Stadt Nordhausen würdigt Ehrenamt
Donnerstag, 04. Oktober 2001, 16:01 Uhr
Nordhausen (nnz). Im Theater Nordhausen würdigten gestern Abend Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (beide SPD) anlässlich des 3. Oktober Bürger der Stadt, die sich ehrenamtlich in der Kommune engagieren.
Barbara Rinke trat in ihrer Festansprache für ein positives Verhältnis von Individuum, Gemeinschaft und urbaner Gesellschaft ein. An die Adresse der Ehrenamtliche gerichtet, sagte sie: Sie haben Ihr Wissen, Ihre Kraft, Ihre Zeit und manchmal auch eine Portion Herzblut eingebracht, damit das Leben in Nordhausen schöner, reicher und bunter wird.
Bürgermeister Klaus Wahlbuhl verwies darauf, dass heute Abend noch viel mehr hier sind, die auch eine Auszeichnung verdient hätten. Alle zu ehren ist heute abend nicht möglich. Aber diese Veranstaltung, diese Auszeichnungen am 3. Oktober, ist ja inzwischen eine Tradition, die im kommenden Jahr fortgeführt wird. Und dann werden die anderen gewürdigt.
Im Rahmen der Festveranstaltung ehrten Barbara Rinke und Klaus Wahlbuhl im Namen der Stadt Nordhausen 10 Personen und einen Verein:
Christa Sourell vom Südharzer Sportverein e.V.. Bürgermeister Klaus Wahlbuhl sagte: Sie ist uns allen bekannt als Übungsleiterin für die Frauengymnastik. Seit mehr als 20 Jahren besteht die Sportgruppe, in der Frau Sourell aktiv ist. Besonders beim Frauensport für die 'älteren Jahrgänge' hat sie sich durch ihr Engagement in der Weiterbildung und beim Training große Erfolge erarbeiten können. Ihr unermüdlicher Einsatz und viel Spaß prägen Ihre Arbeit.
Rita Eichwald von der Nordhäuser Tafel: Bürgermeister Klaus Wahlbuhl sagte: Frau Eichwald hatte erfahren, dass es in Nordhausen eine Tafel für Bedürftige geben soll und hat sich spontan zur Mitarbeit entschlossen. Fast täglich ist sie bei der `Tafel` anzutreffen, sie ist immer erreichbar und jederzeit offen für die Beantwortung von Fragen und für persönliche Hilfestellungen.
Helga Winterstein vom Freundeskreis NordhausenOstròw Wielkopolski. Wahlbuhl: Sie sind unsere Botschafterin in Ostrow! Ihr Name ist eng verbunden mit dieser Städtepartnerschaft. Sie helfen, wo sie können, ob nun Sponsoren gefunden werden oder Gäste untergebracht und betreut werden müssen.
Carla Buhl ist vielseitig ehrenamtlich aktiv, sagte Wahlbuhl. Sie leitet das Kabarett `Die Domweiber`, führt Besucher durch den Dom. Einen Grossteil ihrer Freizeit widmet sie darüber hinaus dem Lesekreis im Begegnungszentrum unserer Stadt und hat damit den Seniorinnen und Senioren viele Bücher näher bringen können. Die Einrichtung eines Literaturcafès im Begegnungszentrum geht auf ihre Initiative zurück, sagte der Bürgermeister.
Helga Stanislowsky von der Deutsch-Französischen Gesellschaft e.V.. Frau Stanislowsky, so Wahlbuhl, arbeite seit vielen Jahren ehrenamtlich nicht nur in der Deutsch-Französichen Gesellschaft, sondern auch auf dem Gebiet der Städtepartnerschaft zwischen Nordhausen und Charleville-Mézières. Frau Stanislowsky vermittle französische Praktikanten in Nordhäuser Firmen und Verwaltungen, helfe ihnen damit, die deutsche Sprache besser zu lernen und sich für den späteren Beruf zu rüsten. Für viele unserer französischen Freunde ist ihr Name inzwischen ein Begriff, sagte Wahlbuhl. Allerdings betreue Frau Stanislowsky nicht nur französische sondern auch ukrainische Gäste und engagiere sich in der Tschernobyl-Hilfe.
Frank Pelny vom Karate-Do-Kwai Nordhausen e.V.. Er ist fasziniert von der Möglichkeit, mittels Technik einen stärkeren Gegner zu bezwingen. Seit 1987 leitet er eine Karategruppe in Nordhausen. Der Verein ist mit 360 Mitgliedern in bereits drei Städten vertreten, begonnen hat alles mit 5 Enthusiasten. Auch außerhalb Nordhausens hat sich Frank Pelny inzwischen einen Namen gemacht, sagte Wahlbuhl. In den 90er Jahre, so Wahlbuhl weiter, war Frank Pelny für den Deutschen Karate Verband tätig und hat für die Verbreitung dieses Sportes in den neuen Bundesländern gesorgt.
Wilfried Jendricke, sagte Klaus Wahlbuhl, arbeite seit vielen Jahren ehrenamtlich im Gemeinderat der Frauenberger Kirchgemeinde: Es wird über ihn gesagt, dass er immer schnell erkennt, an welchen Ecken es brennt. Er kann dann auch diese Problem schnell lösen, packt dabei selbst mit an und kann andere zum Handeln mobilisieren.. Frau Rinke ergänzte: Darüber hinaus engagiert er sich in der Kreis-Handwerkerschaft. Ihm ist es wesentlich zu verdanken, dass die Frage Finkenburg jetzt gelöst ist.
Dieter Gabriel, so hiess es in der Laudatio, mache es den Nordhäusern möglich, life Jazz zu erleben. Seit 19 Jahren gibt es den Jazz-Club in Nordhausen, seit 18 Jahren organisiert dieser Club im Herbst jeden Jahres das Jazz-Fest. Wir hoffen, dass wir auch weiterhin dank seines Engagements gute Jazz-Musik in all ihren Varianten hören werden, so Wahlbuhl.
Dr. Ulrich-Lothar Worch zeige ein herausragendes Engagement im Wissenschaftlichen Verein Nordhausen, sagte Wahlbuhl. Seit den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts existiere dieser Verein, dessen Mitglieder sich unter anderem erfolgreich für die Einrichtung einer Fachhochschule in Nordhausen eingesetzt hätten und mit der der Verein jetzt eng zusammenarbeite.
Christian Becker sorgt für ein abwechslungsreiches Jugendleben in Hesserode er leitet seit vier Jahren den Jugendclub. Er muss mit seiner Zeit haushalten, denn neben Beruf und Jugendclub ist er auch bei der Freiwilligen Feuerwehr aktiv. Es ist gut zu wissen, dass wir solche engagierte jungen Menschen in Nordhausen haben, sagte Klaus Wahlbuhl.
Schrankenlos Nordhausen arbeitet seit 1992 mit ihm ist das gleichnamige Fest verbunden. Schranken abbauen, vermitteln zwischen den Menschen, Konflikte zwischen Menschen lösen und Kontakte zwischen ausländischen Mitbürgern und Nordhäusern herstellen das hat sich der Verein zur Aufgabe gemacht. Hinzu kommt eine hervorragende Jugendarbeit, lobte der Bürgermeister und zeichnete stellvertretend für den gesamten Verein Annett Kühnemund und Heidi Radtke-Seidu aus.
Autor: nnzBarbara Rinke trat in ihrer Festansprache für ein positives Verhältnis von Individuum, Gemeinschaft und urbaner Gesellschaft ein. An die Adresse der Ehrenamtliche gerichtet, sagte sie: Sie haben Ihr Wissen, Ihre Kraft, Ihre Zeit und manchmal auch eine Portion Herzblut eingebracht, damit das Leben in Nordhausen schöner, reicher und bunter wird.
Bürgermeister Klaus Wahlbuhl verwies darauf, dass heute Abend noch viel mehr hier sind, die auch eine Auszeichnung verdient hätten. Alle zu ehren ist heute abend nicht möglich. Aber diese Veranstaltung, diese Auszeichnungen am 3. Oktober, ist ja inzwischen eine Tradition, die im kommenden Jahr fortgeführt wird. Und dann werden die anderen gewürdigt.
Im Rahmen der Festveranstaltung ehrten Barbara Rinke und Klaus Wahlbuhl im Namen der Stadt Nordhausen 10 Personen und einen Verein:
Christa Sourell vom Südharzer Sportverein e.V.. Bürgermeister Klaus Wahlbuhl sagte: Sie ist uns allen bekannt als Übungsleiterin für die Frauengymnastik. Seit mehr als 20 Jahren besteht die Sportgruppe, in der Frau Sourell aktiv ist. Besonders beim Frauensport für die 'älteren Jahrgänge' hat sie sich durch ihr Engagement in der Weiterbildung und beim Training große Erfolge erarbeiten können. Ihr unermüdlicher Einsatz und viel Spaß prägen Ihre Arbeit.
Rita Eichwald von der Nordhäuser Tafel: Bürgermeister Klaus Wahlbuhl sagte: Frau Eichwald hatte erfahren, dass es in Nordhausen eine Tafel für Bedürftige geben soll und hat sich spontan zur Mitarbeit entschlossen. Fast täglich ist sie bei der `Tafel` anzutreffen, sie ist immer erreichbar und jederzeit offen für die Beantwortung von Fragen und für persönliche Hilfestellungen.
Helga Winterstein vom Freundeskreis NordhausenOstròw Wielkopolski. Wahlbuhl: Sie sind unsere Botschafterin in Ostrow! Ihr Name ist eng verbunden mit dieser Städtepartnerschaft. Sie helfen, wo sie können, ob nun Sponsoren gefunden werden oder Gäste untergebracht und betreut werden müssen.
Carla Buhl ist vielseitig ehrenamtlich aktiv, sagte Wahlbuhl. Sie leitet das Kabarett `Die Domweiber`, führt Besucher durch den Dom. Einen Grossteil ihrer Freizeit widmet sie darüber hinaus dem Lesekreis im Begegnungszentrum unserer Stadt und hat damit den Seniorinnen und Senioren viele Bücher näher bringen können. Die Einrichtung eines Literaturcafès im Begegnungszentrum geht auf ihre Initiative zurück, sagte der Bürgermeister.
Helga Stanislowsky von der Deutsch-Französischen Gesellschaft e.V.. Frau Stanislowsky, so Wahlbuhl, arbeite seit vielen Jahren ehrenamtlich nicht nur in der Deutsch-Französichen Gesellschaft, sondern auch auf dem Gebiet der Städtepartnerschaft zwischen Nordhausen und Charleville-Mézières. Frau Stanislowsky vermittle französische Praktikanten in Nordhäuser Firmen und Verwaltungen, helfe ihnen damit, die deutsche Sprache besser zu lernen und sich für den späteren Beruf zu rüsten. Für viele unserer französischen Freunde ist ihr Name inzwischen ein Begriff, sagte Wahlbuhl. Allerdings betreue Frau Stanislowsky nicht nur französische sondern auch ukrainische Gäste und engagiere sich in der Tschernobyl-Hilfe.
Frank Pelny vom Karate-Do-Kwai Nordhausen e.V.. Er ist fasziniert von der Möglichkeit, mittels Technik einen stärkeren Gegner zu bezwingen. Seit 1987 leitet er eine Karategruppe in Nordhausen. Der Verein ist mit 360 Mitgliedern in bereits drei Städten vertreten, begonnen hat alles mit 5 Enthusiasten. Auch außerhalb Nordhausens hat sich Frank Pelny inzwischen einen Namen gemacht, sagte Wahlbuhl. In den 90er Jahre, so Wahlbuhl weiter, war Frank Pelny für den Deutschen Karate Verband tätig und hat für die Verbreitung dieses Sportes in den neuen Bundesländern gesorgt.
Wilfried Jendricke, sagte Klaus Wahlbuhl, arbeite seit vielen Jahren ehrenamtlich im Gemeinderat der Frauenberger Kirchgemeinde: Es wird über ihn gesagt, dass er immer schnell erkennt, an welchen Ecken es brennt. Er kann dann auch diese Problem schnell lösen, packt dabei selbst mit an und kann andere zum Handeln mobilisieren.. Frau Rinke ergänzte: Darüber hinaus engagiert er sich in der Kreis-Handwerkerschaft. Ihm ist es wesentlich zu verdanken, dass die Frage Finkenburg jetzt gelöst ist.
Dieter Gabriel, so hiess es in der Laudatio, mache es den Nordhäusern möglich, life Jazz zu erleben. Seit 19 Jahren gibt es den Jazz-Club in Nordhausen, seit 18 Jahren organisiert dieser Club im Herbst jeden Jahres das Jazz-Fest. Wir hoffen, dass wir auch weiterhin dank seines Engagements gute Jazz-Musik in all ihren Varianten hören werden, so Wahlbuhl.
Dr. Ulrich-Lothar Worch zeige ein herausragendes Engagement im Wissenschaftlichen Verein Nordhausen, sagte Wahlbuhl. Seit den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts existiere dieser Verein, dessen Mitglieder sich unter anderem erfolgreich für die Einrichtung einer Fachhochschule in Nordhausen eingesetzt hätten und mit der der Verein jetzt eng zusammenarbeite.
Christian Becker sorgt für ein abwechslungsreiches Jugendleben in Hesserode er leitet seit vier Jahren den Jugendclub. Er muss mit seiner Zeit haushalten, denn neben Beruf und Jugendclub ist er auch bei der Freiwilligen Feuerwehr aktiv. Es ist gut zu wissen, dass wir solche engagierte jungen Menschen in Nordhausen haben, sagte Klaus Wahlbuhl.
Schrankenlos Nordhausen arbeitet seit 1992 mit ihm ist das gleichnamige Fest verbunden. Schranken abbauen, vermitteln zwischen den Menschen, Konflikte zwischen Menschen lösen und Kontakte zwischen ausländischen Mitbürgern und Nordhäusern herstellen das hat sich der Verein zur Aufgabe gemacht. Hinzu kommt eine hervorragende Jugendarbeit, lobte der Bürgermeister und zeichnete stellvertretend für den gesamten Verein Annett Kühnemund und Heidi Radtke-Seidu aus.
