Ohne Kinder?
Freitag, 13. Mai 2005, 12:12 Uhr
Nordhausen (nnz). Das Pfingstfest wird allgemein auch immer als das Fest der Familie angesehen. Doch wird das auch in 20 oder 30 Jahren noch so sein? Wie viele Familie gibt es in Thüringen? Die Antwort auf diese Fragen erhalten Sie mit dem bekannten Klick.
Aus Anlass des Familientages teilt das Thüringer Landesamt für Statistik mit, dass es im März 2004 in Thüringen 685 800 Familien gab, in denen 1,812 Millionen Personen lebten. Im April 1996 waren es noch 729 900 Familien mit 2,044 Millionen Personen. Aus den Ergebnissen des Mikrozensus, der jährlichen repräsentativen Haushaltsbefragung, geht weiter hervor, dass die Zahl der Ehepaare, die keine Kinder hatten oder deren Kinder nicht mehr im elterlichen Haushalt wohnten, seit 1996 um 6,2 Prozent auf 295 100 gestiegen ist. Dagegen nahm die Zahl der Ehepaare mit ledigen Kindern um fast ein Viertel (23,4 Prozent) auf 260 600 ab. Die Zahl der allein erziehenden Mütter und Väter stieg seit 1996 um 16,5 Prozent auf 130 100.
41 300 der 130 100 Alleinerziehenden lebten im März 2004 mit einem Partner und ihren Kindern in häuslicher Gemeinschaft. Die Lebensform der nichtehelichen Lebensgemeinschaft verzeichnet seit Jahren einen stetigen Anstieg. Im Jahre 1996 waren es noch 59 100, darunter 29 900 mit Kindern. Bis zum März 2004 stieg ihre Zahl auf insgesamt 79 800.
570 400 ledige Kinder (ohne Altersbegrenzung) lebten im März 2004 bei ihren miteinander verheirateten Eltern (400 000) bzw. bei einem Elternteil (170 400) im Haushalt. Das waren 18,0 Prozent weniger Kinder als 1996.
Autor: nnzAus Anlass des Familientages teilt das Thüringer Landesamt für Statistik mit, dass es im März 2004 in Thüringen 685 800 Familien gab, in denen 1,812 Millionen Personen lebten. Im April 1996 waren es noch 729 900 Familien mit 2,044 Millionen Personen. Aus den Ergebnissen des Mikrozensus, der jährlichen repräsentativen Haushaltsbefragung, geht weiter hervor, dass die Zahl der Ehepaare, die keine Kinder hatten oder deren Kinder nicht mehr im elterlichen Haushalt wohnten, seit 1996 um 6,2 Prozent auf 295 100 gestiegen ist. Dagegen nahm die Zahl der Ehepaare mit ledigen Kindern um fast ein Viertel (23,4 Prozent) auf 260 600 ab. Die Zahl der allein erziehenden Mütter und Väter stieg seit 1996 um 16,5 Prozent auf 130 100.
41 300 der 130 100 Alleinerziehenden lebten im März 2004 mit einem Partner und ihren Kindern in häuslicher Gemeinschaft. Die Lebensform der nichtehelichen Lebensgemeinschaft verzeichnet seit Jahren einen stetigen Anstieg. Im Jahre 1996 waren es noch 59 100, darunter 29 900 mit Kindern. Bis zum März 2004 stieg ihre Zahl auf insgesamt 79 800.
570 400 ledige Kinder (ohne Altersbegrenzung) lebten im März 2004 bei ihren miteinander verheirateten Eltern (400 000) bzw. bei einem Elternteil (170 400) im Haushalt. Das waren 18,0 Prozent weniger Kinder als 1996.
