kramm. Den Verbrauchermarkt in Nordhausen zu schließen, war für uns eine sehr schwere Entscheidung. Immerhin sind wir fast 25 Jahre in Nordhausen, so Kramm. Die komplette Südharz-Galerie müsse attraktiver und zeitgemäßer gestalten werden. Doch Bemühungen in diese Richtung habe er vermisst, in der Konsequenz habe sich das Handelsunternehmen für den Rückzug entschieden.
Susanne Schedwill
Autor: ssc
Der Herkules-Markt in Niedersachswerfen wird umgebaut. Auch der Eingangsbereich wird geändert. (Foto: Susanne Schedwill)
Seit einigen Wochen wird im Herkulesmarkt in Niedersachswerfen geräumt, gebaut und saniert. Der Verbraucher- und der Baumarkt werden komplett auf den Kopf gestellt Alles, was stehen bleibt, ist der Bäcker, sagt Florian Kramm, der Geschäftsführer der Herkules-Märkte in Thüringen und Hessen.
Der Markt in Niedersachswerfen wurde am 21. Februar 1995 als einer der ersten Märkte in Thüringen eröffnet. Heute ist er einfach nicht mehr zeitgemäß, eine Modernisierung ist an der Zeit, sagt Kramm. Einkaufen soll, so Kramm, bequemer und einfacher werden. Das fängt bei flacheren Regalen an und hört bei einer neuen Anordnung der Verkaufsfläche auf. Diese wird nicht vergrößert, aber umorganisiert.
Von der Elektronikabteilung hat sich das Unternehmen verabschieden, kleinere Haushaltselektronik wird es zukünftig direkt im Supermarkt geben. Kramm begründete die Entscheidung damit, dass Elektronik heute hauptsächlich online gekauft werde. Zudem sei der Markt mit der Geschäftseröffnung eines zweiten Großelektronikmarktes in der Marktpassage in Nordhausen noch einmal härter umkämpft.
Die einstige Elektronikmarkt-Fläche soll zukünftig für den Getränkemarkt genutzt werden, der vergrößert und auch Teil des Verbrauchermarktes werden soll.
Verändert wird auch der Eingangsbereich. Der gläserne Vorbau wird zurückgebaut, sowohl Getränkemarkt als auch Verbraucher- und Baumarkt erhalten dann einen separaten Eingang.
Mit dem Umbau einhergehend werde auch das Sortiment überarbeitet: Zukünftig wolle man noch mehr Lebensmittel anbieten. Eine wachsende Rolle spielen dabei regionale und Bio-Produkte. Aktuell verzeichne der Markt in Niedersachswerfen über 3.000 Artikel aus diesem Segment. Tendenz steigend.
Der komplette Umbau erfolgt im laufenden Betrieb. Das ist natürlich eine Zumutung für unsere Kunden und unsere 100 Mitarbeiter an diesem Standort. Aber anders lässt sich das leider nicht lösen, sagt Kramm.
Im Mai soll die Sanierung beendet sein. Wie viel Geld das Handelsunternehmen für die Modernisierung in die Hand nimmt, wollte der 42-Jährige nicht verraten.
Es sei jedoch ein deutliches Statement dafür, dass das Handelsunternehmen auch zukünftig an seinen Märkten in Niedersachswerfen festhalte.
In Nordhausen wird sich das Unternehmen im Sommer, zum 1. Juli, aus der Südharz-Galerie zurückziehen. Einzelne Mitarbeiter sollen in Niedersachwerfen weiterbeschäftigt werden, so Kramm. Den Verbrauchermarkt in Nordhausen zu schließen, war für uns eine sehr schwere Entscheidung. Immerhin sind wir fast 25 Jahre in Nordhausen, so Kramm. Die komplette Südharz-Galerie müsse attraktiver und zeitgemäßer gestalten werden. Doch Bemühungen in diese Richtung habe er vermisst, in der Konsequenz habe sich das Handelsunternehmen für den Rückzug entschieden.
Susanne Schedwill
