nnz-online
nnz-Forum

Baustelle weg, Abfall geblieben

Freitag, 27. Dezember 2019, 10:37 Uhr
Die Baustelle zwischen Ilfeld und Appenrode ist nahezu erfolgreich abgeschlossen „Freie Fahrt zwischen Ilfeld und Appenrode“, hieß es in der nnz kurz vor Weihnachten. Das Bild mit Vertretern aus den umliegenden Gemeinden bestätigt und vervollständigt dies. Aber: konnten sich die Vertreter dort auch umschauen?, fragt sich jetzt ein nnz-Leser...

Es stellt sich die Frage nach dem Inhalt und der Basis solcher Aufträge. In dem Wald wurden links und rechts der Straße wieder mal etwa 10 Meter tief in den Wald alles dem Erdboden gleich gemacht. Warum werden alles an Grün, nachwachsenden jungen Bäumen und Sträuchern geschreddert? Legen andere Gemeinden in Thüringen die Gesetze anders aus, so dass es dort erlaubt ist Bäume bzw. Wald an Hauptstraßen stehen zu lassen?

Wer nimmt solche Baustellen ab, damit auch gezahlt wird? Wir dürfen stolz auf die neuen Leitpfosten sein. Die alten waren wahrscheinlich nicht mehr zu gebrauchen oder sind vielleicht einer neuen Richtlinie zum Opfer gefallen. Aber wohin nur mit den alten Leitpfosten? Ob sich Hartkunststoff schreddern lässt? Der Beweis liegt an der Straße und im Wald!

Geschredderte Leitpfosten am Straßenrand  (Foto: privat) Geschredderte Leitpfosten am Straßenrand (Foto: privat)

Warum wurden die alten Leitpfosten geschreddert und liegen gelassen? Wieso ist um der Baustelle herum einiges an Müll liegen geblieben? Muss dafür nicht die verursachende Firma, oder der Auftraggeber heran gezogen werden? Ist jemand auf dem Bild im Artikel überhaupt ein Verantwortlicher oder geht es bei dieser Exkursion von Angestellten der Steuergemeinde nur um das schöne Motiv im Wald?
Nico Paulsen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: red

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de