Anton ADLERAUGE MEINT:
Müllbiotope für Waschbär und Ratte
Freitag, 17. Januar 2020, 08:22 Uhr
Anton Adlerauge wird ab heute einen kritischen Blick auf unsere Kreisstadt werfen und Inn unregelmäßiger Abfolge hier in Wort und Bild darüber berichten. Eine Schandtat von erheblichem Ausmaß findet sich gegenüber der Haltestelle der HSB in der Hesseröder Straße...
Wir schreiben Januar. Hochwinter. Aber Temperaturen bis 15 Grad über Null. Wie im Frühling. Wenn das nicht zum Frühjahrsputz animiert. In einigen Haushalten ist er wohl schon angesagt. Klar Schiff erfolgt in Kellern, auf Böden, in Garagen und Gärten. Säcke und Kübel voller Unrat fallen an. Wohin mit all dem Zeug? Für mit Vernunft gesegnete Menschen kein Problem.
Sie nehmen sich den Wegweiser zur Abfallentsorgung oder andere Informationen über die Entsorgung von Sperrmüll, Elektroschrott, Metalle und anderes mehr zur Hand, die sich, schriftlich übersichtlich sortiert, in jedem Briefkasten fanden. Zudem kann sich jedermann beim Landratsamt und den Stadtwerken schlau machen.
Normalerweise wachsen Blumen und Sträucher in der Natur. Sie erfreuen das Auge. Doch in den letzten frühlingshaft anmutenden Tagen gedeihen botanische Seltenheiten, an denen sich niemand erfreut. Ein Biotop wie ihn die Stadt innerhalb ihres Territoriums bisher noch nicht erlebte, findet sich gegenüber der Haltestelle der Harzer Schmalspurbahn in der Hesseröder Straße mit Blick zum Reemtsmagebäude.
Vor drei Wochen landeten dort nur wenige Abfallsäcke. Sie blieben nicht unter sich. Entstanden ist mittlerweile ein Biotop voller Bauschutt, Asbestplatten, Elektroschrott, Plastabfall, von der Gießkanne bis zu Wasserbottichen. Ferner Hygieneartikel, Pappe, Textilien, Kinderwagen, Sperrmüll. Den großen Unrathaufen zieren in seiner Nähe noch zwei kleinere. In einer Ecke vor den Kleingärten und nur wenige Schritte neben einem Elektrokasten nördlich von der HSB-Haltestelle entfernt.
Hochaktuell, was ein Kammerjäger in der hr-Fernsehsendung Alle Wetter zu sagen hatte. Das warme Wetter locke neben Mäusen und Ameisen jetzt Ratten aus Kanalisationen, Kellern und Erdlöchern hervor. In den hier geschilderten Biotopen finden sie als Allesfresser reichlich Nahrung. Nachts sind die Waschbären am Werk. War es heute noch ein voller zugeschnürter Sack, liegt er morgen zerrissen herum. Ratten, erzählte mit ein älterer Herr, der unweit seine Parzelle hegt und pflegt und dem das Herz beim Anblick solcher Schande blutet, seien schon gesichtet worden.
Den Männern der Stadtverwaltung steigt beim Anblick solcher Schandtaten die Zornesröte ins Gesicht – über hirnrissige Zweibeiner, die sie verursachen. Nur mit erheblichem Aufwand ist zu beseitigen, was da in die Botanik abgekippt wird. Vielleicht finden sich unter Büchern, Einkaufspackungen, Zetteln und Papierresten Hinweise auf Übeltäter.
Anton Adlerauge
Noch ist es wenig Unrat, der sich in der Ecke unweit einer Kleingartenanlage findet.
Wenige Meter von der HSB-Haltesstelle entfernt in nördlicher Richtung ein weiterer Unrathaufen.
Autor: redWir schreiben Januar. Hochwinter. Aber Temperaturen bis 15 Grad über Null. Wie im Frühling. Wenn das nicht zum Frühjahrsputz animiert. In einigen Haushalten ist er wohl schon angesagt. Klar Schiff erfolgt in Kellern, auf Böden, in Garagen und Gärten. Säcke und Kübel voller Unrat fallen an. Wohin mit all dem Zeug? Für mit Vernunft gesegnete Menschen kein Problem.
Sie nehmen sich den Wegweiser zur Abfallentsorgung oder andere Informationen über die Entsorgung von Sperrmüll, Elektroschrott, Metalle und anderes mehr zur Hand, die sich, schriftlich übersichtlich sortiert, in jedem Briefkasten fanden. Zudem kann sich jedermann beim Landratsamt und den Stadtwerken schlau machen.
Normalerweise wachsen Blumen und Sträucher in der Natur. Sie erfreuen das Auge. Doch in den letzten frühlingshaft anmutenden Tagen gedeihen botanische Seltenheiten, an denen sich niemand erfreut. Ein Biotop wie ihn die Stadt innerhalb ihres Territoriums bisher noch nicht erlebte, findet sich gegenüber der Haltestelle der Harzer Schmalspurbahn in der Hesseröder Straße mit Blick zum Reemtsmagebäude.
Vor drei Wochen landeten dort nur wenige Abfallsäcke. Sie blieben nicht unter sich. Entstanden ist mittlerweile ein Biotop voller Bauschutt, Asbestplatten, Elektroschrott, Plastabfall, von der Gießkanne bis zu Wasserbottichen. Ferner Hygieneartikel, Pappe, Textilien, Kinderwagen, Sperrmüll. Den großen Unrathaufen zieren in seiner Nähe noch zwei kleinere. In einer Ecke vor den Kleingärten und nur wenige Schritte neben einem Elektrokasten nördlich von der HSB-Haltestelle entfernt.
Hochaktuell, was ein Kammerjäger in der hr-Fernsehsendung Alle Wetter zu sagen hatte. Das warme Wetter locke neben Mäusen und Ameisen jetzt Ratten aus Kanalisationen, Kellern und Erdlöchern hervor. In den hier geschilderten Biotopen finden sie als Allesfresser reichlich Nahrung. Nachts sind die Waschbären am Werk. War es heute noch ein voller zugeschnürter Sack, liegt er morgen zerrissen herum. Ratten, erzählte mit ein älterer Herr, der unweit seine Parzelle hegt und pflegt und dem das Herz beim Anblick solcher Schande blutet, seien schon gesichtet worden.
Den Männern der Stadtverwaltung steigt beim Anblick solcher Schandtaten die Zornesröte ins Gesicht – über hirnrissige Zweibeiner, die sie verursachen. Nur mit erheblichem Aufwand ist zu beseitigen, was da in die Botanik abgekippt wird. Vielleicht finden sich unter Büchern, Einkaufspackungen, Zetteln und Papierresten Hinweise auf Übeltäter.
Anton Adlerauge
Noch ist es wenig Unrat, der sich in der Ecke unweit einer Kleingartenanlage findet.
Wenige Meter von der HSB-Haltesstelle entfernt in nördlicher Richtung ein weiterer Unrathaufen.




