Genuss auf alkoholischer Basis
Donnerstag, 12. Mai 2005, 11:51 Uhr
Nordhausen (nnz). Genussgetränke auf alkoholischer Basis, so beschreibt der Geschäftsführer der Nordbrand Nordhausen GmbH, Hans-Joachim Junker, die Erzeugnisse des Traditionsunternehmens. Wie viele im vergangenen Jahr über die Läden dieser Republik gingen, das und mehr hat heute die nnz erfahren.
Genuss auf alkoholischer Basis (Foto: nnz)
Im vergangenen Jahr seien alle unternehmerischen Zielstellungen erreicht worden. Das bedeute insbesondere den Erhalt und den Ausbau der Marktführerschaft im Korn- und Doppelkornsegment in Deutschland. 14 Prozent dieses Kuchens beanspruchten die Nordhäuser für sich. Na klar, auch Nordbrand hat als Markenartikler mit der wachsenden Konkurrenz der Billigmarken zu kämpfen, hinzu kommt eine Binnennachfrage, die sich auch in den zurückliegenden 12 Monaten nicht unbedingt positiv entwickelt hatte.
Vor allem in den neuen Bundesländern sind die Nordhäuser Genussmittel dennoch der Renner, allen voran der Pfefferminzlikör und der Eierlikör, auch die Pina Colada habe sich gut gemacht, resümierte Junker heute. Neben einem Jahresumsatz von 150 Millionen Euro konnte die Belegschaft mit 150 Mitarbeitern in Nordhausen stabil gehalten werden, darunter findet man zehn Azubis.
Eine positive Entwicklung hat auch Vorstufe des echten Nordhäusers genommen, die Brennerei in der Erfurter Straße hat 2004 die doppelte Menge produziert als zu der Zeit, da es noch das Branntweinmonopol gab. Die Brennerei ist eigentlich nur eine Zwischenstufe innerhalb landwirtschaftlicher Phasen. So beziehen die Nordbränder jährlich 20.000 Tonnen Getreide, vor allem aus der Goldenen Aue. Nach dem Brennen geben sie dann wiederum 70.000 Kubikmeter Schlempe an Tierbetriebe an. Neuerdings wird auch eine Kooperation mit der TVN GmbH getestet. Hier soll aus der Schlempe Energie gewonnen werden. In Zukunft plant Nordbrand eine stärkere Vernetzung mit den landwirtschaftlichen Partnern, das könne bis hin zu Anbauverträgen reichen.
Gut entwickelt hat sich auch die Traditionsbrennerei in der Grimmelallee. Mit rund 15.000 Besuchern im vergangenen Jahr ging der Spitzenplatz der Nordhäuser Museen an Nordbrand. Neben den bisherigen Angeboten soll das lebende Museum künftig noch weiter geöffnet werden. Es soll Platz für verschiedenen Events bieten, von der Hochzeits- oder Geburtstagsfeier bis hin zu Firmenfeiern kann das außergewöhnliche Ambiente angeboten werden –all inklusive oder individuell.
Bleibt zum Schluß noch der Blick auf die so genannten Saisonprodukte. Und da wurden im vergangenen Jahr selbst die kühnsten Erwartungen geschlagen. Die Zwitscherbox (siehe nnz-Archiv) war nicht nur die neueste Kreation aus dem Hause Nordbrand, sie wurde auch annähernd 40.000 mal verkauft. Das war soviel, so dass nicht einmal mehr zum Volksfest Freu Dich auf Nordbrand auch nur einer dieser Vogelkästen unter die 20.000 Besucher gebracht werden konnte. Doch der Nachschub ist bereits geordert. Und dann könnte die Zwitscherbox genauso ein Erfolg werden, wie es die Wanderhilfe schon ist. Im fünften Jahr seines Lebens konnte der Rucksack mit Inhalt sage und schreibe etwa 100.000 mal den Mann oder auch an die Frau gebracht werden.
Autor: nnz
Genuss auf alkoholischer Basis (Foto: nnz)
Im vergangenen Jahr seien alle unternehmerischen Zielstellungen erreicht worden. Das bedeute insbesondere den Erhalt und den Ausbau der Marktführerschaft im Korn- und Doppelkornsegment in Deutschland. 14 Prozent dieses Kuchens beanspruchten die Nordhäuser für sich. Na klar, auch Nordbrand hat als Markenartikler mit der wachsenden Konkurrenz der Billigmarken zu kämpfen, hinzu kommt eine Binnennachfrage, die sich auch in den zurückliegenden 12 Monaten nicht unbedingt positiv entwickelt hatte.
Vor allem in den neuen Bundesländern sind die Nordhäuser Genussmittel dennoch der Renner, allen voran der Pfefferminzlikör und der Eierlikör, auch die Pina Colada habe sich gut gemacht, resümierte Junker heute. Neben einem Jahresumsatz von 150 Millionen Euro konnte die Belegschaft mit 150 Mitarbeitern in Nordhausen stabil gehalten werden, darunter findet man zehn Azubis.
Eine positive Entwicklung hat auch Vorstufe des echten Nordhäusers genommen, die Brennerei in der Erfurter Straße hat 2004 die doppelte Menge produziert als zu der Zeit, da es noch das Branntweinmonopol gab. Die Brennerei ist eigentlich nur eine Zwischenstufe innerhalb landwirtschaftlicher Phasen. So beziehen die Nordbränder jährlich 20.000 Tonnen Getreide, vor allem aus der Goldenen Aue. Nach dem Brennen geben sie dann wiederum 70.000 Kubikmeter Schlempe an Tierbetriebe an. Neuerdings wird auch eine Kooperation mit der TVN GmbH getestet. Hier soll aus der Schlempe Energie gewonnen werden. In Zukunft plant Nordbrand eine stärkere Vernetzung mit den landwirtschaftlichen Partnern, das könne bis hin zu Anbauverträgen reichen.
Gut entwickelt hat sich auch die Traditionsbrennerei in der Grimmelallee. Mit rund 15.000 Besuchern im vergangenen Jahr ging der Spitzenplatz der Nordhäuser Museen an Nordbrand. Neben den bisherigen Angeboten soll das lebende Museum künftig noch weiter geöffnet werden. Es soll Platz für verschiedenen Events bieten, von der Hochzeits- oder Geburtstagsfeier bis hin zu Firmenfeiern kann das außergewöhnliche Ambiente angeboten werden –all inklusive oder individuell.
Bleibt zum Schluß noch der Blick auf die so genannten Saisonprodukte. Und da wurden im vergangenen Jahr selbst die kühnsten Erwartungen geschlagen. Die Zwitscherbox (siehe nnz-Archiv) war nicht nur die neueste Kreation aus dem Hause Nordbrand, sie wurde auch annähernd 40.000 mal verkauft. Das war soviel, so dass nicht einmal mehr zum Volksfest Freu Dich auf Nordbrand auch nur einer dieser Vogelkästen unter die 20.000 Besucher gebracht werden konnte. Doch der Nachschub ist bereits geordert. Und dann könnte die Zwitscherbox genauso ein Erfolg werden, wie es die Wanderhilfe schon ist. Im fünften Jahr seines Lebens konnte der Rucksack mit Inhalt sage und schreibe etwa 100.000 mal den Mann oder auch an die Frau gebracht werden.
