Beirat für Ideen?
Freitag, 13. Mai 2005, 08:28 Uhr
Nordhausen (nnz). Seit Anfang dieses Jahres gibt es auch im Landkreis Nordhausen eine Arbeitsgemeinschaft, die um die Umsetzung der Hartz-IV-Gesetzlichkeiten kümmert. Diese soll nun Ideen entwickeln, meint jedenfalls Bundeswirtschaftsminister Clement. Dazu ein Statement des ARGE-Beirates.
Eine lokale Arbeitsmarktpolitik innerhalb der Landeskreisgrenzen zu organisieren, ist Aufgabe der Geschäftsführung in Begleitung des Beirates der ARGE. Jürgen Hohberg, Vorsitzender des Beirates, sieht eine wichtige Aufgabe des Gremiums darin, die Wirkungen der Reform zu erfassen sowie Entscheidungen der Arbeitsgemeinschaft mit Wirkung in den Kommunen aber auch in den Unternehmen auf ihre Zweckmäßigkeit und Effizienz zu prüfen. Nur wenn man alle Meinungen und Probleme der Hilfebedürftigen kennt, kann man als Verantwortlicher richtig reagieren, führt Jürgen Hohberg aus. Diese Informationen zu bündeln und sie der Geschäftsführung zu benennen, ist eine Funktion des ehrenamtlich arbeitenden Beirates.
Es ist kaum jemandem entgangen, dass das Stimmungs- und Erscheinungsbild in den letzten Wochen nicht immer gut war. Ein kompliziertes Antragsverfahren, rechtliches Neuland, ein hoher Zeitdruck, neue Bearbeitungsprogramme mit entsprechenden Anfälligkeiten, dazu Mitarbeiter in der Lernphase und deutlich mehr Menschen in der Grundsicherung als angenommen, waren die Rahmenbedingungen bei der Einführung des Zweiten Sozialgesetzbuches. Wenn man dann auch noch die unübersichtlichen Bescheide betrachtet, kann es nicht verwundern, dass lange Schlangen vor den Schaltern stehen und Erklärungen eingefordert werden.
Wir wollen jedem die Möglichkeit geben seine Fragen zu stellen, sicherte Hans-Georg Müller, Geschäftsführer der ARGE Nordhausen im Beirat zu, doch wir müssen zuerst absichern, dass jeder die Leistungen bekommt, die ihm gesetzlich zustehen. Daher ist dringend zu raten, bei Fragen zum Bescheid, als auch bei Fragen zur weiteren beruflichen Entwicklung unbedingt einen Termin zu vereinbaren. Nur so kann eine qualifizierte Bearbeitung gesichert werden.
Jürgen Hohberg appelliert dringend an die Bürger des Landkreises Nordhausen, welche mit ihren Familien im Leistungsbezug des SGB II stehen, ihre Probleme und Erfahrungen zu benennen. Gemeinsam mit den Trägern, der Geschäftsführung und dem Beirat werden wir die Arbeitsqualität und Funktionalität der Arbeitsgemeinschaft verbessern. Darüber hinaus müssen alle Beteiligten die Mängel des Gesetzes erfassen und entsprechende Änderungen einfordern. Kritiken und Vorschläge können direkt an die Geschäftsführung der ARGE oder an jedes Mitglied des Beirates gerichtet werden.
Im Beirat sind Hans-Joachim Junker, Geschäftsführer der Nordbrand Nordhausen GmbH als Vertreter der Industrie. Doris König, Geschäftsführerin des Bauunternehmens Henning GmbH für den Mittelstand sowie Ulrich Hannemann als Vertreter der Gewerkschaft. Vertreter der größten Fraktionen des Kreistages sind: Jürgen Hohberg für die CDU, Dr. Klaus Gebhardt, SPD und Dietrich Bahn, PDS. Des Weiteren vertreten Landrat Joachim Claus den Landkreis und Dr. Simone Simon, als Vorsitzende der Geschäftsführung, die Agentur für Arbeit Nordhausen.
Autor: nnzEine lokale Arbeitsmarktpolitik innerhalb der Landeskreisgrenzen zu organisieren, ist Aufgabe der Geschäftsführung in Begleitung des Beirates der ARGE. Jürgen Hohberg, Vorsitzender des Beirates, sieht eine wichtige Aufgabe des Gremiums darin, die Wirkungen der Reform zu erfassen sowie Entscheidungen der Arbeitsgemeinschaft mit Wirkung in den Kommunen aber auch in den Unternehmen auf ihre Zweckmäßigkeit und Effizienz zu prüfen. Nur wenn man alle Meinungen und Probleme der Hilfebedürftigen kennt, kann man als Verantwortlicher richtig reagieren, führt Jürgen Hohberg aus. Diese Informationen zu bündeln und sie der Geschäftsführung zu benennen, ist eine Funktion des ehrenamtlich arbeitenden Beirates.
Es ist kaum jemandem entgangen, dass das Stimmungs- und Erscheinungsbild in den letzten Wochen nicht immer gut war. Ein kompliziertes Antragsverfahren, rechtliches Neuland, ein hoher Zeitdruck, neue Bearbeitungsprogramme mit entsprechenden Anfälligkeiten, dazu Mitarbeiter in der Lernphase und deutlich mehr Menschen in der Grundsicherung als angenommen, waren die Rahmenbedingungen bei der Einführung des Zweiten Sozialgesetzbuches. Wenn man dann auch noch die unübersichtlichen Bescheide betrachtet, kann es nicht verwundern, dass lange Schlangen vor den Schaltern stehen und Erklärungen eingefordert werden.
Wir wollen jedem die Möglichkeit geben seine Fragen zu stellen, sicherte Hans-Georg Müller, Geschäftsführer der ARGE Nordhausen im Beirat zu, doch wir müssen zuerst absichern, dass jeder die Leistungen bekommt, die ihm gesetzlich zustehen. Daher ist dringend zu raten, bei Fragen zum Bescheid, als auch bei Fragen zur weiteren beruflichen Entwicklung unbedingt einen Termin zu vereinbaren. Nur so kann eine qualifizierte Bearbeitung gesichert werden.
Jürgen Hohberg appelliert dringend an die Bürger des Landkreises Nordhausen, welche mit ihren Familien im Leistungsbezug des SGB II stehen, ihre Probleme und Erfahrungen zu benennen. Gemeinsam mit den Trägern, der Geschäftsführung und dem Beirat werden wir die Arbeitsqualität und Funktionalität der Arbeitsgemeinschaft verbessern. Darüber hinaus müssen alle Beteiligten die Mängel des Gesetzes erfassen und entsprechende Änderungen einfordern. Kritiken und Vorschläge können direkt an die Geschäftsführung der ARGE oder an jedes Mitglied des Beirates gerichtet werden.
Im Beirat sind Hans-Joachim Junker, Geschäftsführer der Nordbrand Nordhausen GmbH als Vertreter der Industrie. Doris König, Geschäftsführerin des Bauunternehmens Henning GmbH für den Mittelstand sowie Ulrich Hannemann als Vertreter der Gewerkschaft. Vertreter der größten Fraktionen des Kreistages sind: Jürgen Hohberg für die CDU, Dr. Klaus Gebhardt, SPD und Dietrich Bahn, PDS. Des Weiteren vertreten Landrat Joachim Claus den Landkreis und Dr. Simone Simon, als Vorsitzende der Geschäftsführung, die Agentur für Arbeit Nordhausen.
