nnz-online
nnz-Forum zu Fernsehen-satire:

Sind 399.000 Euro im Jahr nur Satire?

Sonnabend, 28. Dezember 2019, 16:40 Uhr
Aus meiner Sicht ist es mehr als nur bemerkenswert, wenn sich ein Fernsehsender für derartige beleidigende Entgleisungen hergibt, wenn man dabei bedenkt, woher er das Geld für seine Existenz bekommt.

Vor wenigen Tagen erst, ging es ums Thema Satire in Person des Herrn U. Steimle. Der MDR setzte ihm den Stuhl vor die Tür. Die Truppe FFF, titelte über die etwas ältere Generation, sie müsse sich ja keine Gedanken mehr machen über den Klimawandel, weil sie ihn ohnehin nicht mehr erleben würde. Und jetzt muß schon wieder die ältere Generation herhalten, von deren weiblichen Teil es unter Leitung des WDR, heißt : Meine Oma ist ne alte Umweltsau... " und das ganze wird von dem zum Sender zugehörigen Kinderchor gesungen.

Für mich ist es mehr als nur Satire, ich fühle mich vom WDR mehr als nur beleidigt und vertrete hier die Auffassung, dass der Intendant mit dem obigen Gehalt mit mindestens 60% der Summe überzahlt wird. Der Mann muss umgehend seinen Platz räumen und der Herr Steimle sollte umgehend vom Öffentlich rechtlichen Fernsehen rehabilitiert werden. Denn im Vergleich zu dem Liedtext, ist Steimle ein Waisenkind.

Es wird in einer unverschämten Weise eine Kampagne gegen die Bevölkerung über 50 von Seiten der Medien betrieben, die ich nicht mehr verstehe, bzw. auch nicht akzeptieren bereit bin. Der Bundestagspräsident fordert von uns Verzicht ein. Der Bundespräsident erwartet von uns Mut zur Zivilcourage, nur die Riege, zu der die Herren gehören, geht nicht mal im Ansatz mit gutem Beispiel voran. Siehe Dienstwagen und Vielfliegerei. Den Krankenkassen fehlt es mal wieder am Geld. Für mich ist das kein Wunder. Aber diese Herrschaften drücken sich noch immer um ihre Beteiligung an der Beitragszahlung zur Krankenversicherung. Für die Rentenversicherung gilt es genauso. Man lädt sich sehr gern Gäste ein, nur für den Unterhalt derer sollen die aufkommen, denen man in Sachen Einkommen nur ein Minimum dessen gönnt, was mal gerade zum Leben reicht. Es kann sich jeder selbst ausrechnen, wie hoch der Monatslohn von 399.000 Euro ist. Aber der Empfänger dieser Summe, vertritt diese mit seiner "verantwortungsvollen" Tätigkeit. Wie ernst er die Verantwortung nimmt, dafür spricht der Liedtext und die Begründung der Entgleisung mit dem Hinweis auf Satire.

Allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht Paulinchen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2021 nnz-online.de