Reaktion auf MP-Wahl
Die Linke ist empört
Mittwoch, 05. Februar 2020, 19:14 Uhr
Alexander Scharff, Kreisvorsitzender der Nordhäuser Linkspartei, zeigt sich angesichts der Wahl Kemmerichs (FDP) zum Thüringer Ministerpräsidenten fassungslos. Wir sind maßlos enttäuscht: Eine Partei, die in Thüringen kaum Akzeptanz genießt, stellt durch den Klüngel mit der CDU und der rechtsextremen AfD den Ministerpräsidenten...
Allein die Kandidatur Kemmerichs ist ein Affront gegen den Wählerwillen der Thüringerinnen und Thüringer und zeugt von nicht vorhandenem Demokratieverständnis. Die Reaktion der Linkspartei spielt darauf an, dass die FDP geradeso die 5%-Hürde zur letzten Landtagswahl geknackt hatte - landesweit 73 Stimmen weniger und sie wären nicht im Parlament, teilen die Linken in einer Pressemitteilung mit.
Aus Sicht des Kreisvorstandes der Linkspartei ist schnelles Handeln gefragt. Wir freuen uns, dass sich auch viele Nordhäuserinnen und Nordhäuser umgehend vor dem Thüringer Landtag zu einer Spontandemonstration gegen diesen unglaublichen Vorgang eingefunden haben, so Tim Rosenstock, der sich inzwischen mit rund 2.000 Demonstrierenden vor der Thüringer Staatskanzlei eingefunden hat.
Wir kämpfen an Infoständen und in persönlichen Gesprächen um jede Stimme und hören dabei nur zu oft, dass die Menschen von der Politik enttäuscht sind und sie in Teilen sogar für korrupt halten. Wir versuchen im Ehrenamt immer wieder zu erklären, dass wir Mehrheiten für einen Politikwechsel benötigen und Demokratie unser höchstes Gut ist. Am Ende, so traurig das ist, haben die Kritiker der Demokratie heute wieder Wasser auf ihre Mühlen bekommen indem man das Wahlergebnis der zurückliegenden Landtagswahl in den Dreck getreten hat, so Scharff abschließend in der Mitteilung.
Autor: redAllein die Kandidatur Kemmerichs ist ein Affront gegen den Wählerwillen der Thüringerinnen und Thüringer und zeugt von nicht vorhandenem Demokratieverständnis. Die Reaktion der Linkspartei spielt darauf an, dass die FDP geradeso die 5%-Hürde zur letzten Landtagswahl geknackt hatte - landesweit 73 Stimmen weniger und sie wären nicht im Parlament, teilen die Linken in einer Pressemitteilung mit.
Aus Sicht des Kreisvorstandes der Linkspartei ist schnelles Handeln gefragt. Wir freuen uns, dass sich auch viele Nordhäuserinnen und Nordhäuser umgehend vor dem Thüringer Landtag zu einer Spontandemonstration gegen diesen unglaublichen Vorgang eingefunden haben, so Tim Rosenstock, der sich inzwischen mit rund 2.000 Demonstrierenden vor der Thüringer Staatskanzlei eingefunden hat.
Wir kämpfen an Infoständen und in persönlichen Gesprächen um jede Stimme und hören dabei nur zu oft, dass die Menschen von der Politik enttäuscht sind und sie in Teilen sogar für korrupt halten. Wir versuchen im Ehrenamt immer wieder zu erklären, dass wir Mehrheiten für einen Politikwechsel benötigen und Demokratie unser höchstes Gut ist. Am Ende, so traurig das ist, haben die Kritiker der Demokratie heute wieder Wasser auf ihre Mühlen bekommen indem man das Wahlergebnis der zurückliegenden Landtagswahl in den Dreck getreten hat, so Scharff abschließend in der Mitteilung.
